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nnz-Rückspiegel: 20. Juni 2003

Sonntag, 20. Juni 2004, 07:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Krankenhaus, Abschied und Probleme


Damals, heute und morgen
Es ist der größte Arbeitgeber weit und breit: Das Südharz-Krankenhaus. 1.800 Menschen arbeiten im Norden der Rolandstadt. Über die Zeit des Neuanfangs, die 12 Jahre dazwischen aber auch über Siege und Niederlagen hat sich die nnz mit dem Geschäftsführer der gGmbH, Antonius Pille, unterhalten. Seit mehr als 12 Jahren hat Antonius Pille seinen Arbeitsplatz im Verwaltungstrakt des Krankenhauses. Von dort aus lenkt und dirigiert er, trifft Entscheidungen, hat Erfolge verbucht und Fehler gemacht. All das gehört dazu, sagt Pille und möchte doch diesen Job in dieser Stadt nicht mehr missen. Seit erster Arbeitstag datierte auf den 1. Februar 1991. Damals lag die jährliche Verweildauer der Patienten bei rund 14 Tagen, jetzt sind es acht bis neun. Allein aus dieser Verschiebung resultieren ungeheure Anforderungen an die Mitarbeiter. „Unsere Leute müssen richtig ran“, bilanziert der studierte Volkswirt, der vor zwölf Jahren eigentlich in einer Unternehmensberatung arbeiten sollte statt in Nordhausen. Doch er ist hier geblieben und hat sowohl für die Patienten als auch für seine Mitarbeiter „vernünftige“ Bedingungen geschaffen. Noch ein Vergleich: 1991 wurde 15.198 Patienten behandelt, in diesem Jahr werden es mehr als 26.000 sein...ausführlich im nnz-Archiv


Gute Bilanz und Probleme
Schutz Der Landkreis Nordhausen hat in den vergangenen 12 Jahren das Ausbildungsgelände der DDR-Zivilverteidigung zu einem Dienstleistungszentrum für die Feuerwehren, die Katastrophen-Schutzeinheiten und die im Rettungsdienst tätigen Hilfsorganisationen entwickelt. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Trotzdem gibt es Probleme. Das Gelände Am Salzagraben 23 ist seit 2001 auch Sitz des Fachbereiches Rettungswesen, Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamtes. Auf der Grundlage des Thüringer Gesetzes über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz unterstützt der Landkreis damit die Gemeinden bei der Durchführung der ihnen obliegenden Aufgaben. Einige Beispiele sollen das verdeutlichen:

Im Feuerwehrtechnischen Stützpunkt können Feuerwehrschläuche gewaschen, getrocknet und repariert werden. Zwischen 1.200 und 1.500 Feuerwehrschläuche werden jährlich gewartet. Feuerwehren können unmittelbar nach einem Einsatz im Tausch mit frischem Schlauchmaterial ausgerüstet werden. Damit wird die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft deutlich verkürzt. Die noch häufig im Bestand der Feuerwehren befindlichen bewährten Löschwasserpumpen TS 8 aus DDR-Produktion können hier repariert werden. Im vergangenen Jahr waren das 20 Stück...ausführlich im nnz-Archiv


Abschied
Nordhausen (nnz). Am Samstag heißt es Abschied nehmen vom Schauspielensemble des Theaters. Damit geht ein Stück Kultur in der Rolandstadt verloren. Mit einem offenen Brief hat sich die Nordhäuser Oberbürgermeisterin an die Schauspieler gewandt.


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder des Schauspielensembles des Nordhäuser Theaters,

die Stadt Nordhausen verabschiedet sich von Ihnen - seinem jungen Schauspielensemble. Wir danken Ihnen - Mandy Müller, Conni Wagner, Monika Disse, Antje Poser, Robert Frank, Stephan von Soden und Rüdiger Hellmann - für die hervorragenden Leistungen auf der Bühne, für die unterhaltsame und nachdenkliche Zeit, die Sie uns geschenkt haben. Wir wünschen Ihnen bei künftigen Engagements Erfolg und persönliches Wohlergehen...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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