Interview mit Trainer Ersan Parlatan
Viktoria kommt zum Siegen
Montag, 05. September 2016, 16:02 Uhr
Am Freitagabend um 19 Uhr empfängt der FSV Wacker 90 mit dem FC Viktoria einen der ältesten und heute noch größten deutschen Fußballvereine, den FC Viktoria Berlin zum Flutlicht-Heimspiel. Olaf Schulze hatte Gelegenheit, mit Ersan Parlatan, dem Trainer des zweifachen Deutschen Meisters über Ziele und Wünsche der Berliner zu sprechen.
Der gebürtige Berliner Ersan Parlatan ist 39 Jahre alt und spielte in seiner aktiven Zeit selbst für eine Reihe Berliner Vereine. Als Trainer verfügt er über die A-Lizenz. Nach Co-Trainer-Stationen bei den Liga-Konkurrenten BAK und Neustrelitz sitzt der Fußball-Lehrer seit Herbst 2015 beim FC Viktoria Berlin als Chefcoach auf der Bank.
nnz: Ihr Ortsnachbar und Staffelfavorit BAK hat schon den Trainer entlassen? Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?
Ersan Parlatan: Ich finde es immer schade, wenn es einen Kollegen trifft und bedaure es. Das ist niemals eine angenehme Situation. Ich kann nicht beurteilen, wie es dazu kam und jeder Verein entscheidet, wie er will.
nnz: Herr Parlatan, Sie sind ein profunder Kenner des Berliner Fußballs. Welcher Berliner Verein steht zum Saisonende am weitesten oben in der Regionalliga-Tabelle?
Ersan Parlatan: Ich hoffe natürlich, dass wir das sind, glaube aber, dass der BAK noch ein kleines Stück vor uns in der Tabelle landet.
nnz: Der FC Viktoria will der drittstärkste Verein in Berlin werden. Wann soll das Ziel erreicht sein?
Ersan Parlatan: So schnell wie möglich. Wir schauen dabei erstrangig auf uns und wollen an die gute Rückrunde der letzten Saison anknüpfen. Wir werden sehen, wo wir am Ende stehen. Davon ausgehend sollen gezielte Ergänzungen und Verbesserungen uns auf dem Weg in dritte Liga voran bringen. Das ist mittelfristig das erklärte Ziel.
nnz: Die Entwicklung des FSV Wacker in Nordhausen wird in Regionalliga-Kreisen unterschiedlich beurteilt. Wie sehen Sie von außen betrachtet den Verein aufgestellt?
Ersan Parlatan: Ich kann das nur sportlich beurteilen und da sehe ich eine gut besetzte, individuell sehr starke Mannschaft, über die sich wohl jeder Trainer in der Liga freuen würde. Wacker hat eine klare Zielrichtung formuliert und das spricht deutlich für den Verein und sein Selbstbewusstsein. Die Mannschaft bietet ihrem Publikum immer eine gute Performance, es wird sehr schwer für uns, hier zu bestehen.
nnz: Neugersdorf hat sich in Nordhausen hinten reingestellt und knapp verloren, RB wollte mitspielen und ist untergegangen. Wie werden Sie ihre Truppe einstellen im AKS?
Ersan Parlatan: Wohl eher ähnlich wie Neugersdorf. Wir spielen hier bei einem absoluten Liga-Favoriten, da wollen wir natürlich die Partie so lange wie möglich offen halten und hinten die Null stehen haben. Verlieren wollen wir jedenfalls nicht.
Tickets für die Partie gibt es im Vorverkauf diese Woche in der Stadtinformation am Rathaus und der Geschäftsstelle des FSV Wacker in der Parkallee. In der Halbzeitpause des Spiels wird am Freitagabend übrigens das Achtelfinale des Thüringen-Pokals ausgelost. Schneller als ein Besucher am Freitag kann niemand den nächsten Gegner unserer Jungs erfahren…
Olaf Schulze
Autor: nnzDer gebürtige Berliner Ersan Parlatan ist 39 Jahre alt und spielte in seiner aktiven Zeit selbst für eine Reihe Berliner Vereine. Als Trainer verfügt er über die A-Lizenz. Nach Co-Trainer-Stationen bei den Liga-Konkurrenten BAK und Neustrelitz sitzt der Fußball-Lehrer seit Herbst 2015 beim FC Viktoria Berlin als Chefcoach auf der Bank.
nnz: Ihr Ortsnachbar und Staffelfavorit BAK hat schon den Trainer entlassen? Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?
Ersan Parlatan: Ich finde es immer schade, wenn es einen Kollegen trifft und bedaure es. Das ist niemals eine angenehme Situation. Ich kann nicht beurteilen, wie es dazu kam und jeder Verein entscheidet, wie er will.
nnz: Herr Parlatan, Sie sind ein profunder Kenner des Berliner Fußballs. Welcher Berliner Verein steht zum Saisonende am weitesten oben in der Regionalliga-Tabelle?
Ersan Parlatan: Ich hoffe natürlich, dass wir das sind, glaube aber, dass der BAK noch ein kleines Stück vor uns in der Tabelle landet.
nnz: Der FC Viktoria will der drittstärkste Verein in Berlin werden. Wann soll das Ziel erreicht sein?
Ersan Parlatan: So schnell wie möglich. Wir schauen dabei erstrangig auf uns und wollen an die gute Rückrunde der letzten Saison anknüpfen. Wir werden sehen, wo wir am Ende stehen. Davon ausgehend sollen gezielte Ergänzungen und Verbesserungen uns auf dem Weg in dritte Liga voran bringen. Das ist mittelfristig das erklärte Ziel.
nnz: Die Entwicklung des FSV Wacker in Nordhausen wird in Regionalliga-Kreisen unterschiedlich beurteilt. Wie sehen Sie von außen betrachtet den Verein aufgestellt?
Ersan Parlatan: Ich kann das nur sportlich beurteilen und da sehe ich eine gut besetzte, individuell sehr starke Mannschaft, über die sich wohl jeder Trainer in der Liga freuen würde. Wacker hat eine klare Zielrichtung formuliert und das spricht deutlich für den Verein und sein Selbstbewusstsein. Die Mannschaft bietet ihrem Publikum immer eine gute Performance, es wird sehr schwer für uns, hier zu bestehen.
nnz: Neugersdorf hat sich in Nordhausen hinten reingestellt und knapp verloren, RB wollte mitspielen und ist untergegangen. Wie werden Sie ihre Truppe einstellen im AKS?
Ersan Parlatan: Wohl eher ähnlich wie Neugersdorf. Wir spielen hier bei einem absoluten Liga-Favoriten, da wollen wir natürlich die Partie so lange wie möglich offen halten und hinten die Null stehen haben. Verlieren wollen wir jedenfalls nicht.
Tickets für die Partie gibt es im Vorverkauf diese Woche in der Stadtinformation am Rathaus und der Geschäftsstelle des FSV Wacker in der Parkallee. In der Halbzeitpause des Spiels wird am Freitagabend übrigens das Achtelfinale des Thüringen-Pokals ausgelost. Schneller als ein Besucher am Freitag kann niemand den nächsten Gegner unserer Jungs erfahren…
Olaf Schulze

