48. Rolandsfest
Wohlfühl-Wochenende für Landrat und OB spendiert
Freitag, 10. Juni 2016, 16:39 Uhr
Mit der traditionellen Schlüsselübergabe wurde vor wenigen Minuten das 48. Rolandsfest eröffnet. Zuvor aber gab die Rolandgruppe das zum Besten, was in den zurückliegenden Monaten in Stadt und Land passiert war. Aus ihrer eigenen Sicht. Die Palette reichte diesmal von Panama bis zu einem Gutschein für ein Wohlfühlwochenende...
Das 49. Rolandsfest ist eröffnet (Foto: nnz)
Es ist vollbracht. Das Rolandsfest des Jahres 2016 ist eröffnet. Nach dem Nordhäuser Blasorchester, das sein Stammpublikum wieder entsprechend zünftig einstimmte, gab es erst einmal wieder (wie im vergangenen Jahr) Mikrofon-Probleme. Vermutlich ist bei den Tontechnikern immer noch nicht angekommen, dass vier Personen auch vier Mikros brauchen.
Aber im Improvisieren sind die vier gelernten Ossis ja bekanntlich Weltmeister. Und weltmeisterlich legten sie los. Nämlich mit dem Vergleich zwischen Steuerkanzleien in Panama und dem Nordhäuser Rathaus. Im Rathaus gebe es zum Beispiel sinnlos viele Angestellte und keine Knete, in Panama sei das genau umgekehrt. Und trotzdem könne man es sich leisten, in Rathaus fast ein Jahr einen Bürgermeister zu beurlauben, nur "weil der seine Hormone nicht im Griff habe". Und man könne sich die weitere Bezahlung eines Stadtwerkechefs leisten, der plötzlich entlassen wurde. Und zu guter Letzt gebe es noch ein Amt für Erinnerungskultur, das wohl die Vorstufe einer Selbsthilfegruppe für Demenz sei.
Gutschein für ein gemeinsames Versöhn-Wochenende (Foto: nnz)
Dann noch ein lokales Thema: der wieder aufgeflammte Zoff zwischen dem Rathaus und dem Landratsamt. Das solle aufhören, meinte das Quartett und spendierte dem OB und dem Landrat ein gemeinsames Versöhn-Wochenende in einem gemeinsamen Doppelbettzimmer, was natürlich riesiges Gelächter hervorrief.
Zum Schluss noch ein Abstecher in die große Politik und zur großen Kanzlerin der Herzen. Die habe sich dem "Sultan vom Bosporus" an den Hals geworfen, nur weil der ihr die Flüchtlinge vom Hals halte. Und eines konnten die Hexe, der Ebersberg, der Zwanziger und der Roland nicht verstehen: "Warum können die Türken uns Deutschen vorschreiben, wie wir uns an unsere eigenen Gesetze zu halten haben."
Danach kam die gesamte Rathausspitze auf die Bühne, denn Michael Garke feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum als Roland. Dafür auch im Namen der nnz-Leser einen herzlichen Glückwunsch.
Nun ist es eröffnet - das 48. Rolandsfest. Bis zum Sonntagabend wird in Nordhausen gefeiert und hoffentlich hält auch das Wetter, denn die Vorhersage von Prof. Zwanziger, die fehlte am Nachmittag im Programm.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz
Das 49. Rolandsfest ist eröffnet (Foto: nnz)
Es ist vollbracht. Das Rolandsfest des Jahres 2016 ist eröffnet. Nach dem Nordhäuser Blasorchester, das sein Stammpublikum wieder entsprechend zünftig einstimmte, gab es erst einmal wieder (wie im vergangenen Jahr) Mikrofon-Probleme. Vermutlich ist bei den Tontechnikern immer noch nicht angekommen, dass vier Personen auch vier Mikros brauchen.
Aber im Improvisieren sind die vier gelernten Ossis ja bekanntlich Weltmeister. Und weltmeisterlich legten sie los. Nämlich mit dem Vergleich zwischen Steuerkanzleien in Panama und dem Nordhäuser Rathaus. Im Rathaus gebe es zum Beispiel sinnlos viele Angestellte und keine Knete, in Panama sei das genau umgekehrt. Und trotzdem könne man es sich leisten, in Rathaus fast ein Jahr einen Bürgermeister zu beurlauben, nur "weil der seine Hormone nicht im Griff habe". Und man könne sich die weitere Bezahlung eines Stadtwerkechefs leisten, der plötzlich entlassen wurde. Und zu guter Letzt gebe es noch ein Amt für Erinnerungskultur, das wohl die Vorstufe einer Selbsthilfegruppe für Demenz sei.
Gutschein für ein gemeinsames Versöhn-Wochenende (Foto: nnz)
Dann noch ein lokales Thema: der wieder aufgeflammte Zoff zwischen dem Rathaus und dem Landratsamt. Das solle aufhören, meinte das Quartett und spendierte dem OB und dem Landrat ein gemeinsames Versöhn-Wochenende in einem gemeinsamen Doppelbettzimmer, was natürlich riesiges Gelächter hervorrief.
Zum Schluss noch ein Abstecher in die große Politik und zur großen Kanzlerin der Herzen. Die habe sich dem "Sultan vom Bosporus" an den Hals geworfen, nur weil der ihr die Flüchtlinge vom Hals halte. Und eines konnten die Hexe, der Ebersberg, der Zwanziger und der Roland nicht verstehen: "Warum können die Türken uns Deutschen vorschreiben, wie wir uns an unsere eigenen Gesetze zu halten haben."
Danach kam die gesamte Rathausspitze auf die Bühne, denn Michael Garke feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum als Roland. Dafür auch im Namen der nnz-Leser einen herzlichen Glückwunsch.
Nun ist es eröffnet - das 48. Rolandsfest. Bis zum Sonntagabend wird in Nordhausen gefeiert und hoffentlich hält auch das Wetter, denn die Vorhersage von Prof. Zwanziger, die fehlte am Nachmittag im Programm.
Peter-Stefan Greiner









































