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Park Hohenrode

Kein Ort für Geländesport

Mittwoch, 06. Juli 2016, 14:06 Uhr
Im Park Hohenrode waren heute wieder viele fleißige Hände am Werk, auch am Wegenetzwerk des Parks wurde gearbeitet. Starkregen und Radfahrer drohen aber letztere Bemühungen im wahrsten Sinne des Wortes zu untergraben. Zumindest mit Hinblick auf die Drahtesel kann man da Abhilfe schaffen...

Zwei neue Fahrradständer für Hohenrode (Foto: Angelo Glashagel) Zwei neue Fahrradständer für Hohenrode (Foto: Angelo Glashagel)

Hohenrodes Ehrenamtliche Helfer, die sogenannten "Giganten", Mitarbeiter der Kreissparkasse und des Vereins Horizont, Handwerker und Fachleute waren heute morgen wieder im Park Hohenrode zu Gange und halfen, die alte Anlage auf Vordermann zu bringen und zu pflegen.

Zu den aufwändigsten Arbeiten der letzten Monate gehört dabei die Neugestaltung des Wegesystems. Feinen grauen Schotter hat man auf die Wege aufgebracht, dazwischen einfache Abläufe für das Wasser gesetzt. Denn die Hanglage des Parks bringt es mit sich, das dass Regenwasser von oben herabläuft, bei Starkregen in veritablen Sturzbächen.

Das dass Wasser in solchen Fällen auch Teile des neu angelegten Wegbettes mit sich nimmt, dagegen kann man zur Zeit nicht viel machen. Sehr wohl aber gegen etwas, das die Situation noch schlimmer macht - tiefe Rillen, die Abfahrtsfreudige Radfahrer in Hohenrode hinterlassen. "Wir freuen uns über jeden der hierher kommt und unseren schönen Park nutzt, aber das ist kein Ort für Geländesport.", sagte Gisela Hartmann, Vorsitzende des Fördervereins Hohenrode.

Der Regen spült die Deckschicht der Wege weg und hat noch leichteres Spiel, wenn Radfahrer tiefe Rillen hinterlassen (Foto: Angelo Glashagel) Der Regen spült die Deckschicht der Wege weg und hat noch leichteres Spiel, wenn Radfahrer tiefe Rillen hinterlassen (Foto: Angelo Glashagel)

Umso mehr habe man sich über die Hilfe des Berufsbildungszentrum Straßenverkehr gefreut, so Hartmann weiter. Schon zum Parkfest vor einigen Wochen hatte das BBZ dem Park zwei Fahrradständer geschenkt.
Die wurden nun heute ganz offiziell durch BBZ Chef Olaf Salomon übergeben. Die Abstellplätze für Räder sind im Rahmen eines vom Jobcenter geförderten Projektes entstanden und von Hand zusammengeschweißt und lackiert worden, erzählte Salomon.

Und es sollen nicht die letzten bleiben, demnächst will man dem Park zwei weitere Fahrradständer zukommen lassen. Womit man wieder einen kleinen Schritt weiter wäre, auf dem langen Weg zum neuen, alten Park Hohenrode.
Angelo Glashagel
Autor: red

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