Einwohnerzahl weiter rückläufig
Montag, 16. Juli 2001, 13:24 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Am 30. September 2000 hatte Thüringen 2.435.573 Einwohner, davon 1.191.680 männliche und 1.243.893 weibliche. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik über 13.500 Menschen bzw. 0,55 Prozent weniger als zu Beginn des Jahres 2000.
Dieser Rückgang entspricht damit fast dem des gesamten Jahres 1999 (13.754 Personen). Diese Entwicklung ist auf einen Gestorbenenüberschuss von mehr als 6.000 Personen (Januar bis September 1999: fast 7.300 Personen) sowie auf einen Wanderungsverlust von über 7.500 Personen (Januar bis September 1999: 3.500) zurückzuführen. Im 3. Quartal 2000 wurden 4.704 Kinder lebend geboren und 6.069 Menschen starben. Damit erreichte das Geburtendefizit mit 1.365 Personen den geringsten Vierteljahreswert seit 1991.
Während die Bevölkerungszahl im 3. Vierteljahr nur in Weimar leicht stieg (+ 0,17 Prozent), verringerte sie sich in den anderen kreisfreien Städten um –0,97 Prozent (Stadt Suhl) bis
–0,12 Prozent (Stadt Jena). Dagegen gab es in keinem Landkreis wachsende Bevölkerungszahlen. Hier verteilen sich die Rückgänge in der Bandbreite von –0,10 Prozent (Saale-Holzland-Kreis) bis –0,39 Prozent (Kreis Altenburger Land).
Autor: nnzDieser Rückgang entspricht damit fast dem des gesamten Jahres 1999 (13.754 Personen). Diese Entwicklung ist auf einen Gestorbenenüberschuss von mehr als 6.000 Personen (Januar bis September 1999: fast 7.300 Personen) sowie auf einen Wanderungsverlust von über 7.500 Personen (Januar bis September 1999: 3.500) zurückzuführen. Im 3. Quartal 2000 wurden 4.704 Kinder lebend geboren und 6.069 Menschen starben. Damit erreichte das Geburtendefizit mit 1.365 Personen den geringsten Vierteljahreswert seit 1991.
Während die Bevölkerungszahl im 3. Vierteljahr nur in Weimar leicht stieg (+ 0,17 Prozent), verringerte sie sich in den anderen kreisfreien Städten um –0,97 Prozent (Stadt Suhl) bis
–0,12 Prozent (Stadt Jena). Dagegen gab es in keinem Landkreis wachsende Bevölkerungszahlen. Hier verteilen sich die Rückgänge in der Bandbreite von –0,10 Prozent (Saale-Holzland-Kreis) bis –0,39 Prozent (Kreis Altenburger Land).
