Gerichtsgarten ohne Plädoyer und Urteil
Montag, 16. Juli 2001, 13:47 Uhr
Nordhausen (nnz). Auf dem Petersberg in Nordhausen wird heute mit weiteren Arbeiten in Vorbereitung auf die Landesgartenschau im Jahr 2004 begonnen. nnz schaute vorbei.
Den Kleingärtnern sind Blumen-, Gemüse- oder Obstgärten sicher bekannt. Und genau da unterscheiden sich die Klein- von den Landschaftsgärtner, die für die Gestaltung des Petersberges die Verantwortung tragen. Die nennen ihr jüngstes Vorhaben denn auch gleich Gerichtsgarten. Nun sollen darin keine Plädoyers gehalten oder Urteil verkünden werden. Vielmehr sollen viele Wege, Hecken, Pflanzflächen und Bäume von der künftigen Gestaltung des Petersberges künden. All das wird gegenüber dem Amtsgericht in der Rudolf-Breitscheid-Straße entstehen. Eingefasst werden soll der neue Stadtgarten durch eine unterschiedlich hohe Gabionenwand, wie sie dem aufmerksamen Betrachter bereits an anderen Stellen des innerstädtischen Berge nicht entgangen sein wird.
Bauarbeiten bringen jedoch einen Prozeß nicht nur weiter, sie erzeugen Einschränkungen. So werden in den kommenden Monaten die allseits beliebten Parkflächen in diesem Areal entfallen. Doch keine Angst, es entstehen alternative Angebote. So zum Beispiel unmittelbar in der Breitscheid-Straße. Wie die Landesgartenschaugesellschaft mitteilt, werden die Nutzer der bisherigen Parkflächen gebeten, die Angebote in der Weberstraße oder auf dem August-Bebel-Platz zu nutzen. Der August-Bebel-Platz ist ab heute jedoch nur noch über die südliche Einfahrt (Taschenberg-Förstemannstraße) zu erreichen. Vor den Rolandstuben beginnt in den kommenden Tagen der Ausbau zu einer dreispurigen Straße. Noch kann auf dem Platz kostenlos geparkt werden, teilt die Stadtverwaltung mit, noch!
P.S.: Die Bauarbeiten beginnen erst. Heute überzeugte sich nnz von deren Beginn. Bislang stehen auf dem künftigen Gerichtsgarten zwei Baumaschinen, die von hohem Umkraut gärtnerisch eingefasst werden (siehe auch nnz-Foto).
Autor: nnz
Den Kleingärtnern sind Blumen-, Gemüse- oder Obstgärten sicher bekannt. Und genau da unterscheiden sich die Klein- von den Landschaftsgärtner, die für die Gestaltung des Petersberges die Verantwortung tragen. Die nennen ihr jüngstes Vorhaben denn auch gleich Gerichtsgarten. Nun sollen darin keine Plädoyers gehalten oder Urteil verkünden werden. Vielmehr sollen viele Wege, Hecken, Pflanzflächen und Bäume von der künftigen Gestaltung des Petersberges künden. All das wird gegenüber dem Amtsgericht in der Rudolf-Breitscheid-Straße entstehen. Eingefasst werden soll der neue Stadtgarten durch eine unterschiedlich hohe Gabionenwand, wie sie dem aufmerksamen Betrachter bereits an anderen Stellen des innerstädtischen Berge nicht entgangen sein wird.Bauarbeiten bringen jedoch einen Prozeß nicht nur weiter, sie erzeugen Einschränkungen. So werden in den kommenden Monaten die allseits beliebten Parkflächen in diesem Areal entfallen. Doch keine Angst, es entstehen alternative Angebote. So zum Beispiel unmittelbar in der Breitscheid-Straße. Wie die Landesgartenschaugesellschaft mitteilt, werden die Nutzer der bisherigen Parkflächen gebeten, die Angebote in der Weberstraße oder auf dem August-Bebel-Platz zu nutzen. Der August-Bebel-Platz ist ab heute jedoch nur noch über die südliche Einfahrt (Taschenberg-Förstemannstraße) zu erreichen. Vor den Rolandstuben beginnt in den kommenden Tagen der Ausbau zu einer dreispurigen Straße. Noch kann auf dem Platz kostenlos geparkt werden, teilt die Stadtverwaltung mit, noch!
P.S.: Die Bauarbeiten beginnen erst. Heute überzeugte sich nnz von deren Beginn. Bislang stehen auf dem künftigen Gerichtsgarten zwei Baumaschinen, die von hohem Umkraut gärtnerisch eingefasst werden (siehe auch nnz-Foto).
