Wettstreit um das Schülersprecheramt bei Herder ist entschieden
Fünf Kandidaten stellten sich Fragen der Mitschüler
Freitag, 02. September 2016, 19:56 Uhr
Im Schatten sind es 30 Grad Celsius. In den Räumen steht die Luft. Die achte Stunde ist hitzefrei. – So präsentierte sich der letzte Donnerstag den Schülern in der Wiedigsburg. Für die siebente Stunde stand ein zentraler, aber freiwilliger Termin auf dem Plan...
Die Anwärter auf das Amt des Schülersprechers am Gymnasium stellen sich vor. Die Beteiligten wähnten sich in der großen Pause noch ziemlich einsam in der Aula … Doch kurz vor Beginn der Veranstaltung füllte sich nicht nur das Podium, sondern der gesamte Schulsaal. Dabei waren vor allem Schüler und Schülerinnen ab der neunten Klassenstufe zu sehen.
Wettstreit um die Gunst der Schülerschaft am Herder-Gymnasium: Konrad Feil, Steve Ruppert-Reichelt, Charlotte Werther, Max Zimmermann und Tobias Hildebrand (Foto: privat)
Die Zwölftklässlerin Alina Ruß, amtierende stellvertretende Schulsprecherin der Lernenden, freute sich über das zahlreiche Erscheinen und moderierte den Wettstreit.
Fünf Kandidaten stellten sich dem kritischen Publikum: Konrad Feil aus der Klassenstufe 10, Charlotte Werther und Stevè-Rupert Reichelt (beide Kurs 11) sowie Tobias Hildebrand und Max Zimmermann der Jahrgangsstufe 12. Alle haben bereits jahrelang Erfahrungen als Klassensprecher gesammelt und wissen, was von ihnen erwartet wird.
Vereint im Geiste um das Amt selbst, erweisen sie sich in ihrem Wahlkampf doch als harte Konkurrenten. Zwar finden sich einige Themen bei mehreren Rednern, wie die zu modifizierende Schulordnung hinsichtlich der Smartphone-Regelung oder die zu erweiternden Sitzgelegenheiten auf dem Schulhof, doch setzt jeder seine eigenen Schwerpunkte und Akzente.
Konrad Feil liegt die Raumgestaltung am Herzen sowie verlängerte Zugangszeiten vor dem Unterricht bzw. am Ende der großen Pausen in das Gebäude. Eine Erweiterung des Gymnasiums als eine Schule des Verständnisses und keine kalte Bildungsanstalt erstrebt Tobias Hildebrand, während Charlotte Werther eine Veränderung der Situation im Speiseraum, den täglich mehr als 300 Schüler nutzen, anvisiert. Stevè Reichelt engagiert sich für ein Gymnasium als Kulturschule. Auf zahlreiche Schülerwünsche verweist Max Zimmermann, der bereits eine Umfrage gestartet hat. Doch er ist sich auch sicher, dass Eigeninitiative der Schülerschaft dabei gefragt ist.
In einem sind sich alle einig: Es gilt, die Schule als Ort des Miteinanders weiterzuentwickeln und den Schulalltag durch eine enge Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und Eltern noch attraktiver zu gestalten. Daher setzen auch alle auf Programme, deren Umsetzung möglich bzw. diskussionswürdig erscheint. Am Montag hat sich nun entscheiden, wer das Rennen macht. In allen Klassen wurde geheim gewählt.
Der aus Sangerhausen stammende Schüler besucht die Wiedigsburg erst seit einem Jahr. Sein erster Berufswunsch Schauspiel unterstützt(e) ihn in seinem Vorhaben, das Amt zu erreichen. Sein zweiter Wunsch, Politikwissenschaft, lässt ihn bewusst und zielstrebig auf die Notwendigkeit von Veränderungen blicken. Und er fühlt sich in der Gemeinschaft der Lernenden nicht nur gut aufgehoben, sondern als einer von ihnen, als einer mit einer starken Stimme und realistischen Visionen, wie Tobias H. es formuliert.
Glückwunsch den beiden Vertretern der Schülerschaft: Konrad Feil (links) und Tobias Hildebrand (Foto: privat)
Unterstützt wird er zukünftig durch Konrad Pfeil. Seine sachliche, kluge und Vertrauen schaffende Art hat ihm mit Sicherheit das zahlenmäßig sehr ansprechende Stimmenkonto der Herderianer eingebracht. Er versteht sich als ein aktiver Zuhörer. Zudem wies sein Wahlkampf das inhaltlich umfangreichste Programm auf. Der sportliche Zehntklässler ist Mitglied der Jugendfeuerwehr und hat die Position als Klassensprecher seit der fünften Klasse inne. Mit der Forderung von Schulveranstaltungen, die den Zusammenhalt fordern, sprach er vielen Schülern aus dem Herzen und konnte punkten.
Damit hat die Schülerschaft des Herder-Gymnasiums ab sofort wieder eine Vertretung, die ihre Interessen zu Handlungsstrategien gegenüber der Schulleitung und Öffentlichkeit werden lässt.
Heike Roeder
Autor: nnzDie Anwärter auf das Amt des Schülersprechers am Gymnasium stellen sich vor. Die Beteiligten wähnten sich in der großen Pause noch ziemlich einsam in der Aula … Doch kurz vor Beginn der Veranstaltung füllte sich nicht nur das Podium, sondern der gesamte Schulsaal. Dabei waren vor allem Schüler und Schülerinnen ab der neunten Klassenstufe zu sehen.
Wettstreit um die Gunst der Schülerschaft am Herder-Gymnasium: Konrad Feil, Steve Ruppert-Reichelt, Charlotte Werther, Max Zimmermann und Tobias Hildebrand (Foto: privat)
Die Zwölftklässlerin Alina Ruß, amtierende stellvertretende Schulsprecherin der Lernenden, freute sich über das zahlreiche Erscheinen und moderierte den Wettstreit.
Fünf Kandidaten stellten sich dem kritischen Publikum: Konrad Feil aus der Klassenstufe 10, Charlotte Werther und Stevè-Rupert Reichelt (beide Kurs 11) sowie Tobias Hildebrand und Max Zimmermann der Jahrgangsstufe 12. Alle haben bereits jahrelang Erfahrungen als Klassensprecher gesammelt und wissen, was von ihnen erwartet wird.
Vereint im Geiste um das Amt selbst, erweisen sie sich in ihrem Wahlkampf doch als harte Konkurrenten. Zwar finden sich einige Themen bei mehreren Rednern, wie die zu modifizierende Schulordnung hinsichtlich der Smartphone-Regelung oder die zu erweiternden Sitzgelegenheiten auf dem Schulhof, doch setzt jeder seine eigenen Schwerpunkte und Akzente.
Konrad Feil liegt die Raumgestaltung am Herzen sowie verlängerte Zugangszeiten vor dem Unterricht bzw. am Ende der großen Pausen in das Gebäude. Eine Erweiterung des Gymnasiums als eine Schule des Verständnisses und keine kalte Bildungsanstalt erstrebt Tobias Hildebrand, während Charlotte Werther eine Veränderung der Situation im Speiseraum, den täglich mehr als 300 Schüler nutzen, anvisiert. Stevè Reichelt engagiert sich für ein Gymnasium als Kulturschule. Auf zahlreiche Schülerwünsche verweist Max Zimmermann, der bereits eine Umfrage gestartet hat. Doch er ist sich auch sicher, dass Eigeninitiative der Schülerschaft dabei gefragt ist.
In einem sind sich alle einig: Es gilt, die Schule als Ort des Miteinanders weiterzuentwickeln und den Schulalltag durch eine enge Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und Eltern noch attraktiver zu gestalten. Daher setzen auch alle auf Programme, deren Umsetzung möglich bzw. diskussionswürdig erscheint. Am Montag hat sich nun entscheiden, wer das Rennen macht. In allen Klassen wurde geheim gewählt.
Die Entscheidung
Mit mehr als 300 Stimmen konnte sich dabei Tobias Hildebrand als Schülersprecher durchsetzen. Seine charismatische Art half dem angehenden Abiturienten sicher genauso wie die kreativen Möglichkeiten, die er im Vorfeld zur Werbung um die eigene Person nutzte. So prangten mehrere Wahlplakate in den Fluren der Schule.Der aus Sangerhausen stammende Schüler besucht die Wiedigsburg erst seit einem Jahr. Sein erster Berufswunsch Schauspiel unterstützt(e) ihn in seinem Vorhaben, das Amt zu erreichen. Sein zweiter Wunsch, Politikwissenschaft, lässt ihn bewusst und zielstrebig auf die Notwendigkeit von Veränderungen blicken. Und er fühlt sich in der Gemeinschaft der Lernenden nicht nur gut aufgehoben, sondern als einer von ihnen, als einer mit einer starken Stimme und realistischen Visionen, wie Tobias H. es formuliert.
Glückwunsch den beiden Vertretern der Schülerschaft: Konrad Feil (links) und Tobias Hildebrand (Foto: privat)
Unterstützt wird er zukünftig durch Konrad Pfeil. Seine sachliche, kluge und Vertrauen schaffende Art hat ihm mit Sicherheit das zahlenmäßig sehr ansprechende Stimmenkonto der Herderianer eingebracht. Er versteht sich als ein aktiver Zuhörer. Zudem wies sein Wahlkampf das inhaltlich umfangreichste Programm auf. Der sportliche Zehntklässler ist Mitglied der Jugendfeuerwehr und hat die Position als Klassensprecher seit der fünften Klasse inne. Mit der Forderung von Schulveranstaltungen, die den Zusammenhalt fordern, sprach er vielen Schülern aus dem Herzen und konnte punkten.
Damit hat die Schülerschaft des Herder-Gymnasiums ab sofort wieder eine Vertretung, die ihre Interessen zu Handlungsstrategien gegenüber der Schulleitung und Öffentlichkeit werden lässt.
Heike Roeder
