Thüringer Industrie verliert an Fahrt
Mittwoch, 11. Juli 2001, 16:21 Uhr
Nordhausen (nnz/tls). Die 1.742 Betriebe von Unternehmen Thüringer Industrie erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Mai 2001 einen Umsatz von 3.329 Millionen Mark und überboten das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahresmonats um 2,6 Prozent. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum um 4,6 Prozent.
Diese Entwicklung wurde besonders durch die Verbrauchsgüterproduzenten (+9,4 Prozent) und die Vorleistungsgüterproduzenten (+5,2 Prozent) beeinflusst. Die Gebrauchsgüterproduzenten und die Investitionsgüterproduzenten verfehlten das Ergebnis des Vorjahresmonats um 7,3 bzw. 3,4 Prozent.
In das Inland wurden im Mai 2001 Waren im Wert von 2.548 Millionen Mark verkauft. Das waren 1,5 Prozent mehr als im Mai 2000. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum um 3,3 Prozent. Während die Verbrauchs- und die Vorleistungsgüterproduzenten den Inlandsumsatz um 10,3 bzw. 1,6 Prozent steigern konnten, meldeten die Gebrauchs- und die Investitionsgüterproduzenten einen Rückgang um 7,9 bzw. 4,1 Prozent.
Die Auslandsumsätze stiegen gegenüber Mai 2000 um 6,1 Prozent auf 781 Millionen DM an. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum um 7,8 Prozent. Die Exportquote lag im Mai dieses Jahres mit 23,5 Prozent ebenfalls über dem Niveau des Vorjahresmonats (22,7 Prozent). Die Vorleistungsgüterproduzenten beeinflussten mit einem Zuwachs von 20,9 Prozent gegenüber Mai 2000 dieses Ergebnis wesentlich. Während die Verbrauchsgüterproduzenten ein geringes Wachstum von 1,0 Prozent meldeten, gingen die Auslandsumsätze der Investitions- und der Gebrauchsgüterproduzenten um 2,1 bzw. 5,8 Prozent zurück.
Ende Mai 2001 waren 137.252 Personen in den Thüringer Industriebetrieben beschäftigt. Das waren 5.624 Personen mehr als Ende Mai 2000. Dieser Anstieg erfolgte in unterschiedlicher Höhe in allen Hauptgruppen, wobei die Gruppe der Vorleistungsgüterproduzenten mit 3 242 Personen den Spitzenplatz inne hatte. Im Vergleich Mai 2001 zu Mai 2000 ging durch die schnellere Steigerung der Beschäftigtenzahl (+4,3 Prozent) gegenüber dem Anstieg des Umsatzes (+2,6 Prozent) die Produktivität um 1,7 Prozent zurück. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum von 0,7 Prozent.
Diese Entwicklung wurde wesentlich durch die Gebrauchsgüterproduzenten (-11,8 Prozent) und die Investitionsgüterproduzenten (-7,4 Prozent) beeinflusst. Die Verbrauchsgüterproduzenten (+7,7 Prozent) steigerten die Umsatzproduktivität und die Vorleistungsgüterproduzenten meldeten keine Veränderung. Von Januar bis Mai 2001 wurden Waren im Wert von 15,9 Milliarden Mark umgesetzt. Das waren 1.111 Millionen Mark bzw. 7,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Im Vergleich der ersten fünf Monate 2000 und 1999 stieg der Umsatz um 19,8 Prozent. Damit verringerte sich das Wachstum.
Der Inlandsumsatz stieg um 4,9 Prozent bzw. 568 Millionen Mark auf 12,1 Milliarden Mark. Ein Jahr zuvor betrug das Wachstum 15,6 Prozent. Der Auslandsumsatz erhöhte sich um 543 Millionen Mark bzw. 16,7 Prozent auf 3,8 Milliarden Mark. Vor Jahresfrist betrug das Wachstum noch 37,8 Prozent. Die Produktivität stieg um 2,1 Prozent auf 116.858 Mark Umsatz je Beschäftigten (Wachstum ein Jahr zuvor 12,1 Prozent).
Autor: nnzDiese Entwicklung wurde besonders durch die Verbrauchsgüterproduzenten (+9,4 Prozent) und die Vorleistungsgüterproduzenten (+5,2 Prozent) beeinflusst. Die Gebrauchsgüterproduzenten und die Investitionsgüterproduzenten verfehlten das Ergebnis des Vorjahresmonats um 7,3 bzw. 3,4 Prozent.
In das Inland wurden im Mai 2001 Waren im Wert von 2.548 Millionen Mark verkauft. Das waren 1,5 Prozent mehr als im Mai 2000. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum um 3,3 Prozent. Während die Verbrauchs- und die Vorleistungsgüterproduzenten den Inlandsumsatz um 10,3 bzw. 1,6 Prozent steigern konnten, meldeten die Gebrauchs- und die Investitionsgüterproduzenten einen Rückgang um 7,9 bzw. 4,1 Prozent.
Die Auslandsumsätze stiegen gegenüber Mai 2000 um 6,1 Prozent auf 781 Millionen DM an. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum um 7,8 Prozent. Die Exportquote lag im Mai dieses Jahres mit 23,5 Prozent ebenfalls über dem Niveau des Vorjahresmonats (22,7 Prozent). Die Vorleistungsgüterproduzenten beeinflussten mit einem Zuwachs von 20,9 Prozent gegenüber Mai 2000 dieses Ergebnis wesentlich. Während die Verbrauchsgüterproduzenten ein geringes Wachstum von 1,0 Prozent meldeten, gingen die Auslandsumsätze der Investitions- und der Gebrauchsgüterproduzenten um 2,1 bzw. 5,8 Prozent zurück.
Ende Mai 2001 waren 137.252 Personen in den Thüringer Industriebetrieben beschäftigt. Das waren 5.624 Personen mehr als Ende Mai 2000. Dieser Anstieg erfolgte in unterschiedlicher Höhe in allen Hauptgruppen, wobei die Gruppe der Vorleistungsgüterproduzenten mit 3 242 Personen den Spitzenplatz inne hatte. Im Vergleich Mai 2001 zu Mai 2000 ging durch die schnellere Steigerung der Beschäftigtenzahl (+4,3 Prozent) gegenüber dem Anstieg des Umsatzes (+2,6 Prozent) die Produktivität um 1,7 Prozent zurück. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum von 0,7 Prozent.
Diese Entwicklung wurde wesentlich durch die Gebrauchsgüterproduzenten (-11,8 Prozent) und die Investitionsgüterproduzenten (-7,4 Prozent) beeinflusst. Die Verbrauchsgüterproduzenten (+7,7 Prozent) steigerten die Umsatzproduktivität und die Vorleistungsgüterproduzenten meldeten keine Veränderung. Von Januar bis Mai 2001 wurden Waren im Wert von 15,9 Milliarden Mark umgesetzt. Das waren 1.111 Millionen Mark bzw. 7,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahrs. Im Vergleich der ersten fünf Monate 2000 und 1999 stieg der Umsatz um 19,8 Prozent. Damit verringerte sich das Wachstum.
Der Inlandsumsatz stieg um 4,9 Prozent bzw. 568 Millionen Mark auf 12,1 Milliarden Mark. Ein Jahr zuvor betrug das Wachstum 15,6 Prozent. Der Auslandsumsatz erhöhte sich um 543 Millionen Mark bzw. 16,7 Prozent auf 3,8 Milliarden Mark. Vor Jahresfrist betrug das Wachstum noch 37,8 Prozent. Die Produktivität stieg um 2,1 Prozent auf 116.858 Mark Umsatz je Beschäftigten (Wachstum ein Jahr zuvor 12,1 Prozent).
