Kreissparkasse zelebriert Geburtstag
Kleine Marke, großes Jubiläum
Freitag, 01. April 2016, 17:10 Uhr
175 Jahre alt wird die Kreissparkasse Nordhausen heute. Im Jubiläumsjahr hat man sich einiges vorgenommen, unter anderem wird es heute Abend eine Benefizgala im Theater geben. Etwas kleiner lies man den Festtag schon heute Nachmittag in der Filiale am Kornmarkt beginnen...
Sie ist klein, rot und mit einer großen 175 verziert -
Sparkassenchef Wolfgang Asche stellte zusammen mit dem Chef des Brief- und Kurierdienstes DAZ, Roy Thelemann, heute eine Jubiläumsbriefmarke vor.
2000 Einzelexemplare im kleinen Heftchen werden heute an die Kunden der Sparkasse verschenkt, rund 7000 weitere stehen ab heute, unter anderem auch als 10er Bögen, zum Verkauf bereit. Die Idee dazu hegte man schon vor gut zehn Jahren, als die geschäftlichen Beziehungen zwischen der Sparkasse und der DAZ richtig ins Rollen kamen, erzählte Roy Thelemann, dessen Firma mit die Inhalte ihrer blauen Briefkästen inzwischen auch Deutschlandweit versendet. Zum großen Geburtstag der Kreissparkasse ist aus der Idee nun Wirklichkeit geworden.
Die Sonderbriefmarke ist aber nur eine von vielen Aktionen, welche die Sparkasse in diesem Jahr starten will, erklärte Wolfgang Asche. Einen großen Festakt soll es nicht geben, die eigentliche Geburtstagsfeier absolvierte man bereits zum Neujahrsempfang. Stattdessen wird es bis in den Dezember hinein eine ganze Reihe Aktionen geben - vom Erzählttheater, über Kabarett, Lesungen, Kinderfest und Nachwuchssportwettkampf bishin zu Wanderungen. Gerade eine solche steht als nächstes im Jubiläumskalender an - am 30. April will der Sparkassenvorstand mit seinen Kunden in den Bleicheröder Bergen spazieren gehen. Mitmachen kann jeder, nur anmelden sollte man sich vorher, schließlich will das Geldhaus auch für ausreichend Verpflegung sorgen.
Einmal ganz groß, einmal ganz klein - Sparkassenchef Wolfgang Asche (rechts) und der Geschäftsführer der DAZ Roy Thelemann präsentierten heute die Jubiläumsbriefmarke der Nordhäuser Kreissparkasse (Foto: Angelo Glashagel)
Der enge Kontakt zu den Kunden, den Menschen in der Region, sei Teil des Erfolgsrezeptes der Kreissparkasse, erklärte Asche. Im Jahr 1841 als Stadtsparkasse hinter dem Roland gegründet, hat die Bank in ihrer Geschichte manch schwere Jahre durchgemacht, hat Kriege und Systemwechsel überstanden. Auch heute erlebe man wieder turbulente Zeiten, so der Sparkassenchef, "da tut ein Tag wie heute gut an dem man sich besinnen kann wo man herkommt, wo man steht und wohin die Reise geht". Der technische Fortschritt und die politische Gestaltung hätten das Bankgeschäft in den letzten Jahren grundlegend geändert, sagt der Bankier, der seit 1991 in Nordhausen tätig ist und zu Wendezeiten den Wechsel zur D-Mark hautnah miterlebt hat. "Wir hatten ein Mobiltelefon für die Sparkasse, in einem Koffer. Nur hatte das in Nordhausen keinen Empfang. Wenn sie telefonieren wollten, mussten sie auf die Hainer Berge fahren", erinnerte sich Asche.
Und heute? Die Verzinsung habe sich erledigt, eine einzigartige Situation in der Geschichte, die in keinem Lehrbuch für Banker vorkomme, meinte der heutige Sparkassenchef. Man müsse sich darauf einstellen das diese Situation, mit all den Problemen die sie mit sich bringe, weiter anhalten werde.
Trotz der Lage halte sich die Sparkasse aber gut. "Die Leute bringen uns nach wie vor ihr Geld", freute sich Asche, in den ersten zwei Monaten des neuen Jahres habe man weiter positive Wachstumszahlen gehabt. Das liege auch daran, das man das tue, wofür die Sparkasse vor 175 Jahren gegründet worden war: breiten Bevölkerungsschichten das sichere Sparen zu ermöglichen, Geld anzulegen und für das Alter vorzusorgen.
Die Geldverwaltung ist dabei nicht mehr das einzige, was die Sparkasse in der Region tut. Als Förderer von Kultur und Sport ist das Geldhaus im Landkreis eine feste Größe. Zum Jubiläum sollen 50 gemeinnützige Vereine je 1750 Euro bekommen. An wen das Geld geht haben dabei die Kunden der Sparkasse in der Hand. Bereits 4000 Stimmen wurden für die insgesamt 150 Bewerber online abgegeben, erzählte Wolfgang Asche.
Das kulturelle Engagement will man auch heute Abend noch einmal deutlich untermauern - zum Benefizkonzert mit Heinz-Rudolf Kunze im Theater werden sich die Jugendkunstschule, der Kreissportbund und der Förderverein des Bleicheröder Kulturhauses über eine ordentliche Spende freuen - 25.000 Euro sollen die drei Einrichtungen bekommen.
Angelo Glashagel
Autor: redSie ist klein, rot und mit einer großen 175 verziert -
Sparkassenchef Wolfgang Asche stellte zusammen mit dem Chef des Brief- und Kurierdienstes DAZ, Roy Thelemann, heute eine Jubiläumsbriefmarke vor.
2000 Einzelexemplare im kleinen Heftchen werden heute an die Kunden der Sparkasse verschenkt, rund 7000 weitere stehen ab heute, unter anderem auch als 10er Bögen, zum Verkauf bereit. Die Idee dazu hegte man schon vor gut zehn Jahren, als die geschäftlichen Beziehungen zwischen der Sparkasse und der DAZ richtig ins Rollen kamen, erzählte Roy Thelemann, dessen Firma mit die Inhalte ihrer blauen Briefkästen inzwischen auch Deutschlandweit versendet. Zum großen Geburtstag der Kreissparkasse ist aus der Idee nun Wirklichkeit geworden.
Die Sonderbriefmarke ist aber nur eine von vielen Aktionen, welche die Sparkasse in diesem Jahr starten will, erklärte Wolfgang Asche. Einen großen Festakt soll es nicht geben, die eigentliche Geburtstagsfeier absolvierte man bereits zum Neujahrsempfang. Stattdessen wird es bis in den Dezember hinein eine ganze Reihe Aktionen geben - vom Erzählttheater, über Kabarett, Lesungen, Kinderfest und Nachwuchssportwettkampf bishin zu Wanderungen. Gerade eine solche steht als nächstes im Jubiläumskalender an - am 30. April will der Sparkassenvorstand mit seinen Kunden in den Bleicheröder Bergen spazieren gehen. Mitmachen kann jeder, nur anmelden sollte man sich vorher, schließlich will das Geldhaus auch für ausreichend Verpflegung sorgen.
Einmal ganz groß, einmal ganz klein - Sparkassenchef Wolfgang Asche (rechts) und der Geschäftsführer der DAZ Roy Thelemann präsentierten heute die Jubiläumsbriefmarke der Nordhäuser Kreissparkasse (Foto: Angelo Glashagel)
Der enge Kontakt zu den Kunden, den Menschen in der Region, sei Teil des Erfolgsrezeptes der Kreissparkasse, erklärte Asche. Im Jahr 1841 als Stadtsparkasse hinter dem Roland gegründet, hat die Bank in ihrer Geschichte manch schwere Jahre durchgemacht, hat Kriege und Systemwechsel überstanden. Auch heute erlebe man wieder turbulente Zeiten, so der Sparkassenchef, "da tut ein Tag wie heute gut an dem man sich besinnen kann wo man herkommt, wo man steht und wohin die Reise geht". Der technische Fortschritt und die politische Gestaltung hätten das Bankgeschäft in den letzten Jahren grundlegend geändert, sagt der Bankier, der seit 1991 in Nordhausen tätig ist und zu Wendezeiten den Wechsel zur D-Mark hautnah miterlebt hat. "Wir hatten ein Mobiltelefon für die Sparkasse, in einem Koffer. Nur hatte das in Nordhausen keinen Empfang. Wenn sie telefonieren wollten, mussten sie auf die Hainer Berge fahren", erinnerte sich Asche.
Und heute? Die Verzinsung habe sich erledigt, eine einzigartige Situation in der Geschichte, die in keinem Lehrbuch für Banker vorkomme, meinte der heutige Sparkassenchef. Man müsse sich darauf einstellen das diese Situation, mit all den Problemen die sie mit sich bringe, weiter anhalten werde.
Trotz der Lage halte sich die Sparkasse aber gut. "Die Leute bringen uns nach wie vor ihr Geld", freute sich Asche, in den ersten zwei Monaten des neuen Jahres habe man weiter positive Wachstumszahlen gehabt. Das liege auch daran, das man das tue, wofür die Sparkasse vor 175 Jahren gegründet worden war: breiten Bevölkerungsschichten das sichere Sparen zu ermöglichen, Geld anzulegen und für das Alter vorzusorgen.
Die Geldverwaltung ist dabei nicht mehr das einzige, was die Sparkasse in der Region tut. Als Förderer von Kultur und Sport ist das Geldhaus im Landkreis eine feste Größe. Zum Jubiläum sollen 50 gemeinnützige Vereine je 1750 Euro bekommen. An wen das Geld geht haben dabei die Kunden der Sparkasse in der Hand. Bereits 4000 Stimmen wurden für die insgesamt 150 Bewerber online abgegeben, erzählte Wolfgang Asche.
Das kulturelle Engagement will man auch heute Abend noch einmal deutlich untermauern - zum Benefizkonzert mit Heinz-Rudolf Kunze im Theater werden sich die Jugendkunstschule, der Kreissportbund und der Förderverein des Bleicheröder Kulturhauses über eine ordentliche Spende freuen - 25.000 Euro sollen die drei Einrichtungen bekommen.
Angelo Glashagel
