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nnz-Rückspiegel: 24. Juni 2003

Donnerstag, 24. Juni 2004, 06:39 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Workshop, Dschungel und Kreistag


Region der Vielfalt?
Zugehört Der Zweck, zu dem der „Verein für Wirtschaftsentwicklung der Region Nordhausen e.V.“ für den gestrigen Montag zu einem Workshop eingeladen hatte, war in der Einladung recht klar umrissen. Das Interesse an diesem Workshop war offensichtlich groß, denn die Zahl der Teilnehmer war beachtlich. Und sie kamen aus der Wirtschaft, der Bildung und Verwaltung. Politiker waren allerdings keine darunter, wie sich bei der individuellen Vorstellung zeigte. Wolfgang Asche, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Nordhausen (KSK) begrüßte die Teilnehmer, danach übernahm eine Vertreterin der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) die Moderation. Es mag manche der Teilnehmer überrascht haben, dass sie unmittelbar und aktiv in den Ablauf der Veranstaltung einbezogen worden waren - in Form der Beteiligung an der Erstellung eines „Masterplanes“; eines heutzutage weit verbreiteten Verfahrens der Kommunikation und Meinungsbildung. Dieser entsteht durch Stichworte, die auf eine Karte geschrieben werden, die und dann an eine Pinwand geheftet und ausgewertet werden...ausführlich im nnz-Archiv


Durch den Förderdschungel
Wer kennt sie alle – die Förderprogramme? Wer unwissend ist, dem geht oftmals das „nötige Kleingeld“ verloren. Die SPD will jetzt das Wirrwarr des Förderdschungels lichten. Orientierung bei der Suche nach dem richtigen Förderprogramm und entsprechenden Ansprechpartnern will die SPD-Landtagsfraktion mit ihrer Broschüre „Fördermittel und Zuschüsse“ Unternehmen, Vereinen und Verbänden, Institutionen und Kommunen geben. „Angesichts der Vielzahl der Förderprogramme in Thüringen ist dieser Wegweiser mit Auszügen aus dem Landeshaushaltsplan 2003 eine wichtige Handreichung“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Becker...ausführlich im nnz-Archiv

Kurz und kurzweilig
Es war – in Anbetracht der letzen vor der Sommerpause - eine kurze, aber auch eine kurzweilige Sitzung des Kreistages. Kurzweilig vor allem, weil es um verschiedene Auffassungen zur Demokratie allgemein und zur Bürgerfragestunde konkret ging. Zuvor allerdings machten Landrats Joachim Claus (CDU) und die Fraktionen des Kreistages deutlich, dass man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln einen weiteren Gipsabbau im Südharz, vor allem bei Neustadt nicht zulassen werde. CDU-Fraktionschef Egon Primas kann immer noch nicht verstehen, warum einerseits mit dem ehemaligen WICO-Werk in Niedersachswerfen eine Rohstoffquelle vorhanden sei und nicht genutzt werde, andererseits aber neue Tagebaue erschlossen werden sollen. „Wie sollen wir das den Menschen klarmachen“, so seine Frage. Der fraktionslose Tilo Große erinnerte jedoch daran, dass der erste Umweltminister Thüringens der Industrie im Jahr 1991 mündlich zugesagt habe, dass man Bergwerkseigentum verkaufen würde. Große forderte Primas auf, bei der Landesregierung endlich Druck zu machen, damit für die betroffenen Regionen ein Raumordnungsverfahren angestrengt werde. „Sonst strampeln wir uns hier unten vergeblich ab“...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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