Antifa plant Demo in Nordhausen
Sonntag, 15. Juli 2001, 16:40 Uhr
Nordhausen (nnz). Ende dieses Monats soll in Nordhausen wieder protestiert und marschiert werden. Nach nnz-Informationen ruft dazu die Autonome Antifa Südharz auf.
Am 28. Juli soll es nach dem Willen der Südharzer Antifa eine Kundgebung vor dem Rathaus und eine anschließende Demonstration zum August-Bebel-Platz geben. Das Motto, das man sich für dieses Wochenende ausgedacht hat: Weg mit den faschistischen NSAW - Nazistrukturen zerschlagen - Für ein alternatives, unabhängiges Jugendzentrum!
Eigentlich hat ja nicht die Autonome Antifa Südharz zur Demo aufgerufen, sondern das ATAG, wie man in der linken Szene weiß, eine Vernetzung von Antifa-Gruppen in Thüringen, die seit einem Jahr existiert. Bevor nnz das fast internationale Anliegen der Demo in Nordhausen erklärt, jetzt erst einmal zu den lokalen Forderungen: Es wird nämlich ein Objekt eingeklagt, das Jugendlichen unserer Stadt die Möglichkeit geben könnte, ein alternatives und unabhängiges Jugendzentrum aufzubauen.
Wer da nun der Ansicht ist, in Nordhausen gebe es bereits genügend räumliche Angebote, der hat jedoch weit gefehlt. In den bisher vorhandenen herrscht nämlich ein unzumutbares Klima der Bevormundung, Konsumorientierung und des Leistungsdrucks. So jedenfalls sieht es die Antifa. Und so soll Ende Juli genau gegen diesen Leistungsdruck in den Jugendzentren der Stadt Nordhausen mobil gemacht werden, damit noch besser gegen den rechten Mainstream angegangen und vorgedacht werden kann. Das zu den lokalen Forderung.
Die jungen Leute der Antifa wollen an diesem Wochenende jedoch nicht nur in Nordhausen demonstrieren und ihre Ansichten lautstark kund tun. Nach der Demo in Nordhausen soll es nach Gotha zum Wochenendausflug gehen. In Gotha, so nnz-Recherchen, werden die Rechten aufmarschieren. Und das wirkt wie ein Magnet. Eine Sprecherin der Autonomen Antifa Südharz: Für uns steht fest: Die Faschisten werden nicht ungestört marschieren und die Proteste sind nicht nur auf Gotha begrenzt! Wenn das alles - von rechts und von links - ernst gemeint ist, dann könnte der Kelch noch einmal an Nordhausen vorbeigehen. Für die Beamten der Thüringer Polizei scheint sich trotzdem ein interessantes Wochenende anzubahnen.
Autor: nnzAm 28. Juli soll es nach dem Willen der Südharzer Antifa eine Kundgebung vor dem Rathaus und eine anschließende Demonstration zum August-Bebel-Platz geben. Das Motto, das man sich für dieses Wochenende ausgedacht hat: Weg mit den faschistischen NSAW - Nazistrukturen zerschlagen - Für ein alternatives, unabhängiges Jugendzentrum!
Eigentlich hat ja nicht die Autonome Antifa Südharz zur Demo aufgerufen, sondern das ATAG, wie man in der linken Szene weiß, eine Vernetzung von Antifa-Gruppen in Thüringen, die seit einem Jahr existiert. Bevor nnz das fast internationale Anliegen der Demo in Nordhausen erklärt, jetzt erst einmal zu den lokalen Forderungen: Es wird nämlich ein Objekt eingeklagt, das Jugendlichen unserer Stadt die Möglichkeit geben könnte, ein alternatives und unabhängiges Jugendzentrum aufzubauen.
Wer da nun der Ansicht ist, in Nordhausen gebe es bereits genügend räumliche Angebote, der hat jedoch weit gefehlt. In den bisher vorhandenen herrscht nämlich ein unzumutbares Klima der Bevormundung, Konsumorientierung und des Leistungsdrucks. So jedenfalls sieht es die Antifa. Und so soll Ende Juli genau gegen diesen Leistungsdruck in den Jugendzentren der Stadt Nordhausen mobil gemacht werden, damit noch besser gegen den rechten Mainstream angegangen und vorgedacht werden kann. Das zu den lokalen Forderung.
Die jungen Leute der Antifa wollen an diesem Wochenende jedoch nicht nur in Nordhausen demonstrieren und ihre Ansichten lautstark kund tun. Nach der Demo in Nordhausen soll es nach Gotha zum Wochenendausflug gehen. In Gotha, so nnz-Recherchen, werden die Rechten aufmarschieren. Und das wirkt wie ein Magnet. Eine Sprecherin der Autonomen Antifa Südharz: Für uns steht fest: Die Faschisten werden nicht ungestört marschieren und die Proteste sind nicht nur auf Gotha begrenzt! Wenn das alles - von rechts und von links - ernst gemeint ist, dann könnte der Kelch noch einmal an Nordhausen vorbeigehen. Für die Beamten der Thüringer Polizei scheint sich trotzdem ein interessantes Wochenende anzubahnen.
