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Wanderpokal überreicht

Die schnellsten Schüler im Land

Mittwoch, 25. Mai 2016, 11:40 Uhr
Wer sind die schnellsten Schülerinnen und Schüler im Landkreis? Dieser Frage ging man vor kurzem bei der "Speed4 Meisterschaft" wieder nach. Heute nun bekam die Schule mit den flinkesten Kindern einen ganz besonderen Wanderpokal überreicht...

Die Speed4-Meisterschaften gibt es im ganzen Land - einen Wanderpokal wie sie ihn heute die Kinder der Montessori Schule bekamen gibt es aber nur einmal.

Ein Jahr lang werden die Kinder ihren eigenen "Speedy", das Maskottchen des Wettbewerbes, jeden Tag bewundern können. Die Figur stammt aus den Händen der Jugendkunstschule und hatte nach der ersten Speed4 Meisterschaft im vergangenen Jahr ihren neuen Platz an der Käthe-Kollwitz Schule gefunden.

Dieses Jahr machten sich Kreissportbund und die Speed4 Mannschaft mit Unterstützung der Nordhäuser Marktpassage daran den Wettbewerb ein zweites Mal durchzuführen und auszuweiten. "Wir haben gemerkt das der Bedarf größer ist und mehr Schulen mitmachen wollen", erklärte Andreas Meyer, Chef des Kreissportbundes. Die bisherige Organisation des Wettkampfes hat ihre Kapazitäten indes ausgeschöpft und konnte mehr Schulen als im vorangegangenen Jahr die Teilnahme ermöglichen.

Doch man will mehr, erklärt Meyer, bisher bleibt dem Speed4-Team nach der Auftaktveranstaltung "Ran an den Ball" eine Woche, um die Schulen zu besuchen und ihren Geschwindigkeitsparcour mitsamt den Messgeräten aufzubauen. Im nächsten Jahr will man daraus zwei Wochen machen, so KSB Chef Meyer und mehr Zeit für mehr Schulen haben.

Der Speedy Wanderpokal ging in diesem Jahr an die Montessorie Grundschule in Nordhausen (Foto: Angelo Glashagel) Der Speedy Wanderpokal ging in diesem Jahr an die Montessorie Grundschule in Nordhausen (Foto: Angelo Glashagel)

Der siegreichen Schule winkt dann auch wieder der schicke Wanderpokal, aber eigentlich steht der Wettbewerbsgedanke nicht an erster Stelle. Wichtig sei das jedes Kind einen Erfolg erleben könne, unabhängig davon wie schnell es durch den Parcour kommt, sagte Meyer, "es geht nicht um Plätze, sondern um den Ansporn zu laufen und den Spaß an der Bewegung".

Damit auch wirklich jedes Kind etwas von seiner ganz eigenen Leistung hat und dafür belohnt wird, arbeitet der Wettkampf nach einem Sammelpunkte-System, bei dem Etappenweise kleinere Überraschungen winken. Die Schulwertung ergibt sich aus dem Durchschnitt der zehn schnellsten Kinder der teilnehmenden Schulen.

Die Montessori Kinder haben nun ein Jahr Zeit um ganz viel zu laufen und ihren "Speedy" vielleicht im kommenden Wettbewerb zu verteidigen.
Angelo Glashagel
Autor: red

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