Neues aus dem Storchennest
Endlich eingefangen
Montag, 20. Juni 2016, 06:30 Uhr
Wie "Storchen-Vater" Andreas Rzehak berichtet, konnte der verletzte Storch bereits am 12. Juni eingefangen werden. Er hatte in der letzten Zeit schon nicht mehr gefuttert und hat auch nicht auf dem Nest übernachtet...
Verletzter Storch konnte eingefangen werden (Foto: privat)
Er stand immer auf Dachfirsten von benachbarten Häusern. Am Sonnabend habe ich ihn auf den Wiesen zwischen Görsbach und Auleben angetroffen und das erste Mal gesehen, dass er den abgestorbenen Teil vom Bein verloren hat.
Mit dem Auto kam ich relativ nah an ihn heran, aber nicht nah genug um ein Fangversuch zu starten. Am Sonntagmorgen fand ihn dann Robert Zimmermann auf seinem Grundstück im Garten. Mit ausgespreizten Flügeln lag er an einer Stelle, von der er schlecht fliehen konnte. Zusammen mit ihm ist es uns gelungen, den Storch dort einzufangen.
Am selben Tag habe ich ihn noch zu Dr. Michael Kaatz auf den Storchenhof nach Lohburg gebracht. Körpergröße und Schnabellänge weisen darauf hin dass es das Storchenweibchen ist. Sie wog nur noch 2,7 Kilogramm (normal sind 3,5-4,00 Kg) und musste zwangsernährt werden, was aber kein größeres Problem ist. Nach einer Woche hat sie schon zugenommen und wenn es mit ihr weiter bergauf geht könnte sie eine Prothese bekommen und muss nicht eingeschläfert werden.
Dieses Wochenende konnte ich noch eine interessante Entdeckung machen. Es muss der Fuß von der Störchin sein der auf den Nest Rand liegt. In etwa zwei bis drei Wochen müsste der Junge Storch flügge sein, erst dann kann ich an das Nest um nachzuschauen.
Andreas Rzehak
Autor: nnz
Verletzter Storch konnte eingefangen werden (Foto: privat)
Er stand immer auf Dachfirsten von benachbarten Häusern. Am Sonnabend habe ich ihn auf den Wiesen zwischen Görsbach und Auleben angetroffen und das erste Mal gesehen, dass er den abgestorbenen Teil vom Bein verloren hat.
Mit dem Auto kam ich relativ nah an ihn heran, aber nicht nah genug um ein Fangversuch zu starten. Am Sonntagmorgen fand ihn dann Robert Zimmermann auf seinem Grundstück im Garten. Mit ausgespreizten Flügeln lag er an einer Stelle, von der er schlecht fliehen konnte. Zusammen mit ihm ist es uns gelungen, den Storch dort einzufangen.
Am selben Tag habe ich ihn noch zu Dr. Michael Kaatz auf den Storchenhof nach Lohburg gebracht. Körpergröße und Schnabellänge weisen darauf hin dass es das Storchenweibchen ist. Sie wog nur noch 2,7 Kilogramm (normal sind 3,5-4,00 Kg) und musste zwangsernährt werden, was aber kein größeres Problem ist. Nach einer Woche hat sie schon zugenommen und wenn es mit ihr weiter bergauf geht könnte sie eine Prothese bekommen und muss nicht eingeschläfert werden.
Dieses Wochenende konnte ich noch eine interessante Entdeckung machen. Es muss der Fuß von der Störchin sein der auf den Nest Rand liegt. In etwa zwei bis drei Wochen müsste der Junge Storch flügge sein, erst dann kann ich an das Nest um nachzuschauen.
Andreas Rzehak




