Ortschaftsratssitzung in Niedersachswerfen
Schließung, Ausbau und Baumfällungen
Dienstag, 06. September 2016, 21:09 Uhr
Zur ersten Sitzung nach der Sommerpause kamen am Abend die Niedersachswerfer Ortschaftsratsmitglieder zusammen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Schließung der Bibliothek, Baumfällungen auf dem Friedhof und die Entstehung eines neu gestalteten Ortskerns…
Die Leserzahl in Niedersachswerfen hat sich leider nicht erhöht, erklärte heute in der Sitzung Ortsteilbürgermeister Ulrich Wilke. Nur 14 Mal im Jahr wurde die Bibliothek im Gemeindehaus am Kirchplatz genutzt. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist nicht ausgewogen, deshalb beschlossen die Ortschaftsräte mehrheitlich die Bibliothek Ende des Jahres zu schließen. Der Bücherbestand, welcher der Landgemeinde Harztor gehört, könnte verkauft und der Erlös den Vereinen zugutekommen. Im Gespräch waren heute ein Bücherflohmarkt oder ein Verkaufsstand beim Arreefest, das vom 16. bis zum 18. Juni im kommenden Jahr stattfinden wird.
Auf dem Friedhof in Niedersachswerfen müssen sieben Bäume gefällt werden, das hatte ein Gutachten ergeben. Durch die die Verlegung einer neuen Wasserleitung und damit verbunden eines neu gepflasterten Gehweges, könnte der Friedhof aufgewertet werden, sagte Harztor Bürgermeister Stephan Klante, der an der Sitzung der Ortschaftsräte teilnahm. In der kommenden Sitzung der Ortschaftsräte soll ein Gärtner eingeladen werden, um zu erörtern, welcher Baum nachgepflanzt werden kann. Die Wasserleitung soll in den nächsten zwei bis drei Jahren auf dem Friedhof in Niedersachswerfen verlegt werden. In Ilfeld/ Wiegersdorf wurde der Friedhof bereits grundhaft ausgebaut.
Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich für Niedersachswerfen ein Ortszentrum, deshalb wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. In der heutigen Ortschaftsratssitzung wurde über ein Konzept für den Kirchplatz diskutiert. Hier soll die Alte Schulküche ausgebaut werden, deshalb will sich die Gemeinde bei einem Wettbewerb, der vom Landwirtschaftsministerium ausgelobt wurde, bewerben. Insgesamt könnte eine Fördersumme von 200.000 Euro, bei einem Eigenanteil von 10 Prozent beantragt werden. Viele Vereine der Gemeinde befürworten das Vorhaben, könnten sie doch hier eine Heimat in der unteren Etage finden. Dort sind Vereinsräume geplant, erläuterte Ortschaftsratsmitglied Dr. Christina Zyrus. Der Eigenanteil könnte durch Spenden aufgebracht werden, ist sich Zyrus sicher. Der erste Bauabschnitt würde entsprechend des Konzeptes 270.000 Euro kosten. Dann wären die Fenster, das Haus, die untere Etage und einige Außenanlagen saniert. Man muss mit einer Summe anfangen und dann weiter schauen", warb Zyrus für das Projekt. Die obere Etage der Alten Schulküche könnte von einem privaten Investor ausgebaut und dann vermietet werden. So könnten auch für die Gemeinde Einnahmen fließen, sagte Zyrus. Dem Konzept im Rahmen des Wettbewerbes stimmte der Ortschaftsrat einstimmig zu.
Sandra Witzel
Autor: swiDie Leserzahl in Niedersachswerfen hat sich leider nicht erhöht, erklärte heute in der Sitzung Ortsteilbürgermeister Ulrich Wilke. Nur 14 Mal im Jahr wurde die Bibliothek im Gemeindehaus am Kirchplatz genutzt. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist nicht ausgewogen, deshalb beschlossen die Ortschaftsräte mehrheitlich die Bibliothek Ende des Jahres zu schließen. Der Bücherbestand, welcher der Landgemeinde Harztor gehört, könnte verkauft und der Erlös den Vereinen zugutekommen. Im Gespräch waren heute ein Bücherflohmarkt oder ein Verkaufsstand beim Arreefest, das vom 16. bis zum 18. Juni im kommenden Jahr stattfinden wird.
Auf dem Friedhof in Niedersachswerfen müssen sieben Bäume gefällt werden, das hatte ein Gutachten ergeben. Durch die die Verlegung einer neuen Wasserleitung und damit verbunden eines neu gepflasterten Gehweges, könnte der Friedhof aufgewertet werden, sagte Harztor Bürgermeister Stephan Klante, der an der Sitzung der Ortschaftsräte teilnahm. In der kommenden Sitzung der Ortschaftsräte soll ein Gärtner eingeladen werden, um zu erörtern, welcher Baum nachgepflanzt werden kann. Die Wasserleitung soll in den nächsten zwei bis drei Jahren auf dem Friedhof in Niedersachswerfen verlegt werden. In Ilfeld/ Wiegersdorf wurde der Friedhof bereits grundhaft ausgebaut.
Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich für Niedersachswerfen ein Ortszentrum, deshalb wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. In der heutigen Ortschaftsratssitzung wurde über ein Konzept für den Kirchplatz diskutiert. Hier soll die Alte Schulküche ausgebaut werden, deshalb will sich die Gemeinde bei einem Wettbewerb, der vom Landwirtschaftsministerium ausgelobt wurde, bewerben. Insgesamt könnte eine Fördersumme von 200.000 Euro, bei einem Eigenanteil von 10 Prozent beantragt werden. Viele Vereine der Gemeinde befürworten das Vorhaben, könnten sie doch hier eine Heimat in der unteren Etage finden. Dort sind Vereinsräume geplant, erläuterte Ortschaftsratsmitglied Dr. Christina Zyrus. Der Eigenanteil könnte durch Spenden aufgebracht werden, ist sich Zyrus sicher. Der erste Bauabschnitt würde entsprechend des Konzeptes 270.000 Euro kosten. Dann wären die Fenster, das Haus, die untere Etage und einige Außenanlagen saniert. Man muss mit einer Summe anfangen und dann weiter schauen", warb Zyrus für das Projekt. Die obere Etage der Alten Schulküche könnte von einem privaten Investor ausgebaut und dann vermietet werden. So könnten auch für die Gemeinde Einnahmen fließen, sagte Zyrus. Dem Konzept im Rahmen des Wettbewerbes stimmte der Ortschaftsrat einstimmig zu.
Sandra Witzel
