JENS SCHLICHTING AUS GUDERSLEBEN IST IN EINER PERSON:
Bürgermeister, Reiseleiter, Erzähler
Samstag, 28. Mai 2016, 12:38 Uhr
Hans-Jörg Herz und Lebensgefährtin Petra Zimmermann aus Nordhausen waren gestern erstmals mit Brauer-Reisen unterwegs. Nach der Tagestour zogen sie Fazit: Wir werden auch künftig mit diesem Unternehmen auf Reisen gehen...
Hans-Jörg Herz und Petra Zimmermann. (Foto: Kurt Frank)
Hans-Jörg Herz und Petra Zimmermann.
Nordhausen/Gudersleben. Petra Zimmermann hatte ihrem Partner den Ausflug in den Thüringer Wald mit Zella-Mehlis und Suhl anlässlich dessen 60. Wiegenfestes geschenkt. Hans-Jörg begeht es zwar erst am 11. Juni, die vorab Überraschung auf sein rundes Jubiläum und die Freude darüber waren groß.
Was bewog das Paar zu ihrem Urteil? Das herrliche Wetter? Das Meeresaquarium in Zella-Mehlis? Das gute Essen dort im Hotel Waldmühle? Oder der Reiseleiter Jens Schlichting? Der umsichtige Busfahrer Matthias Schmeltzer, der seit drei Jahren bei Brauer fährt? Sicher eine Kombination aus allem. Zweifellos aber hatte der Reiseleiter einen nicht unerheblichen Anteil.
Jens Schlichting ist Orts-Bürgermeister in Gudersleben, Reiseleiter, Erzähler und, wenn man will, Servicemeister in einer Person. Unentwegt fragte er die 41 Personen an Bord nach ihrem Begehr. Hin und her schritt er im Bus, verteilte Getränke, erkundigte sich, was sie denn in der Waldmühle speisen wollen, nachdem er ihnen das Angebot der Küche offenbarte.
Der Mann ist ein Allroundtalent. Über die A 71, die zum Ziel führte, wusste er ebenso zu berichten wie über Arnstadt, Erfurt, die drei Gleichen, den Kickelhahn mit Goethes Wandrers Nachtlied. So habe die Autobahn, 210 Kilometer lang, die bis Schweinfurt führt, pro Kilometer 10 Millionen Euro gekostet. Mit dem Rennsteigtunnel, mit über sieben Kilometern Länge der längste Deutschlands, und beeindruckenden Brückenbauwerken.
Reiseleiter Jens Schlichting (links) und Busfahrer Matthias Schmeltzer. (Foto: Kurt Frank)
Reiseleiter Jens Schlichting (links) und Busfahrer Matthias Schmeltzer.
Wenn Schlichting in Gudersleben so umsichtig mit den Einwohnern verfährt, dürfte er im Ort beliebt sein. Allen könne man es zwar nicht recht machen, er sei aber als Orts-Chef zufrieden. Mit sich und dem Dorf, sagt er. Seit fünf Jahren sei er daneben schon mit Brauer als Reiseleiter unterwegs. Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit bliebe noch Zeit für die Jagd. Natürlich auch als Reiseleiter.
Der Bürgermeister ist gelernter Bäcker, 53 Jahre alt und schon Invalide. Ein Verkehrsunfall? Vom Gerüst sei er gestürzt. Wie kommt ein Bäcker auf ein Gerüst. Reine Neugier sei es gewesen. Vielleicht auch Unaufmerksamkeit, die ihn habe abstürzen lassen. Ergebnis: Schwere Wirbelsäulenverletzung und Invalidität.
Meeresaquarium Zella Mehlis (Foto: Kurt Frank)
Das Meeresaquarium ist allemal eine Reise wert. Der Besucher erlebt im Haibecken die Herrscher der Meere, die in der Natur gleichzeitig die gejagten Jäger sind, hautnah. Die Panzerechsen im Krokodil-Haus mit ihren gefürchteten Zähnen und blitzschnellen Bewegungen sind ebenfalls gefürchtete Räuber. Wie Haie gaben diese Tiere Stoff für zahlreiche Abenteuergeschichten.
Über 30 dieser ältesten Tiergruppe unserer Erde finden sich in den Becken. Gefüttert werden sie, informierte ein Mitarbeiter im Gespräch mit der nnz, mit Ratten, die man auch selbst züchte, und mit Hühnern. Keinen vergasten Küken – mit echtem Federvieh, das man aus einer Hühnerfarm beziehe.
Das Meeresaquarium ist ein Erlebnis für Jung und Alt, Groß und Klein. Schon beim Betreten der Anlage erwartet den Besucher ein Koi-Park mit seinen jeweils 100 000 Liter Fassungsvermögen. Ab diesem Jahr ist auch die neue Schildkröten-Außenanlage eine weitere Attraktion.
Wer wollte, konnte sich im Waffenmuseum Suhl auf einem Rundgang auf drei Etagen über die fast 600-jährige Geschichte der Fertigung von Handfeuerwaffen informieren. Aufgeteilt in fünf Kernbereiche Welt der Waffe, Heimat der Büchsenmacher, Jagdwaffen, Sportwaffen und Militärwaffen erhält man einen umfassenden Einblick.
Kurt Frank
Autor: nnz
Hans-Jörg Herz und Petra Zimmermann. (Foto: Kurt Frank)
Hans-Jörg Herz und Petra Zimmermann.
Nordhausen/Gudersleben. Petra Zimmermann hatte ihrem Partner den Ausflug in den Thüringer Wald mit Zella-Mehlis und Suhl anlässlich dessen 60. Wiegenfestes geschenkt. Hans-Jörg begeht es zwar erst am 11. Juni, die vorab Überraschung auf sein rundes Jubiläum und die Freude darüber waren groß.
Was bewog das Paar zu ihrem Urteil? Das herrliche Wetter? Das Meeresaquarium in Zella-Mehlis? Das gute Essen dort im Hotel Waldmühle? Oder der Reiseleiter Jens Schlichting? Der umsichtige Busfahrer Matthias Schmeltzer, der seit drei Jahren bei Brauer fährt? Sicher eine Kombination aus allem. Zweifellos aber hatte der Reiseleiter einen nicht unerheblichen Anteil.
Jens Schlichting ist Orts-Bürgermeister in Gudersleben, Reiseleiter, Erzähler und, wenn man will, Servicemeister in einer Person. Unentwegt fragte er die 41 Personen an Bord nach ihrem Begehr. Hin und her schritt er im Bus, verteilte Getränke, erkundigte sich, was sie denn in der Waldmühle speisen wollen, nachdem er ihnen das Angebot der Küche offenbarte.
Der Mann ist ein Allroundtalent. Über die A 71, die zum Ziel führte, wusste er ebenso zu berichten wie über Arnstadt, Erfurt, die drei Gleichen, den Kickelhahn mit Goethes Wandrers Nachtlied. So habe die Autobahn, 210 Kilometer lang, die bis Schweinfurt führt, pro Kilometer 10 Millionen Euro gekostet. Mit dem Rennsteigtunnel, mit über sieben Kilometern Länge der längste Deutschlands, und beeindruckenden Brückenbauwerken.
Reiseleiter Jens Schlichting (links) und Busfahrer Matthias Schmeltzer. (Foto: Kurt Frank)
Reiseleiter Jens Schlichting (links) und Busfahrer Matthias Schmeltzer.
Wenn Schlichting in Gudersleben so umsichtig mit den Einwohnern verfährt, dürfte er im Ort beliebt sein. Allen könne man es zwar nicht recht machen, er sei aber als Orts-Chef zufrieden. Mit sich und dem Dorf, sagt er. Seit fünf Jahren sei er daneben schon mit Brauer als Reiseleiter unterwegs. Neben der ehrenamtlichen Tätigkeit bliebe noch Zeit für die Jagd. Natürlich auch als Reiseleiter.
Der Bürgermeister ist gelernter Bäcker, 53 Jahre alt und schon Invalide. Ein Verkehrsunfall? Vom Gerüst sei er gestürzt. Wie kommt ein Bäcker auf ein Gerüst. Reine Neugier sei es gewesen. Vielleicht auch Unaufmerksamkeit, die ihn habe abstürzen lassen. Ergebnis: Schwere Wirbelsäulenverletzung und Invalidität.
Meeresaquarium Zella Mehlis (Foto: Kurt Frank)
Das Meeresaquarium ist allemal eine Reise wert. Der Besucher erlebt im Haibecken die Herrscher der Meere, die in der Natur gleichzeitig die gejagten Jäger sind, hautnah. Die Panzerechsen im Krokodil-Haus mit ihren gefürchteten Zähnen und blitzschnellen Bewegungen sind ebenfalls gefürchtete Räuber. Wie Haie gaben diese Tiere Stoff für zahlreiche Abenteuergeschichten.
Über 30 dieser ältesten Tiergruppe unserer Erde finden sich in den Becken. Gefüttert werden sie, informierte ein Mitarbeiter im Gespräch mit der nnz, mit Ratten, die man auch selbst züchte, und mit Hühnern. Keinen vergasten Küken – mit echtem Federvieh, das man aus einer Hühnerfarm beziehe.
Das Meeresaquarium ist ein Erlebnis für Jung und Alt, Groß und Klein. Schon beim Betreten der Anlage erwartet den Besucher ein Koi-Park mit seinen jeweils 100 000 Liter Fassungsvermögen. Ab diesem Jahr ist auch die neue Schildkröten-Außenanlage eine weitere Attraktion.
Wer wollte, konnte sich im Waffenmuseum Suhl auf einem Rundgang auf drei Etagen über die fast 600-jährige Geschichte der Fertigung von Handfeuerwaffen informieren. Aufgeteilt in fünf Kernbereiche Welt der Waffe, Heimat der Büchsenmacher, Jagdwaffen, Sportwaffen und Militärwaffen erhält man einen umfassenden Einblick.
Kurt Frank





