Jugend für Dora
Fahnen der Erinnerung werden fortgesetzt
Mittwoch, 23. März 2016, 14:08 Uhr
Im vergangenen Jahr hatte die Jugendorganisation viel Aufmerksamkeit und Lob für ihre Aktion bekommen, jetzt soll es weiter gehen - zum 71. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Mittelbau-Dora im April geht das Gedenkprojekt Fahnen der Erinnerung in die nächste Runde...
Nachdem der Verein Jugend für Dora im vergangenen Jahr in der gesamten Harzregion und darüber hinaus mit weithin sichtbaren Fahnen und Bodenaufklebern auf die einstige Existenz der rund 40 KZ-Außenlager hingewiesen hatte, laden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Vereins nun zu einem gemeinsamen Vernetzungstreffen zwischen allen Gemeinden ein, in denen sich einst Außenlager des KZ Mittelbau-Dora befanden.
Dieses Treffen findet am Samstag, 9. April von 14 bis 16.30 Uhr im Bürgersaal Nordhausen (Nikolaiplatz 1) statt. Ziel ist es, im Dialog zwischen politischen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Vertretern neue Ideen und Formen der Erinnerungskultur in den Gemeinden zu entwickeln. Gleichzeitig sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich Gedenkprojekte vor Ort in der Region organisieren und finanzieren lassen. Es handelt sich um einen ersten Gedanken- und Ideenaustausch, dem sich weitere Folgetreffen anschließen können.
Mit diesem Vernetzungstreffen greifen die Mitglieder des Vereins Jugend für Dora ein besonderes Anliegen vieler Gemeinden auf, die sich im vergangenen Jahr am Fahnenprojekt beteiligt hatten. Da die Fahnen der Erinnerung nur für eine vorübergehende Zeit wehten, war bei politischen Vertretern und engagierten Anwohnern aus der Zivilgesellschaft der Wunsch nach längerfristigen und dauerhaften Gedenkzeichen in der Harzregion und ihrer Umgebung entstanden. Das Vernetzungstreffen soll eine Gelegenheit zum Austausch über Ideen und Initiativen für Gedenkprojekte vor Ort in den Gemeinden schaffen.
Das Projekt der Jugend für Dora - die Fahnen der Erinnerung - gehen in die nächste Runde (Foto: Jugend für Dora)
Vertreter aus Politik und Kultur sowie engagierte Anwohner aus den Gemeinden, die sich mit ihren Ideen an diesem Vernetzungstreffen beteiligen möchten, sind hierzu herzlich eingeladen. Die Anmeldung ist schriftlich per Mail oder Post beim Verein Jugend für Dora möglich.
Weitere Informationen zum Gedenkprojekt Fahnen der Erinnerung gibt es im Internet auf der Homepage des Vereins (www.jugend-fuer-dora.de), auf der begleitenden Blogseite zum Gedenkprojekt (www.fahnendererinnerung.wordpress.com) sowie auf der Facebook-Seite des Vereins (www.facebook.de/JugendfuerDora).
Autor: redNachdem der Verein Jugend für Dora im vergangenen Jahr in der gesamten Harzregion und darüber hinaus mit weithin sichtbaren Fahnen und Bodenaufklebern auf die einstige Existenz der rund 40 KZ-Außenlager hingewiesen hatte, laden die Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Vereins nun zu einem gemeinsamen Vernetzungstreffen zwischen allen Gemeinden ein, in denen sich einst Außenlager des KZ Mittelbau-Dora befanden.
Dieses Treffen findet am Samstag, 9. April von 14 bis 16.30 Uhr im Bürgersaal Nordhausen (Nikolaiplatz 1) statt. Ziel ist es, im Dialog zwischen politischen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Vertretern neue Ideen und Formen der Erinnerungskultur in den Gemeinden zu entwickeln. Gleichzeitig sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sich Gedenkprojekte vor Ort in der Region organisieren und finanzieren lassen. Es handelt sich um einen ersten Gedanken- und Ideenaustausch, dem sich weitere Folgetreffen anschließen können.
Mit diesem Vernetzungstreffen greifen die Mitglieder des Vereins Jugend für Dora ein besonderes Anliegen vieler Gemeinden auf, die sich im vergangenen Jahr am Fahnenprojekt beteiligt hatten. Da die Fahnen der Erinnerung nur für eine vorübergehende Zeit wehten, war bei politischen Vertretern und engagierten Anwohnern aus der Zivilgesellschaft der Wunsch nach längerfristigen und dauerhaften Gedenkzeichen in der Harzregion und ihrer Umgebung entstanden. Das Vernetzungstreffen soll eine Gelegenheit zum Austausch über Ideen und Initiativen für Gedenkprojekte vor Ort in den Gemeinden schaffen.
Das Projekt der Jugend für Dora - die Fahnen der Erinnerung - gehen in die nächste Runde (Foto: Jugend für Dora)
Vertreter aus Politik und Kultur sowie engagierte Anwohner aus den Gemeinden, die sich mit ihren Ideen an diesem Vernetzungstreffen beteiligen möchten, sind hierzu herzlich eingeladen. Die Anmeldung ist schriftlich per Mail oder Post beim Verein Jugend für Dora möglich.
Weitere Informationen zum Gedenkprojekt Fahnen der Erinnerung gibt es im Internet auf der Homepage des Vereins (www.jugend-fuer-dora.de), auf der begleitenden Blogseite zum Gedenkprojekt (www.fahnendererinnerung.wordpress.com) sowie auf der Facebook-Seite des Vereins (www.facebook.de/JugendfuerDora).
