Trend schwächt sich ab
Freitag, 02. Juli 2004, 09:12 Uhr
Nordhausen (nnz). Thüringen ist immer noch nicht so beliebt, wie das die Politik immer vorgibt. Noch ziehen mehr Menschen weg, als in das grüne Herz Deutschlands kommen. Die exakten Zahlen, die begehrten und nicht begehrten Reviere wie immer in Ihrer nnz.
Die Wanderungsbilanz Thüringens wies im Jahr 2003 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik einen Verlust von 9 481 Personen auf. Das waren durchschnittlich 26 Menschen pro Tag. Mit 33 571 Zuzügen und 43 052 Fortzügen über die Landesgrenze ergab sich aber ein um 798 Personen bzw. 7,8 Prozent geringere Abwanderung als im Jahr zuvor.
Nach Bundesländern verlor Thüringen im Jahr 2003, wenn auch abgeschwächt, die meisten Einwohner per Saldo gegenüber Bayern (-3.988 Personen, Vorjahr: -4.316), Baden-Württemberg (- 2 457 Personen, Vorjahr: - 3 636) und Hessen (- 2 264 Personen, Vorjahr: - 2 480). Der Wanderungsgewinn Thüringens gegenüber Niedersachsen von 1 335 Personen ist wesentlich von dem Tatbestand überlagert, dass zentral vom niedersächsischen Friedland Spätaussiedler und Asylbewerber in die anderen Bundesländer verteilt werden.
Nur drei kreisfreie Städte konnten im Jahr 2003 per Saldo einen Wanderungszuwachs verbuchen.
Er fiel relativ am größten in Jena (+ 21 Personen je 1 000 Einwohner) aus, gefolgt von Erfurt (+ 10) und Weimar (+ 7), während er nur verhältnismäßig positiv (unter + 1) für Eisenach stattfand.
Völlig gegenteilig war demgegenüber das Wanderungsverhalten in den kreisfreien Städten Suhl (- 18 Personen je 1 000 Einwohner) und Gera (-11), die den relativen Wanderungsverlust der am ungünstigsten liegenden Landkreise (Kyffhäuserkreis und Altenburger Land: mit jeweils - 9 Personen je 1000 Einwohner noch übertrafen. Mit ca. 8 Personen je 1 000 Einwohner zeigten sich die Verhältnisse in den Landkreisen Sömmerda, Saalfeld-Rudolstadt und im Wartburgkreis ähnlich, denn alle Landkreise, auch der mit dem geringsten relativen Saldo Gotha (- 4) lagen hier unter dem Thüringer Durchschnitt (- 4 Personen je 1000 Einwohner).
Am 31. Dezember 2003 hatte Thüringen nach vorläufigen Ergebnissen 2 373 157 Einwohner (1 206 894 Frauen und 1 166 263 Männer). Die Einwohnerzahl Thüringens verringerte sich im Jahr 2003 durchschnittlich täglich um 52 Personen, 26 davon durch Wanderungsverlust und 26 auf Grund von mehr Todesfällen als Geburten.
Autor: nnzDie Wanderungsbilanz Thüringens wies im Jahr 2003 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik einen Verlust von 9 481 Personen auf. Das waren durchschnittlich 26 Menschen pro Tag. Mit 33 571 Zuzügen und 43 052 Fortzügen über die Landesgrenze ergab sich aber ein um 798 Personen bzw. 7,8 Prozent geringere Abwanderung als im Jahr zuvor.
Nach Bundesländern verlor Thüringen im Jahr 2003, wenn auch abgeschwächt, die meisten Einwohner per Saldo gegenüber Bayern (-3.988 Personen, Vorjahr: -4.316), Baden-Württemberg (- 2 457 Personen, Vorjahr: - 3 636) und Hessen (- 2 264 Personen, Vorjahr: - 2 480). Der Wanderungsgewinn Thüringens gegenüber Niedersachsen von 1 335 Personen ist wesentlich von dem Tatbestand überlagert, dass zentral vom niedersächsischen Friedland Spätaussiedler und Asylbewerber in die anderen Bundesländer verteilt werden.
Nur drei kreisfreie Städte konnten im Jahr 2003 per Saldo einen Wanderungszuwachs verbuchen.
Er fiel relativ am größten in Jena (+ 21 Personen je 1 000 Einwohner) aus, gefolgt von Erfurt (+ 10) und Weimar (+ 7), während er nur verhältnismäßig positiv (unter + 1) für Eisenach stattfand.
Völlig gegenteilig war demgegenüber das Wanderungsverhalten in den kreisfreien Städten Suhl (- 18 Personen je 1 000 Einwohner) und Gera (-11), die den relativen Wanderungsverlust der am ungünstigsten liegenden Landkreise (Kyffhäuserkreis und Altenburger Land: mit jeweils - 9 Personen je 1000 Einwohner noch übertrafen. Mit ca. 8 Personen je 1 000 Einwohner zeigten sich die Verhältnisse in den Landkreisen Sömmerda, Saalfeld-Rudolstadt und im Wartburgkreis ähnlich, denn alle Landkreise, auch der mit dem geringsten relativen Saldo Gotha (- 4) lagen hier unter dem Thüringer Durchschnitt (- 4 Personen je 1000 Einwohner).
Am 31. Dezember 2003 hatte Thüringen nach vorläufigen Ergebnissen 2 373 157 Einwohner (1 206 894 Frauen und 1 166 263 Männer). Die Einwohnerzahl Thüringens verringerte sich im Jahr 2003 durchschnittlich täglich um 52 Personen, 26 davon durch Wanderungsverlust und 26 auf Grund von mehr Todesfällen als Geburten.
