nnz-online
Beton Kunst Award

Kreativ mit Beton

Montag, 04. Juli 2016, 10:51 Uhr
Im zweiten Halbjahr nahmen zehn Schülerinnen mit zwei Mannschaften im Rahmen der schulbezogenen Jugendsozialarbeit erfolgreich am Bundeswettbewerb „Beton-Art Award“ 2016 teil. Ziel ist es, mit dem Werkstoff Beton die eigene Kreativität umzusetzen...

Die Mädchen wussten bereits viel über das Material und im Projekt konnten sie selbst damit arbeiten.

Zu Beginn wurden von beiden Mannschaften zahlreiche Ideen gesammelt. Somit entschied sich die erste Gruppe dafür, das Thema „Inklusion“ umzusetzen. Sie wollten zum Nachdenken anregen. Alle Menschen sind laut Grundgesetz gleich. Jedoch ist es nicht allen möglich an einem „normalen“ Schulsystem teilzuhaben.

Menschen mit verschiedenen Behinderungen lernen und leben oft an speziellen Schulen, wie beispielsweise Förderschulen. Es besteht allerdings oft die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischen Förderbedarf auch an den allgemeinbildenden Schulen zu unterrichten. Diese werden dort differenziert beschult und ganz nach ihren Stärken gefördert. Die Mädchen haben die Schule und das Schulgelände nachgebaut und mit Hilfe bunter Plüschkugeln die verschiedenen Kinder und Jugendlichen dargestellt. Diese können sowohl im Unterricht als auch bei verschiedenen Spielen teilhaben.

Ellrichs Regelschüler versuchten sich an kreativer Betonkunst (Foto: Manuela Dilbins) Ellrichs Regelschüler versuchten sich an kreativer Betonkunst (Foto: Manuela Dilbins)

Die zweite Gruppe stellte das, momentan sehr aktuelle Thema, Freundschaft dar. Wahre Freundschaften sind eine große Bereicherung im Leben. Freunde sind die Familie, die man sich aussuchen kann. Es ist das Netz, das uns auffängt, wenn wir die Balance verlieren. In der heutigen Gesellschaft sind wahre Freunde großes Glück. Freundschaften spielen während des ganzen Lebens eine wichtige Rolle. Bereits Kleinkinder unterscheiden Spielkameraden in Freund und Nicht-Freund. Schulkinder wählen sich selbst aufgrund gemeinsamer Interessen und Aktivitäten. Jugendliche finden bei Freunden wichtige Partner, um mit Veränderungen des eigenen Körpers oder Problemen innerhalb der Familie besser umgehen zu können. Momentan befinden wir uns in einer Phase der Umstrukturierung – der Pubertät. Es bilden sich neue Freundschaften und bisherige verändern sich.

Ellrichs Regelschüler versuchten sich an kreativer Betonkunst (Foto: Manuela Dilbins) Ellrichs Regelschüler versuchten sich an kreativer Betonkunst (Foto: Manuela Dilbins)

Neben der Beratung von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern im Schulalltag, zählt auch die Organisation und Durchführung von Freizeit- und Ferienangeboten zu den Aufgaben der schulbezogenen Jugendsozialarbeit.

Die Schulbezogene Jugendsozialarbeit wird vom Landkreis Nordhausen und dem Freistaat Thüringen, Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, gefördert.
Manuela Dilbins
Autor: red

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de