nnz-Forum:
Was erlauben.....
Montag, 16. Mai 2016, 15:47 Uhr
…..swk und andere Kommentatoren von Letztes Heimspiel der Saison - endlich ein Sieg? Nein!!!!!?! Sind noch schlimmer als Struuunz. Schreiben einfach meine Gedanken ab, ehe ich sie zu Computer bringen konnte! Habe fix und fertig? Noch nicht...
Nun aber im Ernst:
Es ist nun an der Zeit, dass unsere Oberen bis hin zum MP mal über die Stadionsituation in Nordhausen nicht nur labern, sondern intensiv nachdenken und etwas beschließen, was die Nordhäuser wieder brauchen: Ein Stadion, das diese Bezeichnung verdient.
Für die, die sich nicht erinnern können und die anderen, die sich nicht erinnern wollen: Als ich ein mittelgroßer Junge war, galt DDR-weit der AKS als das Schmuckkästchen der Liga. Der DFF scheute weder Kosten noch Mühe, mit einem der insgesamt drei Übertragungswagen Farbbilder von dort zu senden, wenn zum Beispiel Magdeburg zum Pokalspiel kam.
Nicht nur der eine mittelgroße Junge erlebte im Stadion am Darrweg außer Fußball, Motorrad-, Fahrrad-, Steherrennen, Tennis, Schwimmveranstaltungen, Schulsportfeste (die diesen Namen auch verdienten) und außerdem: Dank dem besten Mittelstreckentrainer, den die DDR damals hatte, Ewald Mertens (Nordhäuser) und vielen Helfern vor Ort, kamen Leichtathletik-Veranstaltungen nach Nordhausen, deren Besuch sich einfach lohnte.
Das Stadion hatte ein weites Umfeld, wie geschaffen für zum Beispiel eine Sporthalle, Parkplätze usw. und auch andere Veranstaltungen, die nur ganz wenig Anwohner hätten stören können. Was ist davon heute übrig? Ein paar Tennisplätze.
Was ist geplant? Offenbar nichts Gescheites. Ein bisschen Renovierung am AKS für viel Geld. Selbst ein Ausbau des AKS nach heutigem Standard für vielleicht 6 bis 7 Tausend Zuschauer ist nicht sinnvoll. Die Parkplatzsituation wird nie auch nur befriedigend sein.
Ich weiß, es gibt immer Dringenderes als ein Fußballstadion, vor allem natürlich auch dann, wenn seine Perspektive allerspätestens in der 3. Bundesliga endet. Es ist aber auch ein Stück Verhältnismäßigkeit, wenn im Erfurter Steigerwaldstadion eine Million nach der anderen versenkt wird und es in der Provinz nicht nur an Perspektiven für den Fußball, sondern für fast alle Freiluft-Sportarten mangelt.
So darf es nicht verwundern, wenn die Nordhäuser Sportfreunde endlich mal deutlich alle gewählten Kommunalpolitiker aus Stadt-, Kreis- und Landesverwaltung fragen: Was erlauben Sie sich in Erfurt noch alles, ehe diesbezüglich mal in den Kreisen sinnvoll investiert wird?
Jürgen Wiethoff
Nun aber im Ernst:
Es ist nun an der Zeit, dass unsere Oberen bis hin zum MP mal über die Stadionsituation in Nordhausen nicht nur labern, sondern intensiv nachdenken und etwas beschließen, was die Nordhäuser wieder brauchen: Ein Stadion, das diese Bezeichnung verdient.
Für die, die sich nicht erinnern können und die anderen, die sich nicht erinnern wollen: Als ich ein mittelgroßer Junge war, galt DDR-weit der AKS als das Schmuckkästchen der Liga. Der DFF scheute weder Kosten noch Mühe, mit einem der insgesamt drei Übertragungswagen Farbbilder von dort zu senden, wenn zum Beispiel Magdeburg zum Pokalspiel kam.
Nicht nur der eine mittelgroße Junge erlebte im Stadion am Darrweg außer Fußball, Motorrad-, Fahrrad-, Steherrennen, Tennis, Schwimmveranstaltungen, Schulsportfeste (die diesen Namen auch verdienten) und außerdem: Dank dem besten Mittelstreckentrainer, den die DDR damals hatte, Ewald Mertens (Nordhäuser) und vielen Helfern vor Ort, kamen Leichtathletik-Veranstaltungen nach Nordhausen, deren Besuch sich einfach lohnte.
Das Stadion hatte ein weites Umfeld, wie geschaffen für zum Beispiel eine Sporthalle, Parkplätze usw. und auch andere Veranstaltungen, die nur ganz wenig Anwohner hätten stören können. Was ist davon heute übrig? Ein paar Tennisplätze.
Was ist geplant? Offenbar nichts Gescheites. Ein bisschen Renovierung am AKS für viel Geld. Selbst ein Ausbau des AKS nach heutigem Standard für vielleicht 6 bis 7 Tausend Zuschauer ist nicht sinnvoll. Die Parkplatzsituation wird nie auch nur befriedigend sein.
Ich weiß, es gibt immer Dringenderes als ein Fußballstadion, vor allem natürlich auch dann, wenn seine Perspektive allerspätestens in der 3. Bundesliga endet. Es ist aber auch ein Stück Verhältnismäßigkeit, wenn im Erfurter Steigerwaldstadion eine Million nach der anderen versenkt wird und es in der Provinz nicht nur an Perspektiven für den Fußball, sondern für fast alle Freiluft-Sportarten mangelt.
So darf es nicht verwundern, wenn die Nordhäuser Sportfreunde endlich mal deutlich alle gewählten Kommunalpolitiker aus Stadt-, Kreis- und Landesverwaltung fragen: Was erlauben Sie sich in Erfurt noch alles, ehe diesbezüglich mal in den Kreisen sinnvoll investiert wird?
Jürgen Wiethoff
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnzDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
