Arbeiten noch in diesem Jahr?
Schwamm im Spiegelschen Haus
Donnerstag, 12. Mai 2016, 07:00 Uhr
Noch in diesem Jahr könnten erste Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Spiegelschen Haus in Werna durchgeführt werden. Das sagte jetzt Architekt Hans Jürgen Gerboth bei einem Vor-Ort-Termin in Werna. Er betreut das Projekt im Auftrag der Service Gesellschaft des Landkreises, der das Gebäude seit zwei Jahren gehört...
Spiegelsches Haus (Foto: S. Schedwill)
Das Landesamt für Denkmalpflege hatte mehrere Gutachten in Auftrag gegeben. Diese sollten klären, in welchem Zustand sich das rund 400 Jahre alte, leerstehende Haus befindet.
Kurzum: Drängendste und dringendste Aufgabe sei eine Schwammsanierung, so das Ergebnis der Gutachten. Viele Balken seien von Schwamm und anderen Holzschädlingen befallen, sagte Gerboth. Weiterhin müssten das Dach abgedichtet und der Keller trocken gelegt werden. Für diese Arbeiten wolle man jetzt Fördermittel beantragen.
Gerboth hofft, dass vielleicht noch in diesem Jahr mit den ersten Instandhaltungsarbeiten begonnen werden kann. Es geht jetzt darum, Schwachpunkte an dem Gebäude zu beseitigen, um es auch ohne Nutzung erst einmal erhalten zu können, sagte der Architekt aus Hamma.
Ein nächster wichtiger Schritt sei dann, für die Immobilie ein Nutzungskonzept zu erstellen. Es gibt 1000 Ideen und viel Engagement der Leute, ist Gerbothe auch in dieser Hinsicht zuversichtlich.
Autor: red
Spiegelsches Haus (Foto: S. Schedwill)
Das Landesamt für Denkmalpflege hatte mehrere Gutachten in Auftrag gegeben. Diese sollten klären, in welchem Zustand sich das rund 400 Jahre alte, leerstehende Haus befindet.
Kurzum: Drängendste und dringendste Aufgabe sei eine Schwammsanierung, so das Ergebnis der Gutachten. Viele Balken seien von Schwamm und anderen Holzschädlingen befallen, sagte Gerboth. Weiterhin müssten das Dach abgedichtet und der Keller trocken gelegt werden. Für diese Arbeiten wolle man jetzt Fördermittel beantragen.
Gerboth hofft, dass vielleicht noch in diesem Jahr mit den ersten Instandhaltungsarbeiten begonnen werden kann. Es geht jetzt darum, Schwachpunkte an dem Gebäude zu beseitigen, um es auch ohne Nutzung erst einmal erhalten zu können, sagte der Architekt aus Hamma.
Ein nächster wichtiger Schritt sei dann, für die Immobilie ein Nutzungskonzept zu erstellen. Es gibt 1000 Ideen und viel Engagement der Leute, ist Gerbothe auch in dieser Hinsicht zuversichtlich.
