Arbeitsagentur legt aktuelle Daten vor
Gute Chancen auf Ausbildung
Montag, 04. April 2016, 16:32 Uhr
Rund 1.130 Ausbildungsbewerber meldeten sich von Oktober 2015 bis März 2016 bei den Berufsberatern der Arbeitsagentur Nordhausen. Gleichzeitig wurden von den Unternehmen und Verwaltungen 1.219 freie Ausbildungsstellen gemeldet...
"Auf dem Ausbildungsmarkt hält der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte an", sagt Karsten Froböse Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur.
Bis März 2016 sei die Zahl der gemeldeten Bewerber zum Vorjahr um knapp 60 (+5,5%) gestiegen. "Jugendliche haben gute Perspektiven in Nordthüringen", sagt Karsten Froböse. Insofern werde man die kommenden Monate weiter intensiv nutzen, um auf junge Menschen zuzugehen.
Mehr leistungsstarke Jugendliche für die berufliche Ausbildung zu gewinnen und jungen Leuten mit schlechteren Startchancen eine Ausbildung zu ermöglichen, sei dabei das Ziel. Ein wichtiges Vorhaben, zumal derzeit auf 100 Ausbildungsstellen im Agenturbezirk aktuell nur 93 Bewerber kommen und damit einige Unternehmen sonst im Sommer leer ausgehen müssten.
Mit den rund 1.200 Ausbildungsangeboten ging die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen um 5,2 Prozent zum Vorjahr zurück. Das verarbeitende Gewerbe meldete mit 47 Prozent den höchsten Anteil aller Stellen. "Es gibt gute Ausbildungsmöglichkeiten in der Metall- und Elektrobranche, im Baugewerbe oder in der Kunststoffindustrie." Aber auch in der Logistik oder in der Pflegebranche hätten Auszubildende gute Chancen.
Allianz für Ausbildung unterstützt berufliche Ausbildung
Die Thüringer Ausbildungsallianz, eine Kooperation aus Thüringer Ministerien, dem Verband der Thüringer Wirtschaft, der IHK und Handwerkskammer, des DGB, der freien Wohlfahrtspflege und der Bundesagentur für Arbeit wolle gezielt dem wachsenden Fachkräftebedarf begegnen. Eine Form dabei sei, Schülern aller Schulformen gezielte Unterstützung mit praxisnaher Berufsorientierung in den Unternehmen anzubieten.
"Dahinter verbirgt sich, der frühzeitige Kontakt zu Arbeitgebern. Wir wollen Schülern die Möglichkeit bieten, die Arbeitswelt praktisch zu erleben, um sich ein eigenes Bild machen zu können." Zudem müsse man Schüler lückenlos bis zum Berufseinstieg begleiten. "Nur so können wir dafür sorgen, dass möglichst jeder Jugendlichen an einen Berufsabschluss heran geführt wird", meint der Arbeitsmarktexperte.
Dennoch verlaufe nicht jede Ausbildung reibungslos. Um das Risiko von Ausbildungsabbrüchen zu minimieren sei die Unterstützung, so die Allianzpartner, während der Ausbildung deutlich ausgebaut worden. Sobald sich Defizite einstellen und Nachhilfe notwendig wird, könne man durch ausbildungsbegleitende Hilfen entgegen wirken. Rund 70 Plätze habe man dafür im Vorjahr gemeinsam mit einem Bildungsträger der Region bereitgestellt, inzwischen seien es 120. Mit Assistierter Ausbildung, einer neuen Fördermöglichkeit und mit Einstiegsqualifizierungen wolle man künftig vor allem benachteiligten Jugendlichen den Weg in das Berufsleben erleichtern.
Das Bündnis der Thüringer Allianz für Berufsbildung und Fachkräfteentwicklung war im März von den Partnern unterzeichnet worden
Autor: red"Auf dem Ausbildungsmarkt hält der Wettbewerb um die besten Nachwuchskräfte an", sagt Karsten Froböse Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur.
Bis März 2016 sei die Zahl der gemeldeten Bewerber zum Vorjahr um knapp 60 (+5,5%) gestiegen. "Jugendliche haben gute Perspektiven in Nordthüringen", sagt Karsten Froböse. Insofern werde man die kommenden Monate weiter intensiv nutzen, um auf junge Menschen zuzugehen.
Mehr leistungsstarke Jugendliche für die berufliche Ausbildung zu gewinnen und jungen Leuten mit schlechteren Startchancen eine Ausbildung zu ermöglichen, sei dabei das Ziel. Ein wichtiges Vorhaben, zumal derzeit auf 100 Ausbildungsstellen im Agenturbezirk aktuell nur 93 Bewerber kommen und damit einige Unternehmen sonst im Sommer leer ausgehen müssten.
Mit den rund 1.200 Ausbildungsangeboten ging die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen um 5,2 Prozent zum Vorjahr zurück. Das verarbeitende Gewerbe meldete mit 47 Prozent den höchsten Anteil aller Stellen. "Es gibt gute Ausbildungsmöglichkeiten in der Metall- und Elektrobranche, im Baugewerbe oder in der Kunststoffindustrie." Aber auch in der Logistik oder in der Pflegebranche hätten Auszubildende gute Chancen.
Allianz für Ausbildung unterstützt berufliche Ausbildung
Die Thüringer Ausbildungsallianz, eine Kooperation aus Thüringer Ministerien, dem Verband der Thüringer Wirtschaft, der IHK und Handwerkskammer, des DGB, der freien Wohlfahrtspflege und der Bundesagentur für Arbeit wolle gezielt dem wachsenden Fachkräftebedarf begegnen. Eine Form dabei sei, Schülern aller Schulformen gezielte Unterstützung mit praxisnaher Berufsorientierung in den Unternehmen anzubieten.
"Dahinter verbirgt sich, der frühzeitige Kontakt zu Arbeitgebern. Wir wollen Schülern die Möglichkeit bieten, die Arbeitswelt praktisch zu erleben, um sich ein eigenes Bild machen zu können." Zudem müsse man Schüler lückenlos bis zum Berufseinstieg begleiten. "Nur so können wir dafür sorgen, dass möglichst jeder Jugendlichen an einen Berufsabschluss heran geführt wird", meint der Arbeitsmarktexperte.
Dennoch verlaufe nicht jede Ausbildung reibungslos. Um das Risiko von Ausbildungsabbrüchen zu minimieren sei die Unterstützung, so die Allianzpartner, während der Ausbildung deutlich ausgebaut worden. Sobald sich Defizite einstellen und Nachhilfe notwendig wird, könne man durch ausbildungsbegleitende Hilfen entgegen wirken. Rund 70 Plätze habe man dafür im Vorjahr gemeinsam mit einem Bildungsträger der Region bereitgestellt, inzwischen seien es 120. Mit Assistierter Ausbildung, einer neuen Fördermöglichkeit und mit Einstiegsqualifizierungen wolle man künftig vor allem benachteiligten Jugendlichen den Weg in das Berufsleben erleichtern.
Das Bündnis der Thüringer Allianz für Berufsbildung und Fachkräfteentwicklung war im März von den Partnern unterzeichnet worden
