MIT plädiert für Industriegebiet
Mittwoch, 11. Juli 2001, 15:53 Uhr
Nordhausen (nnz). Am Montag trafen sich die Mitglieder der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT) zu einer Mitgliederversammlung. Schwerpunkt der Beratung waren die jüngsten Arbeitslosenzahlen in Thüringen im Vergleich mit dem Kreis Nordhausen.
Insbesondere der Bereich Bau erfüllte die MIT Mitglieder in der Diskussion zu großer Sorge. Hier bleibt eine erhoffte Trendwende noch aus. Mit betroffen sind natürlich die Dienstleister, die von dieser Branche partizipieren. Ein anderer Tagesordnungspunkt befaßte sich mit dem Vorhaben Industriegebiet Goldene Aue". Günther Goutier, Vorsitzender der MIT hatte zu diesem Punkt mehrere Stadträte aus Nordhausen sowie den CDU-Kreisgeschäftsführer und Vorsitzenden der CDU Ratsfraktion aus Heringen, Maik Schröter geladen. Schröter berichtete Eingangs der Diskussion über seinen Kenntnisstand der bisherigen Geschehnisse. Unter anderem wurde auch der Besuch des Industriegebietes Ohrdruf beschrieben.
Gemeinsam mit dem Planungsverbandsvorsitzenden Achim Arendt sowie zwei weiteren Vertretern wurde das dortige, auf 160 Hektar bebaute, Areal besichtigt. Seit 1991 sind an diesem Standort rund 2000 Arbeitsplätze entstanden. Vor Ort haben wir uns bei diesem Besuch davon überzeugen können, welche positiven Effekte von einem solchen Vorhaben ausgehen können, erläuterte Schröter. Die Mitglieder der MIT waren sich einig darüber, dass es fünf vor zwölf sei und die Planungen am Standort vorangetrieben werden müssen. Nur so könne der heranwachsenden Generation wieder Perspektive vermittelt werden. Es sei nicht länger hinnehmbar, dass Nordthüringen Jugendliche nur noch ausbilde, dann aber an andere Bundesländer verliere.
Alle waren sich einig, dass das Arbeitsamt, die Gewerkschaften und nicht zuletzt die Arbeitsuchenden mit ins Boot gehören um für das Vorhaben zu werben. Der Wettbewerb der Regionen ist in vollem Gange. Und der Raum Nordhausen brauche ein Großes Industriegebiet.
Autor: nnzInsbesondere der Bereich Bau erfüllte die MIT Mitglieder in der Diskussion zu großer Sorge. Hier bleibt eine erhoffte Trendwende noch aus. Mit betroffen sind natürlich die Dienstleister, die von dieser Branche partizipieren. Ein anderer Tagesordnungspunkt befaßte sich mit dem Vorhaben Industriegebiet Goldene Aue". Günther Goutier, Vorsitzender der MIT hatte zu diesem Punkt mehrere Stadträte aus Nordhausen sowie den CDU-Kreisgeschäftsführer und Vorsitzenden der CDU Ratsfraktion aus Heringen, Maik Schröter geladen. Schröter berichtete Eingangs der Diskussion über seinen Kenntnisstand der bisherigen Geschehnisse. Unter anderem wurde auch der Besuch des Industriegebietes Ohrdruf beschrieben.
Gemeinsam mit dem Planungsverbandsvorsitzenden Achim Arendt sowie zwei weiteren Vertretern wurde das dortige, auf 160 Hektar bebaute, Areal besichtigt. Seit 1991 sind an diesem Standort rund 2000 Arbeitsplätze entstanden. Vor Ort haben wir uns bei diesem Besuch davon überzeugen können, welche positiven Effekte von einem solchen Vorhaben ausgehen können, erläuterte Schröter. Die Mitglieder der MIT waren sich einig darüber, dass es fünf vor zwölf sei und die Planungen am Standort vorangetrieben werden müssen. Nur so könne der heranwachsenden Generation wieder Perspektive vermittelt werden. Es sei nicht länger hinnehmbar, dass Nordthüringen Jugendliche nur noch ausbilde, dann aber an andere Bundesländer verliere.
Alle waren sich einig, dass das Arbeitsamt, die Gewerkschaften und nicht zuletzt die Arbeitsuchenden mit ins Boot gehören um für das Vorhaben zu werben. Der Wettbewerb der Regionen ist in vollem Gange. Und der Raum Nordhausen brauche ein Großes Industriegebiet.
