nnz-online
Joe Albersinger im nnz-Gespräch

Am Montag geht es los

Donnerstag, 09. Juni 2016, 11:39 Uhr
Für Joe Albersinger beginnt am Montag ein neuer beruflicher Lebensabschnitt. Der 50 Jahre alte Fußballlehrer beginnt offiziell seinen Job als Cheftrainer von Wacker Nordhausen. Die nnz konnte bereits heute mit ihm sprechen...

Joe Albersinger, der neue Cheftrainer von Wacker Nordhausen (Foto: privat) Joe Albersinger, der neue Cheftrainer von Wacker Nordhausen (Foto: privat)
Es ist die erste Station seiner Trainerlaufbahn im Osten dieser Bundesrepublik und er vertraute den Worten seines Freundes Maurizio Gaudino, als der ihn mit Informationen über einen Fußballverein in Nordhausen "anfütterte", bei dem sich in den zurückliegenden Jahren Erstaunliches bewegt habe und dessen Weg "nach oben" noch nicht beendet sei. Da geht noch was...

Dann kamen die Kontakte mit Nico Kleofas zustande und man merkte - man kann zusammen. Also beschäftigte sich Joe Albersinger etwas ausführlicher mit Wacker Nordhausen. Schaute sich die Homepage genauer an, googelte munter drauflos, sprach mit Bekannten, mit Scouts, bemühte seine Netzwerke, in denen er gut verwoben ist.

Ein Spiel von Wacker Nordhausen hat der Mann noch nicht gesehen. Ist vermutlich auch nicht notwendig, denn - so ist aus dem Vereinsumfeld zu vernehmen - das Gesicht des Team wird sich verändern. "Die Mannschaft wird jünger werden. Heiße und hungrige Spieler sollen neu ins Team kommen, an ihrer Seite sollen dann die alten Hasen, der oder die Leitwölfe führen", sagt Albersinger im Gespräch mit der nnz. Die bisher fast festen Neuzugänge kennt Joe Albersinger, er war an der Formierung der neuen Wacker-Mannschaft mit beteiligt und wurde auch rechtzeitig in die Gesamtplanungen mit einbezogen. Weitere Spieler werden sich vorstellen und sollen getestet werden.

Ab Montag wird es das gegenseitige Kennenlernen geben, dann wird voll in die Vorbereitung eingestiegen. Am Ende der Mühe soll ein Kader stehen, der sich in der Liga behaupten wird, der keine Angst haben wird, ganz oben wieder mitzuspielen. "Na klar, als Trainer will man möglichst jedes Spiel gewinnen, man will Erfolg haben. Wir wollen attraktiven Fußball spielen und - wenn am Saisonende der Platz an Sonne winkt - dann soll ihn Wacker auch besetzen.

Doch all das ist Zukunftsmusik. Die ersten Weichen aber, die werden in der Zeit der Vorbereitung gestellt und man kann gespannt sein, wie das Gesicht der Mannschaft aussehen wird, welchen Zugang der Cheftrainer findet und wie die Fans reagieren. Es bleibt also sehr spannend an der Parkallee in Nordhausen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnz

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 nnz-online.de