Neue Info-Tafel aufgestellt
Kommt und gucket in die Keller
Mittwoch, 03. August 2016, 16:21 Uhr
Die Kelle ist eine malerische Gipshöhle bei Appenrode, einem Ortsteil der Stadt Ellrich. Und sie ist Geopunkt im UNESCO Global Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen. Als einer der Träger des Geoparks hat der Regionalverband Harz nun eine neue Informationstafel zur Kelle in Appenrode aufstellen lassen. Die alte Tafel war ausgeblichen und nicht mehr lesbar...
Die Kelle bei Appenrode (Foto: Isabel Reuter/RVH)
Kommt und gucket in die Kelle……so kommt ihr nicht in die Hölle. Die Kelle ist eine Gipshöhle nahe Appenrode, einem Ortsteil der Stadt Ellrich. Und sie ist Geopunkt im Gebiet der Landmarke 7 – Kohnstein des UNESCO Global Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen. Als Geopark-Träger hat der Regionalverband Harz kürzlich die Informationstafel zur Kelle erneuern lassen.
Schon seit mehreren Jahrhunderten ist die Kelle ein beliebtes Wander- und Pilgerziel. Ein Priester soll früher ein Kreuz in das Wasser des kleinen Höhlensees getaucht und den Gläubigen zugerufen haben: Kommt und gucket in die Kelle, so kommt ihr nicht in die Hölle. Eine Tafel in der Bischofferöder Straße in Appenrode gibt Besuchern weitere Informationen in Deutsch und in Englisch. Die alte Informationstafel, die kaum noch lesbar war, wurde nun ersetzt. Von Appenrode aus ist die Kelle mit Hilfe der roten Markierungen nach nur 1 Kilometer zu erreichen.
Die Kelle ist wahrscheinlich das älteste Naturdenkmal des Landkreises Nordhausen. Sie ist aufgrund der Wasserlöslichkeit des Gipses entstanden. Seit dem 18. Jahrhundert verfällt die Höhle mehr und mehr. Heute sind noch ein Erdfall, der durch eine Naturbrücke geteilt wird, eine angrenzende halb offene Grotte und ein Höhlensee zu bestaunen.
Autor: nnz
Die Kelle bei Appenrode (Foto: Isabel Reuter/RVH)
Kommt und gucket in die Kelle……so kommt ihr nicht in die Hölle. Die Kelle ist eine Gipshöhle nahe Appenrode, einem Ortsteil der Stadt Ellrich. Und sie ist Geopunkt im Gebiet der Landmarke 7 – Kohnstein des UNESCO Global Geoparks Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen. Als Geopark-Träger hat der Regionalverband Harz kürzlich die Informationstafel zur Kelle erneuern lassen.
Schon seit mehreren Jahrhunderten ist die Kelle ein beliebtes Wander- und Pilgerziel. Ein Priester soll früher ein Kreuz in das Wasser des kleinen Höhlensees getaucht und den Gläubigen zugerufen haben: Kommt und gucket in die Kelle, so kommt ihr nicht in die Hölle. Eine Tafel in der Bischofferöder Straße in Appenrode gibt Besuchern weitere Informationen in Deutsch und in Englisch. Die alte Informationstafel, die kaum noch lesbar war, wurde nun ersetzt. Von Appenrode aus ist die Kelle mit Hilfe der roten Markierungen nach nur 1 Kilometer zu erreichen.
Die Kelle ist wahrscheinlich das älteste Naturdenkmal des Landkreises Nordhausen. Sie ist aufgrund der Wasserlöslichkeit des Gipses entstanden. Seit dem 18. Jahrhundert verfällt die Höhle mehr und mehr. Heute sind noch ein Erdfall, der durch eine Naturbrücke geteilt wird, eine angrenzende halb offene Grotte und ein Höhlensee zu bestaunen.
