Neue Frau für Tourismus im Südharz
Mittwoch, 18. Juli 2001, 13:10 Uhr
Ilfeld (nnz) Katja Balke übernimmt ab Mitte September die Position der Tourismus-Beauftragten im Ort. Vor wenigen Tagen stellte sie sich und ihre Vorhaben offiziell der Gemeinde vor. nnz-Mitarbeiterin Manuela Jauer war dabei.
Nachdem bekannt wurde, dass die Südharz-Touristik Ilfeld e. V. sich am 14. Juli diesen Jahres offiziell auflöst, suchte man eine/n neue/n Büroleiter/in, die sich künftig um sämtliche Angelegenheiten, die den Tourismus im Ort und in den Ortsteilen Sophienhof und Rotheshütte betreffen, kümmern soll. Zwischen 21 Bewerbern entschied sich der Gemeinderat letztendlich für Katja Balke. Sie wird ab Mitte September die neue treibende Kraft sein, die dem Tourismus im Kurort Ilfeld den entscheidenden Impuls nach vorne bringen soll. Bereits jetzt hat sie ihr Büro in Ilfeld besetzt und macht sich mit ihren kommenden Aufgaben vertraut.
Vor wenigen Tagen begrüßte sie 30 geladene Gäste, darunter Mitglieder des Gemeinderates, Vermieter, Pensions- und Gaststättenbesitzer im Ilfelder Schützenhaus, welches drei Tage zuvor gerade wieder eröffnet wurde. An dieser Stelle sei dem neuen Wirt, Herrn Dennis Brehm, nocheinmal herzlich für die Bereitstellung des Raumes gedankt.
Die Ilfelder Bürgermeisterin Gisela Gärtner hieß die Anwesenden willkommen und machte sie in wenigen Worten mit dem Inhalt des Abends vertraut. Danach präsentierte Katja Balke den interessierten Zuhörern ihre Ideen, Vorhaben und Ziele, von denen an dieser Stelle nur einige angesprochen werden. Wir müssen dafür sorgen, dass Ilfeld für alle Zielgruppen etwas zu bieten hat. Familien und Senioren sollen ebenso auf ihre Kosten kommen wie Mittelgebirgs- und Inlands- Urlauber, so Balke. Darum sei es wichtig, Veranstaltungen und Attraktionen nicht nur für Gäste, sondern auch für die Anwohner besser zu vermarkten.
Weitere Ideen waren zum Beispiel ein Gaststätten- und Pensions-Verzeichnis und ein Gäste-Fragebogen, mit dessen Hilfe die vielfältigen Angebote des Ortes noch besser auf die Besucher abgestimmt werden sollen. Eine Gästezeitung könnte über die Geschichte des Ortes, Erlebnisse in der Umgebung, Veranstaltungen und andere interessante Themen berichten. Auch eine Rubrik mit Kuriosem und Humorvollem könnte ihren Platz finden.
In der anschließenden Diskussionsrunde kamen dann auch die bis dahin so aufmerksamen Zuhörer zu Wort. Sie brachten zahlreiche Vorschläge, Erfahrungen und Bedenken ein. Unter anderem wiesen sie darauf hin, dass besonders die Natur um Ilfeld zu beachten und bekannt zu machen sein. Es böten sich vielfältige Möglichkeiten zu Wanderungen und Besichtigungen, besonders unter Beachtung des vorhandenen Bergbaus, der Karstformationen, der altgermanischen Kultstätte im Steinmühlental und einigem mehr. Eine ausgefeilte Werbestrategie sei dafür unumgänglich. Dabei sollte insbesondere der Stellenwert von Fotos nicht unterschätzt werden.
Eine wichtige Forderung, die von allen Anwesenden unterstützt wurde, war die nach einer intensiveren Zusammenarbeit. Die Gäste machten darauf aufmerksam, dass die bestehenden Kontakte mit anderen Harzorten weiter ausgebaut werden müssten, da sie eine wichtige Stütze für die Entwicklung im eigenen Ort darstellen. Was die Entwicklung und den touristischen Aufwind in Ilfeld betrifft, kann man jedoch recht zuversichtlich sein. Dass es ihr nicht an Ideen mangelt, hatte Katja Balke bewiesen. Hoffen wir nur, dass sie die entsprechenden Mittel und Rahmenbedingungen erhalten wird, um diese umsetzen zu können.
Autor: mjNachdem bekannt wurde, dass die Südharz-Touristik Ilfeld e. V. sich am 14. Juli diesen Jahres offiziell auflöst, suchte man eine/n neue/n Büroleiter/in, die sich künftig um sämtliche Angelegenheiten, die den Tourismus im Ort und in den Ortsteilen Sophienhof und Rotheshütte betreffen, kümmern soll. Zwischen 21 Bewerbern entschied sich der Gemeinderat letztendlich für Katja Balke. Sie wird ab Mitte September die neue treibende Kraft sein, die dem Tourismus im Kurort Ilfeld den entscheidenden Impuls nach vorne bringen soll. Bereits jetzt hat sie ihr Büro in Ilfeld besetzt und macht sich mit ihren kommenden Aufgaben vertraut.
Vor wenigen Tagen begrüßte sie 30 geladene Gäste, darunter Mitglieder des Gemeinderates, Vermieter, Pensions- und Gaststättenbesitzer im Ilfelder Schützenhaus, welches drei Tage zuvor gerade wieder eröffnet wurde. An dieser Stelle sei dem neuen Wirt, Herrn Dennis Brehm, nocheinmal herzlich für die Bereitstellung des Raumes gedankt.
Die Ilfelder Bürgermeisterin Gisela Gärtner hieß die Anwesenden willkommen und machte sie in wenigen Worten mit dem Inhalt des Abends vertraut. Danach präsentierte Katja Balke den interessierten Zuhörern ihre Ideen, Vorhaben und Ziele, von denen an dieser Stelle nur einige angesprochen werden. Wir müssen dafür sorgen, dass Ilfeld für alle Zielgruppen etwas zu bieten hat. Familien und Senioren sollen ebenso auf ihre Kosten kommen wie Mittelgebirgs- und Inlands- Urlauber, so Balke. Darum sei es wichtig, Veranstaltungen und Attraktionen nicht nur für Gäste, sondern auch für die Anwohner besser zu vermarkten.
Weitere Ideen waren zum Beispiel ein Gaststätten- und Pensions-Verzeichnis und ein Gäste-Fragebogen, mit dessen Hilfe die vielfältigen Angebote des Ortes noch besser auf die Besucher abgestimmt werden sollen. Eine Gästezeitung könnte über die Geschichte des Ortes, Erlebnisse in der Umgebung, Veranstaltungen und andere interessante Themen berichten. Auch eine Rubrik mit Kuriosem und Humorvollem könnte ihren Platz finden.
In der anschließenden Diskussionsrunde kamen dann auch die bis dahin so aufmerksamen Zuhörer zu Wort. Sie brachten zahlreiche Vorschläge, Erfahrungen und Bedenken ein. Unter anderem wiesen sie darauf hin, dass besonders die Natur um Ilfeld zu beachten und bekannt zu machen sein. Es böten sich vielfältige Möglichkeiten zu Wanderungen und Besichtigungen, besonders unter Beachtung des vorhandenen Bergbaus, der Karstformationen, der altgermanischen Kultstätte im Steinmühlental und einigem mehr. Eine ausgefeilte Werbestrategie sei dafür unumgänglich. Dabei sollte insbesondere der Stellenwert von Fotos nicht unterschätzt werden.
Eine wichtige Forderung, die von allen Anwesenden unterstützt wurde, war die nach einer intensiveren Zusammenarbeit. Die Gäste machten darauf aufmerksam, dass die bestehenden Kontakte mit anderen Harzorten weiter ausgebaut werden müssten, da sie eine wichtige Stütze für die Entwicklung im eigenen Ort darstellen. Was die Entwicklung und den touristischen Aufwind in Ilfeld betrifft, kann man jedoch recht zuversichtlich sein. Dass es ihr nicht an Ideen mangelt, hatte Katja Balke bewiesen. Hoffen wir nur, dass sie die entsprechenden Mittel und Rahmenbedingungen erhalten wird, um diese umsetzen zu können.
