nnz-Forum: "Welche Horrorvisionen?"
Dienstag, 17. Juli 2001, 16:07 Uhr
Nordhausen/Urbach (nnz). Die Bürgerinitiative Rettung der Goldenen Aue reagiert auf die Äußerungen des Nordhäuser Baudezernenten Dietrich Beyse (siehe nnz-Archiv). Die Mitglieder der BI wollen Antworten auf einige Fragen.
Wir denken, daß wir diese pauschalen Anschuldigungen nicht so im Raum stehen lassen können. Wir fragen uns, welche "Horrorvisionen" wir in den letzten Tagen verbreitet haben sollen? Daß hohe Schornsteinbauwerke wegen der möglicherweise zu erwartenden Smokgefahr in der Goldenen Aue gefordert werden, stammt doch nicht von uns, sondern ist Bestandteil des Grünordnungsplanes zum Industriegebiet des Planungsverbandes und wird so vom Planungsbüro Meißner sogar gefordert. Das das Ohrdurfer Gebiet in keinster Weise vergleichbar ist, wird jedem, der sich ernsthaft mit dem Gebiet in der Goldenen Aue beschäftigt, bestätigen. Wir möchten Herrn Beyse auffordern, uns auch nur eine von uns wissentlich als Lüge verbreitete Meldung oder Information zu nennen. Und da er das nicht kann, verlässt er seine "Allgemeimplätze" nicht. Zu Leuna, Buna etc. möchten wir darauf hinweisen, das Oberbürgermeisterin Rinke im Oktober 2000 (Bericht im AA) diese als neue Industrieflächen gepriesen hat, wo die Bürger angeblich auf die Barikaden gehen würden, wenn man sie ihnen wegnehmen würde. Hier wären Industriegebiete entstanden, die mit dem bekannten Vorurteilen nichts mehr zu tun hätten. Aus diesem Grunde haben wir den Vergleich angemahnt und hätten uns gewünscht, wenn man uns wirklich neue, reine Industriegebiete zeigen wollte.
Anbei haben wir der nnz ein Bild vom Festumzug des Schützenfestes am Sonntag in Urbach mitgeliefert. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, das diese Aktion in keinster Weise mit der BI abgesprochen war. Bei den Initiatoren handelt es sich um Einwohner, die jedes Jahr ein aktuelles Thema bearbeiten. Wir waren selbst sehr überrascht... Wenn man allerdings die Darstellungsweise betrachtet, hat der Planungsverband noch sehr viel Aufklärungsarbeit zu leisten...
Im übrigen möchten wir darauf hinweisen, das Herr Matthiesen nicht Mitglied des Bundesvorstandes Bündnis90/Grüne ist. Er ist ein unabhängiger Sachverständiger, der das EU-Parlament genauso berät, wie z.B. die Bayrische Regierung. Gern nennen wir Ihnen die Anschrift, falls Bedarf ist. Im Übrigen handelte es sich bei der Veranstaltung in Urbach nicht um einen "auserlesenen Kreis" sondern um eine Veranstaltung zu der ALLE Bürger, auch die des Planungsverbandes eingeladen waren und auch teilweise gekommen waren.
Daß die Herren Lehmann und Junker von ihren eigenen Mitbürgern fast aus dem Saal geworfen wurden, liegt wohl an den sehr merkwürdigen Ausführungen dieser beiden Herren. Herr Matthiesen hat in bekannter, sehr sachlicher Weise die Problematiken eines Industriegebietes geschildert und hat die Mitglieder des Planungsverbandes darauf aufmerksam gemacht, das, wenn einem die Natur auch nur ein klein wenig am Herzen liegt, ein Gründordnungsplan/B-Plan entworfen wird, der nicht dem Standart der "frühen 70er Jahre" entspricht sondern Rahmbedingungen schafft, um Industrieansiedlungen zulässt, ohne unbedingt eine ganze Landschaft zu verschandeln - was scheinbar rein rechtlich noch immer möglich ist. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der Bürgerinitiative www.bigoldeneaue.de.
Klaus-Dieter Korb, Bürgerinitiative Rettung der Goldene Aue
Wir denken, daß wir diese pauschalen Anschuldigungen nicht so im Raum stehen lassen können. Wir fragen uns, welche "Horrorvisionen" wir in den letzten Tagen verbreitet haben sollen? Daß hohe Schornsteinbauwerke wegen der möglicherweise zu erwartenden Smokgefahr in der Goldenen Aue gefordert werden, stammt doch nicht von uns, sondern ist Bestandteil des Grünordnungsplanes zum Industriegebiet des Planungsverbandes und wird so vom Planungsbüro Meißner sogar gefordert. Das das Ohrdurfer Gebiet in keinster Weise vergleichbar ist, wird jedem, der sich ernsthaft mit dem Gebiet in der Goldenen Aue beschäftigt, bestätigen. Wir möchten Herrn Beyse auffordern, uns auch nur eine von uns wissentlich als Lüge verbreitete Meldung oder Information zu nennen. Und da er das nicht kann, verlässt er seine "Allgemeimplätze" nicht. Zu Leuna, Buna etc. möchten wir darauf hinweisen, das Oberbürgermeisterin Rinke im Oktober 2000 (Bericht im AA) diese als neue Industrieflächen gepriesen hat, wo die Bürger angeblich auf die Barikaden gehen würden, wenn man sie ihnen wegnehmen würde. Hier wären Industriegebiete entstanden, die mit dem bekannten Vorurteilen nichts mehr zu tun hätten. Aus diesem Grunde haben wir den Vergleich angemahnt und hätten uns gewünscht, wenn man uns wirklich neue, reine Industriegebiete zeigen wollte. Anbei haben wir der nnz ein Bild vom Festumzug des Schützenfestes am Sonntag in Urbach mitgeliefert. Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, das diese Aktion in keinster Weise mit der BI abgesprochen war. Bei den Initiatoren handelt es sich um Einwohner, die jedes Jahr ein aktuelles Thema bearbeiten. Wir waren selbst sehr überrascht... Wenn man allerdings die Darstellungsweise betrachtet, hat der Planungsverband noch sehr viel Aufklärungsarbeit zu leisten...
Im übrigen möchten wir darauf hinweisen, das Herr Matthiesen nicht Mitglied des Bundesvorstandes Bündnis90/Grüne ist. Er ist ein unabhängiger Sachverständiger, der das EU-Parlament genauso berät, wie z.B. die Bayrische Regierung. Gern nennen wir Ihnen die Anschrift, falls Bedarf ist. Im Übrigen handelte es sich bei der Veranstaltung in Urbach nicht um einen "auserlesenen Kreis" sondern um eine Veranstaltung zu der ALLE Bürger, auch die des Planungsverbandes eingeladen waren und auch teilweise gekommen waren.
Daß die Herren Lehmann und Junker von ihren eigenen Mitbürgern fast aus dem Saal geworfen wurden, liegt wohl an den sehr merkwürdigen Ausführungen dieser beiden Herren. Herr Matthiesen hat in bekannter, sehr sachlicher Weise die Problematiken eines Industriegebietes geschildert und hat die Mitglieder des Planungsverbandes darauf aufmerksam gemacht, das, wenn einem die Natur auch nur ein klein wenig am Herzen liegt, ein Gründordnungsplan/B-Plan entworfen wird, der nicht dem Standart der "frühen 70er Jahre" entspricht sondern Rahmbedingungen schafft, um Industrieansiedlungen zulässt, ohne unbedingt eine ganze Landschaft zu verschandeln - was scheinbar rein rechtlich noch immer möglich ist. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der Bürgerinitiative www.bigoldeneaue.de.
Klaus-Dieter Korb, Bürgerinitiative Rettung der Goldene Aue
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht zwingend mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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