Peter Blei unterwegs
Abstecher nach Wendefurth
Dienstag, 05. April 2016, 15:55 Uhr
An einem sonnigen Tag hatte Peter Blei in Wendefuhrt angehalten. Er wollte einen Spaziergang im Bodetal machen hatte seine Kamera dabei. Aber eigentlich hielt er nach schönen Eindrücken im Harz Ausschau...
Nach kurzer Wegstrecke fand ich ein verfallenes Haus, was natürlich gleich meine Neugier weckte. Das Objekt machte alles andere als einen freundlichen Eindruck. Auf der Tischtennisplatte hatte es wohl längere Zeit keine Ballwechsel mehr gegeben. Ein kleiner Bungalow, der scheinbar zu dem Gebäudekomplex dazu gehörte, sah ja noch halbwegs aus.
Am Hauptgebäude ist das Dach eingefallen. Nach der Fotosession befragte ich noch einige Nachbarn über die Geschichte der Gebäude. Ein Witzbold meinte er wäre Einheimischer. Nach Rückfrage stelle sich heraus, dass er schon" drei Wochen hier wohne. Also Internet durchsucht. Da man durch alte Postkarte doch einiges erfährt, versuchte ich erst damit. Eine Postkarte zeigte das Gebäude zur Jahrhundertwende, eine andere um 1930. Kurz gesagt: "Volltreffer", nach dem Vergleich mit den neuen Bildern.
Am 16.05.1920 erwarb die Norddeutsche Knappschafts-Pensionskasse das Kurhaus Quensels in Wendefurth. Nach einigen kleinen Umbauten wurde es am 07.06.1920 als Knappschaft-Erholungsheim wieder eröffnet. Es muss mal ein tolles Haus gewesen sein. Man hatte einen direkten Blick auf die Bode, alles umgeben von viel Grün. Nach der Wende zerfiel das Haus dann zusehends. In diesen Jahr soll wohl der Abriss geplant sein und macht dann vielleicht Platz für was Neues.
Peter Blei
Autor: redNach kurzer Wegstrecke fand ich ein verfallenes Haus, was natürlich gleich meine Neugier weckte. Das Objekt machte alles andere als einen freundlichen Eindruck. Auf der Tischtennisplatte hatte es wohl längere Zeit keine Ballwechsel mehr gegeben. Ein kleiner Bungalow, der scheinbar zu dem Gebäudekomplex dazu gehörte, sah ja noch halbwegs aus.
Am Hauptgebäude ist das Dach eingefallen. Nach der Fotosession befragte ich noch einige Nachbarn über die Geschichte der Gebäude. Ein Witzbold meinte er wäre Einheimischer. Nach Rückfrage stelle sich heraus, dass er schon" drei Wochen hier wohne. Also Internet durchsucht. Da man durch alte Postkarte doch einiges erfährt, versuchte ich erst damit. Eine Postkarte zeigte das Gebäude zur Jahrhundertwende, eine andere um 1930. Kurz gesagt: "Volltreffer", nach dem Vergleich mit den neuen Bildern.
Am 16.05.1920 erwarb die Norddeutsche Knappschafts-Pensionskasse das Kurhaus Quensels in Wendefurth. Nach einigen kleinen Umbauten wurde es am 07.06.1920 als Knappschaft-Erholungsheim wieder eröffnet. Es muss mal ein tolles Haus gewesen sein. Man hatte einen direkten Blick auf die Bode, alles umgeben von viel Grün. Nach der Wende zerfiel das Haus dann zusehends. In diesen Jahr soll wohl der Abriss geplant sein und macht dann vielleicht Platz für was Neues.
Peter Blei


























