nnz-Forum:
Es geht immer nur ums Geld
Freitag, 17. Juni 2016, 18:56 Uhr
Die Bürgermeister der Gemeinden Harztor und Ellrich, Stephan Klante und Matthias Ehrhold, haben sich in der nnz zum Streit um den sogenannten Gipskompromiss geäußert. Dazu Anmerkungen eines nnz-Lesers...
Ich möchte daran erinnern, das beim damaligen Gipskompromiss 1997, das ist erst 9 Jahre her, die ehemaligen Bürgermeister der jetzigen Landgemeinde Harztor mit der Bürgerinitiative auf der Straße standen und gegen den Kompromiss demonstrierten!
So ändern sich die Zeiten, diese Generation Bürgermeister gibt es nicht mehr. Wenn ein Kompromiss her soll, muss der Bürgermeister langfristig auch dafür sorgen, dass die Lebensbedingungen der unmittelbar und mittelbar betroffenen Bürger erhalten bleibt. In einer entstehenden Doku über die Firma Gips-Vogel Ilfeld, die über 50 Jahre bis kurz vor der Wende im Steinbruch und der Grube Winkelberg planmäßig 160 000 t Rohgips und Alabaster, trotz damaliger Unzulänglichkeiten für medizinische Zwecke abgebaut hat, ist das vergleichsweise ein kleines Loch was sie hinterlassen hat.
Im Gegensatz dazu, ist das was die Gipsindustrie mit ihren heutigen Mitteln und Möglichkeiten der Technik aus dem Winkelberg machen kann ein Ausverkauf. Für die nächsten 50 Jahre soll er für 5 000 000 t Gips herhalten? Frage: Brauch man in 50 Jahren noch medizinischen Gips?
Ein weiterer Abbau wurde nur möglich durch das immer noch Festhalten am alten DDR Bergrecht in den neuen Bundesländern! So wurden 18 ha Bergwerkseigentum erworben? Man kann sich vorstellen, was von Winkelberg übrigbleibt! Mondlandschaft? Es gibt keine Planwirtschaft mehr aber es herrscht Marktwirtschaft! Was bleibt vom NSG Rüdigsdorfer Schweiz? Die Natur hat keine Lobby es geht immer nur ums liebe Geld!
Klaus Liebenrodt, Ilfeld
Ich möchte daran erinnern, das beim damaligen Gipskompromiss 1997, das ist erst 9 Jahre her, die ehemaligen Bürgermeister der jetzigen Landgemeinde Harztor mit der Bürgerinitiative auf der Straße standen und gegen den Kompromiss demonstrierten!
So ändern sich die Zeiten, diese Generation Bürgermeister gibt es nicht mehr. Wenn ein Kompromiss her soll, muss der Bürgermeister langfristig auch dafür sorgen, dass die Lebensbedingungen der unmittelbar und mittelbar betroffenen Bürger erhalten bleibt. In einer entstehenden Doku über die Firma Gips-Vogel Ilfeld, die über 50 Jahre bis kurz vor der Wende im Steinbruch und der Grube Winkelberg planmäßig 160 000 t Rohgips und Alabaster, trotz damaliger Unzulänglichkeiten für medizinische Zwecke abgebaut hat, ist das vergleichsweise ein kleines Loch was sie hinterlassen hat.
Im Gegensatz dazu, ist das was die Gipsindustrie mit ihren heutigen Mitteln und Möglichkeiten der Technik aus dem Winkelberg machen kann ein Ausverkauf. Für die nächsten 50 Jahre soll er für 5 000 000 t Gips herhalten? Frage: Brauch man in 50 Jahren noch medizinischen Gips?
Ein weiterer Abbau wurde nur möglich durch das immer noch Festhalten am alten DDR Bergrecht in den neuen Bundesländern! So wurden 18 ha Bergwerkseigentum erworben? Man kann sich vorstellen, was von Winkelberg übrigbleibt! Mondlandschaft? Es gibt keine Planwirtschaft mehr aber es herrscht Marktwirtschaft! Was bleibt vom NSG Rüdigsdorfer Schweiz? Die Natur hat keine Lobby es geht immer nur ums liebe Geld!
Klaus Liebenrodt, Ilfeld
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
