Köpfe wählen
Freitag, 25. Juni 2004, 11:52 Uhr
Nordhausen (nnz). Die organisatorischen Vorbereitungen für die Kommunalwahlen sind abgeschlossen. In den 37 Gemeinden und Städten unseres Landkreises wird es 107 Wahllokale geben, in denen rund 900 Wahlhelfer zum Einsatz kommen.
Am Sonntag werden die ehrenamtlichen Bürgermeister, die ehrenamtlichen Ortsteilbürgermeister, die Gemeinde- bzw. Stadträte sowie der Kreistag neu gewählt. Für die einzelnen Wahlgänge bekommt man jeweils einen gesonderten Stimmzettel. Damit die Stimmabgabe auch gültig ist, sollten sich die Wähler vor dem Ankreuzen die Hinweise auf den Stimmzetteln genau ansehen oder die Wahlhelfer befragen. Die Wahlvorstände sind angewiesen, jeweils ein Muster der Stimmzettel öffentlich im Eingangsbereich der Wahllokale auszuhängen.
"Die Kommunalwahlen sind vom Prinzip her eher Personenwahlen, bei denen man die Kandidaten direkt wählen kann, die man kennt und unterstützen möchte", erklärte der Kreiswahlleiter Matthias Jendricke. Für die Gemeinde- bzw. Kreistagswahlen gilt grundsätzlich, dass der Bürger jeweils drei Stimmen hat. Diese drei Stimmen kann er einem Kandidaten geben oder sie auf verschiedene Kandidaten, auch verschiedener Parteien, verteilen. Wer keinen direkten Kandidaten wählen möchte, kann auch bei einer Partei oder Wählervereinigung sein Kreuz setzen. In diesem Fall entfällt automatisch jeweils eine Stimme auf die ersten drei Kandidaten des Listenvorschlages der Partei oder Wählervereinigung.
Bei den Kreistagswahlen treten fünf Parteien mit ihren Kandidatenlisten an, ähnlich sieht es in den größeren Gemeinden bzw. Städten aus. In neun Gemeinden des Landkreises tritt nur eine Partei bzw. Wählervereinigung an. Dies ist in Etzelsrode, Kleinbodungen, Kraja, Hamma, Windehausen, Harzungen, Stempeda, Petersdorf und Rehungen der Fall, hier hat man genauso viel Stimmen, wie Gemeinderatsmitglieder zu wählen sind.
In den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaften stehen am Sonntag die ehrenamtlichen Bürgermeisterwahlen an. Ortsteilbürgermeister werden in den Ortsteilen gewählt. "Stehen mehrere Kandidaten zur Wahl, kann man ein Kreuz setzen", erklärte Jendricke. Sollte sich nur ein Kandidat beworben haben, so kann man auf den Stimmzettel auch den Namen eines eigenen Wunschkandidaten auftragen. In Sülzhayn und Rothesütte hat sich bisher überhaupt kein Kandidat aufstellen lassen, so dass die Bürger dort einen weißen Stimmzettel bekommen und ihren Wunschkandidaten eintragen müssen.
"Eigentlich ist dies gar nicht so kompliziert, nur die Ausgangsituationen sind halt in jeder Gemeinde etwas anders, so dass sich die Wahlprozedere nicht so einfach pauschal erklären lassen", meinte Jendricke zu den verschiedenen Wahlvorschriften. Je kleiner die Orte sind, umso besser kennt man die Kandidaten persönlich. Daher gilt im Grundsatz für die Wahlen am Sonntag, man wählt wen man kennt bzw. gut findet.
Autor: nnzAm Sonntag werden die ehrenamtlichen Bürgermeister, die ehrenamtlichen Ortsteilbürgermeister, die Gemeinde- bzw. Stadträte sowie der Kreistag neu gewählt. Für die einzelnen Wahlgänge bekommt man jeweils einen gesonderten Stimmzettel. Damit die Stimmabgabe auch gültig ist, sollten sich die Wähler vor dem Ankreuzen die Hinweise auf den Stimmzetteln genau ansehen oder die Wahlhelfer befragen. Die Wahlvorstände sind angewiesen, jeweils ein Muster der Stimmzettel öffentlich im Eingangsbereich der Wahllokale auszuhängen.
"Die Kommunalwahlen sind vom Prinzip her eher Personenwahlen, bei denen man die Kandidaten direkt wählen kann, die man kennt und unterstützen möchte", erklärte der Kreiswahlleiter Matthias Jendricke. Für die Gemeinde- bzw. Kreistagswahlen gilt grundsätzlich, dass der Bürger jeweils drei Stimmen hat. Diese drei Stimmen kann er einem Kandidaten geben oder sie auf verschiedene Kandidaten, auch verschiedener Parteien, verteilen. Wer keinen direkten Kandidaten wählen möchte, kann auch bei einer Partei oder Wählervereinigung sein Kreuz setzen. In diesem Fall entfällt automatisch jeweils eine Stimme auf die ersten drei Kandidaten des Listenvorschlages der Partei oder Wählervereinigung.
Bei den Kreistagswahlen treten fünf Parteien mit ihren Kandidatenlisten an, ähnlich sieht es in den größeren Gemeinden bzw. Städten aus. In neun Gemeinden des Landkreises tritt nur eine Partei bzw. Wählervereinigung an. Dies ist in Etzelsrode, Kleinbodungen, Kraja, Hamma, Windehausen, Harzungen, Stempeda, Petersdorf und Rehungen der Fall, hier hat man genauso viel Stimmen, wie Gemeinderatsmitglieder zu wählen sind.
In den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaften stehen am Sonntag die ehrenamtlichen Bürgermeisterwahlen an. Ortsteilbürgermeister werden in den Ortsteilen gewählt. "Stehen mehrere Kandidaten zur Wahl, kann man ein Kreuz setzen", erklärte Jendricke. Sollte sich nur ein Kandidat beworben haben, so kann man auf den Stimmzettel auch den Namen eines eigenen Wunschkandidaten auftragen. In Sülzhayn und Rothesütte hat sich bisher überhaupt kein Kandidat aufstellen lassen, so dass die Bürger dort einen weißen Stimmzettel bekommen und ihren Wunschkandidaten eintragen müssen.
"Eigentlich ist dies gar nicht so kompliziert, nur die Ausgangsituationen sind halt in jeder Gemeinde etwas anders, so dass sich die Wahlprozedere nicht so einfach pauschal erklären lassen", meinte Jendricke zu den verschiedenen Wahlvorschriften. Je kleiner die Orte sind, umso besser kennt man die Kandidaten persönlich. Daher gilt im Grundsatz für die Wahlen am Sonntag, man wählt wen man kennt bzw. gut findet.
