Treffen der Beratungslehrer
Gemeinsame Herausforderungen
Mittwoch, 20. April 2016, 13:00 Uhr
Einmal im Jahr lädt die Nordhäuser Arbeitsagentur Beratungslehrer und Verantwortliche der Schulen, des Staatlichen Schulamts Nordthüringen, der Industrie- und Handelskammer, der Kreishandwerkerschaft und verschiedener Institutionen zum Erfahrungsaustausch ein. Am vergangenen Mittwoch war es wieder soweit...
Fast 50 Gäste waren der Einladung gefolgt. Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur, informierte über die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Nordthüringen. Der hohe Anteil älterer Beschäftigter und die geringere Zahl von Bewerbern stellt uns vor gemeinsame Herausforderungen, so Froböse. In den nächsten zehn Jahren werden mehr Arbeitnehmer aus dem Berufsleben ausscheiden, als Jüngere nachrücken. Deshalb sei wichtig, junge Menschen hier zu halten und gute Berufsperspektiven frühzeitig aufzuzeigen.
Die Beratungslehrer seien dabei wichtige Partner.
Die demographische Entwicklung erfordere aber auch, dass ausländische Arbeitnehmer in den Unternehmen ihren Platz finden, sonst …könnten zudem bestehende Arbeitsplätze in Gefahr sein , so der Agenturchef. Welche Arten der Unterstützung, insbesondere für minderjährige Flüchtlinge bestehen, beschrieb Dr. Bernd Uwe Althaus, Leiter des Schulamts in Nordthüringen, ausführlich. Sprachbildung, Schulpflicht und Unterbringung von Jugendlichen waren dabei nur einige der Themen. Einig war man sich bei der Zielstellung, das unterschiedliche Bildungsniveau der neuen Mitbürger auf kurz oder lang an deutsches Niveau angleichen zu müssen.
Bestätigung dafür kam auch von einem Vertreter aus der Praxis: Othmar Ernst, Geschäftsführer der Ernst & Herwig Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG aus dem Landkreis Eichsfeld: Auch in der Baubranche ist ein entsprechender Bildungsstand notwendig. Das Baugewerbe sei längst nicht mehr das, was es zu Großvaterszeiten einmal war. Wer teure leistungsfähige Maschinen bedienen will, müsse auch die nötigen Anforderungen mitbringen. Wichtig sei deshalb, dass sich die Jugendlichen mit den Anforderungen der Wirtschaft auch künftig weiterhin möglichst praxisnah auseinandersetzen können.
Autor: redFast 50 Gäste waren der Einladung gefolgt. Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur, informierte über die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt in Nordthüringen. Der hohe Anteil älterer Beschäftigter und die geringere Zahl von Bewerbern stellt uns vor gemeinsame Herausforderungen, so Froböse. In den nächsten zehn Jahren werden mehr Arbeitnehmer aus dem Berufsleben ausscheiden, als Jüngere nachrücken. Deshalb sei wichtig, junge Menschen hier zu halten und gute Berufsperspektiven frühzeitig aufzuzeigen.
Die Beratungslehrer seien dabei wichtige Partner.
Die demographische Entwicklung erfordere aber auch, dass ausländische Arbeitnehmer in den Unternehmen ihren Platz finden, sonst …könnten zudem bestehende Arbeitsplätze in Gefahr sein , so der Agenturchef. Welche Arten der Unterstützung, insbesondere für minderjährige Flüchtlinge bestehen, beschrieb Dr. Bernd Uwe Althaus, Leiter des Schulamts in Nordthüringen, ausführlich. Sprachbildung, Schulpflicht und Unterbringung von Jugendlichen waren dabei nur einige der Themen. Einig war man sich bei der Zielstellung, das unterschiedliche Bildungsniveau der neuen Mitbürger auf kurz oder lang an deutsches Niveau angleichen zu müssen.
Bestätigung dafür kam auch von einem Vertreter aus der Praxis: Othmar Ernst, Geschäftsführer der Ernst & Herwig Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG aus dem Landkreis Eichsfeld: Auch in der Baubranche ist ein entsprechender Bildungsstand notwendig. Das Baugewerbe sei längst nicht mehr das, was es zu Großvaterszeiten einmal war. Wer teure leistungsfähige Maschinen bedienen will, müsse auch die nötigen Anforderungen mitbringen. Wichtig sei deshalb, dass sich die Jugendlichen mit den Anforderungen der Wirtschaft auch künftig weiterhin möglichst praxisnah auseinandersetzen können.
