Zahl der Sozialhilfeempfänger bleibt konstant....
Dienstag, 15. August 2000, 08:02 Uhr
Nordhausen (nnz). Gegenwärtig erhalten in der Stadt Nordhausen 1.231 Menschen Sozialhilfe.
537 davon sind männlich, 694 weiblich, rund 40 Prozent der Empfänger von Sozialhilfe sind jünger
als 18 Jahre. In den zurückliegenden Jahren hat es in der Zahl der Hilfeempfänger kaum spürbare
Veränderungen gegeben, teilt das städtische Sozialamt mit. Trotzdem sind die Ausgaben für die
Sozialhilfe deutlich angestiegen - und zwar von drei Millionen Mark im Jahr 1992 auf 6,8 Millionen
Mark im vergangenen Jahr. Die Ursachen dafür sind vielfältiger Natur. Zum einen wurden die Mieten
erhöht, stiegen die Beiträge für die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung, kletterten
die Kosten für Krankenhausaufenthalte, zum anderen werden die Kosten für einmalige Beihilfen
den Lebenshaltungskosten angepasst und schließlich wurde das Wohngeld reduziert.
Die sieben Mitarbeiter um Sachgebietsleiterin Anja Winkler bearbeiten durchschnittlich über 600
Aktenvorgänge. Auf jeden Mitarbeiter kommen statistisch gesehen 105 Aktienvorgänge, damit
stößt die Zahl an den Auslastungsgrenze.
Die Ursachen für die relativ große Zahl der Sozialhilfeempfänger sieht Anja Winkler vor allem in der
anhaltend hohen Arbeitslosigkeit. Hinzu kommt die häusliche Bindung durch Kinderbetreuung, hier
vor allem bei alleinerziehenden Frauen. Aber auch das geringe Erwerbseinkommen selbst bei
Vollzeitarbeit ist ein Grund, Sozialhilfe zu beantragen.
Die Sozialhilfe wird unterschieden nach der Hilfe zum Lebensunterhalt und der Hilfe in besonderer
Lebenslagen. Die letztere umfaßt zum Beispiel Hilfen bei Pflegebedürftigkeit, bei Schwangerschaft
und Krankheit. Zur Hilfe für den Lebensunterhalt zählt die Übernahme der Kosten für Ernährung,
Bekleidung, Unterkünfte einschließlich Heizung, Hausrat und die persönlichen Bedürfnisse des
täglichen Lebens.
Autor: psg537 davon sind männlich, 694 weiblich, rund 40 Prozent der Empfänger von Sozialhilfe sind jünger
als 18 Jahre. In den zurückliegenden Jahren hat es in der Zahl der Hilfeempfänger kaum spürbare
Veränderungen gegeben, teilt das städtische Sozialamt mit. Trotzdem sind die Ausgaben für die
Sozialhilfe deutlich angestiegen - und zwar von drei Millionen Mark im Jahr 1992 auf 6,8 Millionen
Mark im vergangenen Jahr. Die Ursachen dafür sind vielfältiger Natur. Zum einen wurden die Mieten
erhöht, stiegen die Beiträge für die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung, kletterten
die Kosten für Krankenhausaufenthalte, zum anderen werden die Kosten für einmalige Beihilfen
den Lebenshaltungskosten angepasst und schließlich wurde das Wohngeld reduziert.
Die sieben Mitarbeiter um Sachgebietsleiterin Anja Winkler bearbeiten durchschnittlich über 600
Aktenvorgänge. Auf jeden Mitarbeiter kommen statistisch gesehen 105 Aktienvorgänge, damit
stößt die Zahl an den Auslastungsgrenze.
Die Ursachen für die relativ große Zahl der Sozialhilfeempfänger sieht Anja Winkler vor allem in der
anhaltend hohen Arbeitslosigkeit. Hinzu kommt die häusliche Bindung durch Kinderbetreuung, hier
vor allem bei alleinerziehenden Frauen. Aber auch das geringe Erwerbseinkommen selbst bei
Vollzeitarbeit ist ein Grund, Sozialhilfe zu beantragen.
Die Sozialhilfe wird unterschieden nach der Hilfe zum Lebensunterhalt und der Hilfe in besonderer
Lebenslagen. Die letztere umfaßt zum Beispiel Hilfen bei Pflegebedürftigkeit, bei Schwangerschaft
und Krankheit. Zur Hilfe für den Lebensunterhalt zählt die Übernahme der Kosten für Ernährung,
Bekleidung, Unterkünfte einschließlich Heizung, Hausrat und die persönlichen Bedürfnisse des
täglichen Lebens.
