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Freitagvormittag in Nordhausen

Ein Minister kommt zu Besuch

Freitag, 13. Mai 2016, 11:10 Uhr
Es kommt nicht jeden Tag vor, dass ein Minister aus Erfurt den Weg nach Nordhausen findet. Wolfgang Tiefensee hatte in der vergangenen Woche den NUV-Termin in der Hochschule „geschwänzt“. Heute holte er das an und in der Praxis nach...

Carina Schmidt (links) im Gespräch mit Wolfgang Tiefensee (Foto: nnz) Carina Schmidt (links) im Gespräch mit Wolfgang Tiefensee (Foto: nnz)
In der Rolandstadt war die Station das Unternehmen HS Industrie-Service, das von Carina Schmidt geleitet wird. Sie berichtete dem Mann aus Erfurt von der Geschichte der Firma, die von ihrem Vater im Jahr 1991 gegründet wurde und das sie seit drei Jahren leitet.

Derzeit sind an den Standorten Nordhausen und Gotha 31 Frauen und Männer beschäftigt. In Zukunft werde man natürlich weiter wachsen, das aber nur organisch. Bei den Erzählungen schwangen viele Anekdoten aus der Gründerzeit mit, die es so wieder nicht geben wird.

Aufmerksam hörte Thüringens Wirtschaftsminister den Erzählungen und Episoden, fragte nach. Zum Beispiel, ob die Firma Elektroautos im Einsatz habe? Habe man nicht, alle Fahrzeuge seien geleast, berichtete Carina Schmidt. Begleitet wurde Tiefensee von der SPD-Landtagsabgeordneten Dagmar Becker und Landrat Matthias Jendricke (SPD).

Gruppenbild mit Minister (Foto: nnz) Gruppenbild mit Minister (Foto: nnz)
Bleibt die Frage nach den 40 Minuten in Nordhausen: Was hat der Besuch des Herrn Tiefensee denn nun eigentlich gebracht für das Unternehmen und für die Landespolitik? Denn Fördergelder brauchen die Schmidts nicht, obwohl die von Tiefensees Begleitung wie Freibier angeboten wurde. Von Nordhausen ging es dann noch weiter nach Nohra, dort wurde das Vorzeigeunternehmen Norsystec besucht.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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