Ein Blick in die Statistik
Traurige Statistik - Freitod in Thüringen
Donnerstag, 08. September 2016, 11:35 Uhr
Im Jahr 2014 setzten 318 Thüringerinnen und Thüringer ihrem Leben selbst ein Ende. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Welt-Suizid-Präventionstages am 10. September mitteilt, waren das 24 Menschen mehr als im Jahr 2013 und 20 Menschen mehr als vor zehn Jahren...
Der Anteil gemessen an allen Todesfällen betrug damit - wie schon 2005 - 1,2 Prozent. Mit 14,7 Suiziden je 100.000 Einwohner stieg die Sterbeziffer im Jahr 2014 gegenüber dem Jahr zuvor um 1,1 Prozentpunkte.
Vier von fünf Suiziden (81,1 Prozent) wurden von Männern verübt. Das mittlere Sterbealter der durch Suizid Verstorbenen lag im Jahr 2014 bei 58,9 Jahren. Frauen nahmen sich im Durchschnitt mit 62,4 Jahren das Leben, Männer mit 58,1 Jahren. Knapp ein Drittel (103 Personen bzw. 32,4 Prozent) befand sich im Alter von 40 bis unter 60 Jahren. 56 Menschen bzw. 17,6 Prozent setzten im Alter von 10 bis unter 40 Jahren ihrem Leben ein Ende.
Besonders hoch war der Anteil der 70-Jährigen und älter (120 Menschen bzw. 37,7 Prozent). Häufigste gewählte Todesart war Erhängen, Strangulierung oder Ersticken (210 Fälle bzw. 66,0 Prozent), vor Selbstvergiftung (43 Fälle bzw. 13,5 Prozent), Vorsätzliche Selbstbeschädigung durch Schusswaffe (18 Fälle bzw. 5,7 Prozent) und Vorsätzliche Selbstbeschädigung durch Sturz in die Tiefe (18 Fälle bzw. 5,7 Prozent).
Im Jahresverlauf 2014 wurden die meisten Suizide im Mai (35 Sterbefälle), die wenigsten im August (20 Fälle) verübt. Die meisten Menschen nahmen sich im Jahr 2014 an einem Montag das Leben (69), während an einem Samstag lediglich 31 Sterbefälle verzeichnet wurden. Die höchste Suizid-Sterbeziffer wurde für die Stadt Suhl ermittelt (27,8 Verstorbene je 100 000 Einwohner), die niedrigsten für die Landkreise Schmalkalden-Meiningen und den Saale-Holzland-Kreis (7,2 bzw. 7,1 Verstorbene je 100 000 Einwohner).
Autor: redDer Anteil gemessen an allen Todesfällen betrug damit - wie schon 2005 - 1,2 Prozent. Mit 14,7 Suiziden je 100.000 Einwohner stieg die Sterbeziffer im Jahr 2014 gegenüber dem Jahr zuvor um 1,1 Prozentpunkte.
Vier von fünf Suiziden (81,1 Prozent) wurden von Männern verübt. Das mittlere Sterbealter der durch Suizid Verstorbenen lag im Jahr 2014 bei 58,9 Jahren. Frauen nahmen sich im Durchschnitt mit 62,4 Jahren das Leben, Männer mit 58,1 Jahren. Knapp ein Drittel (103 Personen bzw. 32,4 Prozent) befand sich im Alter von 40 bis unter 60 Jahren. 56 Menschen bzw. 17,6 Prozent setzten im Alter von 10 bis unter 40 Jahren ihrem Leben ein Ende.
Besonders hoch war der Anteil der 70-Jährigen und älter (120 Menschen bzw. 37,7 Prozent). Häufigste gewählte Todesart war Erhängen, Strangulierung oder Ersticken (210 Fälle bzw. 66,0 Prozent), vor Selbstvergiftung (43 Fälle bzw. 13,5 Prozent), Vorsätzliche Selbstbeschädigung durch Schusswaffe (18 Fälle bzw. 5,7 Prozent) und Vorsätzliche Selbstbeschädigung durch Sturz in die Tiefe (18 Fälle bzw. 5,7 Prozent).
Im Jahresverlauf 2014 wurden die meisten Suizide im Mai (35 Sterbefälle), die wenigsten im August (20 Fälle) verübt. Die meisten Menschen nahmen sich im Jahr 2014 an einem Montag das Leben (69), während an einem Samstag lediglich 31 Sterbefälle verzeichnet wurden. Die höchste Suizid-Sterbeziffer wurde für die Stadt Suhl ermittelt (27,8 Verstorbene je 100 000 Einwohner), die niedrigsten für die Landkreise Schmalkalden-Meiningen und den Saale-Holzland-Kreis (7,2 bzw. 7,1 Verstorbene je 100 000 Einwohner).
