NoiseGarden-Nachlese (10): Wo sparen?
Dienstag, 13. Juli 2004, 08:50 Uhr
Nordhausen (nnz). Noch immer setzen sich Leser der nnz mit den Nachwirkungen den noiseGarden-Festivals auseinander. Diesmal ist es Andreas Klaschka.
"Das Defizit, das durch den geringen Zuspruch auf das noiseGarden-Festival entstanden sei, werde innerhalb des Budgets des Kulturamtes möglichst durch Einsparungen ausgeglichen. Das kündigte Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) an." So war es in der nnz zu lesen und das gibt Anlass zu der Frage, wo konkret gespart werden kann. Nordhausen hat schon sein Schauspiel verloren - welche Streichungen kommen jetzt auf uns zu? Oder werden die Verluste teilweise Gegenstand des Nachtraghaushaltes?
Ich weiss zwar nicht, ob es in Nordhausen eine so große Alternativrock Szene gibt, dass man glaubte Tausende würden sich hier einfinden, aber es schmerzt, dass jetzt vielleicht die gesamte Kulturarbeit, bei einem sicher nicht üppig bemessenen Etat insgesamt, unter den Folgen dieses sicherlich gut gemeinten Experiments leiden wird.
Als interessierter Bürger bin ich - außerhalb jeglicher Parteipolitik - daran interessiert zu erfahren, wo der Rotstift konkret angesetzt wird. Vielleicht könnte Herr Wahlbuhl bald konkret werden - auch damit man nach Lösungen suchen kann um die Verödung der Kulturlandschaft zu vermeiden. Schließlich brauchen wir für die Attraktivität Nordhausens ein reichhaltiges und vielschichtiges Kulturangebot.
Andreas Klaschka, Nordhausen
"Das Defizit, das durch den geringen Zuspruch auf das noiseGarden-Festival entstanden sei, werde innerhalb des Budgets des Kulturamtes möglichst durch Einsparungen ausgeglichen. Das kündigte Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) an." So war es in der nnz zu lesen und das gibt Anlass zu der Frage, wo konkret gespart werden kann. Nordhausen hat schon sein Schauspiel verloren - welche Streichungen kommen jetzt auf uns zu? Oder werden die Verluste teilweise Gegenstand des Nachtraghaushaltes?
Ich weiss zwar nicht, ob es in Nordhausen eine so große Alternativrock Szene gibt, dass man glaubte Tausende würden sich hier einfinden, aber es schmerzt, dass jetzt vielleicht die gesamte Kulturarbeit, bei einem sicher nicht üppig bemessenen Etat insgesamt, unter den Folgen dieses sicherlich gut gemeinten Experiments leiden wird.
Als interessierter Bürger bin ich - außerhalb jeglicher Parteipolitik - daran interessiert zu erfahren, wo der Rotstift konkret angesetzt wird. Vielleicht könnte Herr Wahlbuhl bald konkret werden - auch damit man nach Lösungen suchen kann um die Verödung der Kulturlandschaft zu vermeiden. Schließlich brauchen wir für die Attraktivität Nordhausens ein reichhaltiges und vielschichtiges Kulturangebot.
Andreas Klaschka, Nordhausen
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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