Hauptausschuss Bleicherode
Gebäude, Straßen, Laternen, Löcher
Donnerstag, 19. Mai 2016, 21:00 Uhr
Nachdem man sich in Bleicherode zum letzten Stadtrat mit der Finanzlage und der Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes hatte auseinandersetzen müssen, gestaltete sich die Tagesordnung der heutigen Hauptausschusses übersichtlich. Ein paar Neuigkeiten gibt es aus Bleicherode aber immer zu berichten...
Tatsächliche Tagesordnungspunkte gab es nur einen: im Goetheweg will ein Eigentümer auf drei angrenzenden Grundstücken zwischen Schwimmbad und der letzten vorhandenen Bebauung tätig werden. Eine Bebbauung ist aber nur möglich durch eine Ergänzungssatzung des Stadtrates, die Bürokratie will es so. Nur wenige Meter weiter den Weg hinauf wurde bereits gebaut, ohne große bürokratische Hürden, aber so steht es nunmal geschrieben.
Der Bauherr wird nach dem Entwurf des Hauptausschusses nur Einzel- oder Doppelhäuser mit einer maximal Höhe von 14 Metern errichten dürfen und muss durch die Pflanzung von Hecken und einheimischen Obst- oder Laubbäumen für Ausgleichsmaßnahmen sorgen. Kosten entstehen der Stadt nicht, das Planungsverfahren zahlt der Bauherr in spe.
Das war es auch schon, zumindest was die Beschlussfassung anging. Bürgermeister Frank Rostek hatte derweil noch einige Informationen für den Hauptausschuss parat.
So steht in Sachen Straßenbeleuchtung Ende des Monats die Vergabe an, danach kann mit dem Bau begonnen werden. Im Zuge dessen will man im kommenden Jahr auch versuchen, die Beleuchtung der oberen Hauptstraße vom Rathaus bis hinunter zur Schäferkreuzung zu erneuern. Man überlege ob man aus dem Vorhaben nicht eine Gemeinschaftsbaumaßnahme machen kann, entsprechende Gespräche würden bereits laufen und verliefen bisher vielversprechend, informierte Bürgermeister Rostek.
Der Brandschutz bei der KITA "Bleicheröder Knirpse", war schon im letzten Stadtrat Thema. Die Aufgabe muss realisiert werden, wenn man den Kindergarten weiter betreiben will, eine erste Ausschreibung läuft. Die Submission ist für den 16.6. angesetzt, ein entsprechender Beschluss könnte dann im Juni gefasst werden.
Viel zu besprechen hatte man auch mit dem Straßenbauamt. Dabei ging es unter anderem um Brückenbaumaßnahmen, die nachgeplant werden können, und auch um die Straßenschäden in der Nordhäuser Straße. Man werde sich dem wohl von Seiten des Amtes widmen, sagte Rostek, die Löcher würden zusehends tiefer, ein Vertreter des Amtes konnte das vor Ort bereits in Augenschein nehmen.
Ebenfalls im Blick hat man das Gewerbegebiet. Sollten sich hier weitere Unternehmen ansiedeln, etwa ein Autohof, würde sich das Verkehrsaufkommen erhöhen. Man sei dabei verschiedene Varianten einer neuen Kreuzungslösung zu besprechen die "realisierbar" sei, sagte Rostek, vor allem in finanzieller Hinsicht. Weiter sei auch der Straßenbelag in Obergebra Thema gewesen, so der Bürgermeister weiter. Perspektivisch könnten die Belege erneuert werden, das werde zur Zeit geprüft, eine schnelle Entscheidung ist aber wohl nicht zu erwarten.
Angesichts des anstehenden Vorschaltgesetzes zur Gebietsreform in Thüringen regte Bürgermeister Rostek an, dass ihn der Stadtrat ermächtigt Vorgespräche mit den umliegenden Gemeinden zwecks einer Neugliederung, zu führen.
Zu guter letzt hatte der Bürgermeister wie immer auch ein paar Veranstaltungstipps parat: morgen Abend findet das 2. Benefizkonzert des Loh-Orchesters zum Erhalt des Bleicheröder Kulturhauses statt. Veranstaltungsort: ebenda.
Am Samstag begeht man erneut den Tag der Städtebauförderung. Man wolle berichten was im Laufe des Jahres passiert ist, welche Baufortschritte gemacht wurden und welche Pläne es für die nahe Zukunft gibt. Konkrete Neuigkeiten würden aber erst am Samstag verraten, man werde "das eine oder andere vielversprechende" berichten können, versprach Rostek.
Um 10 Uhr wird es wieder einen Altstadtspaziergang entlang der Hauptstraße zu den Harzer Stielwerken geben. Dort will man allen Bauwilligen, Investoren und jungen Familien demonstrieren, wie es in dem frischen Baugebiet aussehen kann.
Damit ging man zum nicht-öffentlichen Teil des Ausschusses über, Donnerstag kommender Woche wird der Stadtrat zusammenkommen.
Angelo Glashagel
Autor: redTatsächliche Tagesordnungspunkte gab es nur einen: im Goetheweg will ein Eigentümer auf drei angrenzenden Grundstücken zwischen Schwimmbad und der letzten vorhandenen Bebauung tätig werden. Eine Bebbauung ist aber nur möglich durch eine Ergänzungssatzung des Stadtrates, die Bürokratie will es so. Nur wenige Meter weiter den Weg hinauf wurde bereits gebaut, ohne große bürokratische Hürden, aber so steht es nunmal geschrieben.
Der Bauherr wird nach dem Entwurf des Hauptausschusses nur Einzel- oder Doppelhäuser mit einer maximal Höhe von 14 Metern errichten dürfen und muss durch die Pflanzung von Hecken und einheimischen Obst- oder Laubbäumen für Ausgleichsmaßnahmen sorgen. Kosten entstehen der Stadt nicht, das Planungsverfahren zahlt der Bauherr in spe.
Das war es auch schon, zumindest was die Beschlussfassung anging. Bürgermeister Frank Rostek hatte derweil noch einige Informationen für den Hauptausschuss parat.
So steht in Sachen Straßenbeleuchtung Ende des Monats die Vergabe an, danach kann mit dem Bau begonnen werden. Im Zuge dessen will man im kommenden Jahr auch versuchen, die Beleuchtung der oberen Hauptstraße vom Rathaus bis hinunter zur Schäferkreuzung zu erneuern. Man überlege ob man aus dem Vorhaben nicht eine Gemeinschaftsbaumaßnahme machen kann, entsprechende Gespräche würden bereits laufen und verliefen bisher vielversprechend, informierte Bürgermeister Rostek.
Der Brandschutz bei der KITA "Bleicheröder Knirpse", war schon im letzten Stadtrat Thema. Die Aufgabe muss realisiert werden, wenn man den Kindergarten weiter betreiben will, eine erste Ausschreibung läuft. Die Submission ist für den 16.6. angesetzt, ein entsprechender Beschluss könnte dann im Juni gefasst werden.
Viel zu besprechen hatte man auch mit dem Straßenbauamt. Dabei ging es unter anderem um Brückenbaumaßnahmen, die nachgeplant werden können, und auch um die Straßenschäden in der Nordhäuser Straße. Man werde sich dem wohl von Seiten des Amtes widmen, sagte Rostek, die Löcher würden zusehends tiefer, ein Vertreter des Amtes konnte das vor Ort bereits in Augenschein nehmen.
Ebenfalls im Blick hat man das Gewerbegebiet. Sollten sich hier weitere Unternehmen ansiedeln, etwa ein Autohof, würde sich das Verkehrsaufkommen erhöhen. Man sei dabei verschiedene Varianten einer neuen Kreuzungslösung zu besprechen die "realisierbar" sei, sagte Rostek, vor allem in finanzieller Hinsicht. Weiter sei auch der Straßenbelag in Obergebra Thema gewesen, so der Bürgermeister weiter. Perspektivisch könnten die Belege erneuert werden, das werde zur Zeit geprüft, eine schnelle Entscheidung ist aber wohl nicht zu erwarten.
Angesichts des anstehenden Vorschaltgesetzes zur Gebietsreform in Thüringen regte Bürgermeister Rostek an, dass ihn der Stadtrat ermächtigt Vorgespräche mit den umliegenden Gemeinden zwecks einer Neugliederung, zu führen.
Zu guter letzt hatte der Bürgermeister wie immer auch ein paar Veranstaltungstipps parat: morgen Abend findet das 2. Benefizkonzert des Loh-Orchesters zum Erhalt des Bleicheröder Kulturhauses statt. Veranstaltungsort: ebenda.
Am Samstag begeht man erneut den Tag der Städtebauförderung. Man wolle berichten was im Laufe des Jahres passiert ist, welche Baufortschritte gemacht wurden und welche Pläne es für die nahe Zukunft gibt. Konkrete Neuigkeiten würden aber erst am Samstag verraten, man werde "das eine oder andere vielversprechende" berichten können, versprach Rostek.
Um 10 Uhr wird es wieder einen Altstadtspaziergang entlang der Hauptstraße zu den Harzer Stielwerken geben. Dort will man allen Bauwilligen, Investoren und jungen Familien demonstrieren, wie es in dem frischen Baugebiet aussehen kann.
Damit ging man zum nicht-öffentlichen Teil des Ausschusses über, Donnerstag kommender Woche wird der Stadtrat zusammenkommen.
Angelo Glashagel
