Kaum lösbare Probleme?
Zu viel des Schlechten
Donnerstag, 14. April 2016, 07:59 Uhr
Es gibt Probleme in Stadt und Kreis Nordhausen, die kaum lösbar scheinen. Aber andererseits scheint es nach Presselage so, dass die Verwaltungen – voran ihre obersten Leiter – nichts anderes zu tun haben, als sich mit persönlichen und parteipolitischen Animositäten zu bekämpfen...
Und um das Maß zum Überlaufen zu bringen, las der nun wirklich leidgeprüfte Nordhäuser vorige Woche in einem Leserbrief eine Hommage an die gute,alte Zeit (wohl gerade 3 Jahre her), als man mit den Führungskräften noch kommunalpolitische Probleme beim sonntäglichen Kirchgang bereden und vorklären konnte. Es müssen die Fragen erlaubt sein, in welchem Jahrhundert oder in welchem Land der Schreiber mit seiner Betrachtungsweise lebt und warum die Führungskräfte zugelassen haben, dass der Eindruck entstand, in Nordhausen gelte die Trennung von Kirche und Staat nicht.
Nordhausen ist nicht der Nabel der Welt. Manche Leute sehen die Dinge sogar tiefer. Um Aufmerksamkeit zu erringen, muss man sich also etwas Sinnvolles einfallen lassen.
Nur in der kleinen Gruppe des Kindergartens noch mühsam akzeptiertes Geplärre im Stil wer wann wessen Sandförmchen missbraucht hat, hat in kommunalpolitischen Diskussionen nichts verloren. Protagonisten, die für private Auseinandersetzungen Presseorgane (zum Glück nicht die nnz) missbrauchen und dabei noch in andere Verwaltungen hinein hetzen, bringen Stadt und Kreis nicht voran, sondern in Verruf. Vielleicht ist ja der fest zugebundene Geldbeutel der Landesregierung auch diesen Quengeleien zuzuordnen.
Wer mit vorgesetzten oder normalen Kollegen privat etwas zu klären hat, sollte das in direktem Gespräch oder notfalls über die Gerichte tun. Zuvor sollte man jedoch nach den Leichen im eigenen Keller suchen. Die Bürger damit zu behelligen, ist weder zielführend noch Sympathie heischend.
Der Einsatz Speichel leckender Fanatiker, aus denen dann Kommentatoren im Stile eines K.-E. von Schnitzler werden, lässt sich möglicherweise nicht zu 100% vermeiden. Man kann jedoch allgemein nicht glauben, dass diese Personen den Speichelgebern unbekannt sind. Demzufolge sollten sie auch zurück zu pfeifen sein, da sie dem eigenen Image schaden.
Die Menschen im Landkreis wollen, dass die teilweise schon vor 1990 entstandenen Probleme geklärt werden und keine hinzu gefügt werden. Letzteres hat man leider bestens verstanden. Auch schöne große Probleme wurden hinzugefügt, die zum Schluss nicht mal für den eigentlichen Zweck verwendet werden können.
Wer in diesem Beitrag keine aktuellen Namen gefunden hat, hat aufmerksam gelesen. Wer hier bereitwillig zu einer Jacke greift, weil er meint, dass sie ihm passt, hat sicher Recht und kann sie behalten. Wem keine Jacke passt, der ist auch nicht gemeint.
Jürgen Wiethoff
Autor: redUnd um das Maß zum Überlaufen zu bringen, las der nun wirklich leidgeprüfte Nordhäuser vorige Woche in einem Leserbrief eine Hommage an die gute,alte Zeit (wohl gerade 3 Jahre her), als man mit den Führungskräften noch kommunalpolitische Probleme beim sonntäglichen Kirchgang bereden und vorklären konnte. Es müssen die Fragen erlaubt sein, in welchem Jahrhundert oder in welchem Land der Schreiber mit seiner Betrachtungsweise lebt und warum die Führungskräfte zugelassen haben, dass der Eindruck entstand, in Nordhausen gelte die Trennung von Kirche und Staat nicht.
Nordhausen ist nicht der Nabel der Welt. Manche Leute sehen die Dinge sogar tiefer. Um Aufmerksamkeit zu erringen, muss man sich also etwas Sinnvolles einfallen lassen.
Nur in der kleinen Gruppe des Kindergartens noch mühsam akzeptiertes Geplärre im Stil wer wann wessen Sandförmchen missbraucht hat, hat in kommunalpolitischen Diskussionen nichts verloren. Protagonisten, die für private Auseinandersetzungen Presseorgane (zum Glück nicht die nnz) missbrauchen und dabei noch in andere Verwaltungen hinein hetzen, bringen Stadt und Kreis nicht voran, sondern in Verruf. Vielleicht ist ja der fest zugebundene Geldbeutel der Landesregierung auch diesen Quengeleien zuzuordnen.
Wer mit vorgesetzten oder normalen Kollegen privat etwas zu klären hat, sollte das in direktem Gespräch oder notfalls über die Gerichte tun. Zuvor sollte man jedoch nach den Leichen im eigenen Keller suchen. Die Bürger damit zu behelligen, ist weder zielführend noch Sympathie heischend.
Der Einsatz Speichel leckender Fanatiker, aus denen dann Kommentatoren im Stile eines K.-E. von Schnitzler werden, lässt sich möglicherweise nicht zu 100% vermeiden. Man kann jedoch allgemein nicht glauben, dass diese Personen den Speichelgebern unbekannt sind. Demzufolge sollten sie auch zurück zu pfeifen sein, da sie dem eigenen Image schaden.
Die Menschen im Landkreis wollen, dass die teilweise schon vor 1990 entstandenen Probleme geklärt werden und keine hinzu gefügt werden. Letzteres hat man leider bestens verstanden. Auch schöne große Probleme wurden hinzugefügt, die zum Schluss nicht mal für den eigentlichen Zweck verwendet werden können.
Wer in diesem Beitrag keine aktuellen Namen gefunden hat, hat aufmerksam gelesen. Wer hier bereitwillig zu einer Jacke greift, weil er meint, dass sie ihm passt, hat sicher Recht und kann sie behalten. Wem keine Jacke passt, der ist auch nicht gemeint.
Jürgen Wiethoff
