Tag der offenen Baustelle
Fachleute am Aueblick
Donnerstag, 14. Juli 2016, 15:35 Uhr
Das Umbau- und Sanierungsvorhaben der Wohnungsbaugenossenschaft Südharz am Nordhäuser Aueblick hat es wahrlich in sich. Wir hatten bereits mehrfach ausführlich berichtet. Heute trafen sich Fachleute der Thüringer Wohnungswirtschaft, um sich an Ort und Stelle zu informieren...
Dritter Bauabschnitt am Aueblick (Foto: nnz)
Im dritten und letzten Bauabschnitt des Vorhabens in Nordhausen Nord stellten Jürgen Wendt in seine Kollegen vom gleichnamigen Büro aus Weimar den Wohnungsfachleuten sowohl die Probleme als auch die Erfolge des Umbaus an diesem Standort vor.
Zur Erinnerung: In drei Bauabschnitten wurden und werden seit 2014 die insgesamt 144 Wohnungen am Aueblick 1-12 seniorenfreundlich umgestaltet. In diesem Jahr soll der dritte Abschnitt realisiert werden. Insgesamt sind dann rund sieben Millionen Euro investiert. Und wie attraktiv dieser Standort geworden ist, verdeutlicht die Tatsache, dass für die derzeit in der Sanierung befindlichen 28 Wohnungen 128 Bewerbungen vorliegen.
Dr. Jürgen Wendt (rechts) erläutert das Bauvorhaben (Foto: nnz)
Jürgen Wendt ging in seinen Ausführungen dann fachlich ausführlich auf die Probleme ein, die Sanierungen im industrielle Wohnungsbau (Platte) mit sich bringen. Allerdings, auch das sagte der Architekt, der Plattenbau ist besser als sein Ruf. Während im ersten Bauabschnitt der Fahrstuhl innen eingebaut wurde, werden die Aufzüge bei BA 2 und 3 außen vorgesetzt. Bei beiden Varianten war ein Verlust von Wohnfläche insgesamt nicht zu vermeiden. Das wurde jedoch von den Mietern akzeptiert. "Entschädigt" wurden sie zum Beispiel mit wesentlich größeren Balkonen.
Wendt würdigte das professionelle Herangehen des Auftraggebers WBG. Etwa ein Jahr, bevor die erste Wand demontiert wurde, gab es eines von mehreren Gesprächen mit den Mietern. So blieb genügend Zeit für ein ordentliches und abgestimmtes Umzugsmanagement.
Noch in diesem Jahr werden also alle der 144 Wohnungen seniorengerecht umgebaut sein und ein Wohnen bis ins hohe Alter in Nordhausen Nord ermöglichen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz
Dritter Bauabschnitt am Aueblick (Foto: nnz)
Im dritten und letzten Bauabschnitt des Vorhabens in Nordhausen Nord stellten Jürgen Wendt in seine Kollegen vom gleichnamigen Büro aus Weimar den Wohnungsfachleuten sowohl die Probleme als auch die Erfolge des Umbaus an diesem Standort vor.
Zur Erinnerung: In drei Bauabschnitten wurden und werden seit 2014 die insgesamt 144 Wohnungen am Aueblick 1-12 seniorenfreundlich umgestaltet. In diesem Jahr soll der dritte Abschnitt realisiert werden. Insgesamt sind dann rund sieben Millionen Euro investiert. Und wie attraktiv dieser Standort geworden ist, verdeutlicht die Tatsache, dass für die derzeit in der Sanierung befindlichen 28 Wohnungen 128 Bewerbungen vorliegen.
Dr. Jürgen Wendt (rechts) erläutert das Bauvorhaben (Foto: nnz)
Jürgen Wendt ging in seinen Ausführungen dann fachlich ausführlich auf die Probleme ein, die Sanierungen im industrielle Wohnungsbau (Platte) mit sich bringen. Allerdings, auch das sagte der Architekt, der Plattenbau ist besser als sein Ruf. Während im ersten Bauabschnitt der Fahrstuhl innen eingebaut wurde, werden die Aufzüge bei BA 2 und 3 außen vorgesetzt. Bei beiden Varianten war ein Verlust von Wohnfläche insgesamt nicht zu vermeiden. Das wurde jedoch von den Mietern akzeptiert. "Entschädigt" wurden sie zum Beispiel mit wesentlich größeren Balkonen.
Wendt würdigte das professionelle Herangehen des Auftraggebers WBG. Etwa ein Jahr, bevor die erste Wand demontiert wurde, gab es eines von mehreren Gesprächen mit den Mietern. So blieb genügend Zeit für ein ordentliches und abgestimmtes Umzugsmanagement.
Noch in diesem Jahr werden also alle der 144 Wohnungen seniorengerecht umgebaut sein und ein Wohnen bis ins hohe Alter in Nordhausen Nord ermöglichen.
Peter-Stefan Greiner
