nnz-Ergebnisdenst Kegeln
Erfolgreicher Saisonabschluss für Nordhäuser Teams
Montag, 21. März 2016, 17:15 Uhr
Die Meisterschaftssaison 2015/16 in der Mannschaftskonkurrenzen der Keglerinnen und Kegler ist (fast) Geschichte. Am Wochenende wurde der letzte Spieltag in den Landesspielklassen ausgetragen. Wie das ausgegangen ist, weiß wie immer Uwe Tittel...
Lediglich das Finale in der Vereinsmeisterschaft der Senioren (2. April) und der Entscheidungskampf in der Kreismeisterschaft (am morgigen Dienstag in Sollstedt) stehen noch aus.
Die sechs in den Landesligen vertretenen Mannschaften aus dem Kreis Nordhausen können mit ihrem Abschneiden überwiegend sehr zufrieden sein An der Spitze die Senioren-Erste des Nordhäuser SV, die sich zum zweiten Mal in ihrer erst vierjährigen Zugehörigkeit zur höchsten Landesspielklasse den Landestitel sicherte. Bronzeplätze in der Landesliga holten die Frauen und die Senioren der TSG Salza. Gute Vierte wurden die am letzten Spietag spielfreien Männer der SG Bleicherode/Sollstedt. Die NSV-Frauen verbesserten sich in der Landesliga noch auf Platz Fünf. Und die Senioren-Zweite hat trotz einer abschließenden Niederlage den Kassenerhalt in der Landesliga gepackt.
Auch Ines Wener schien nach klarem Erfolg auf Bahn Eins gegen Heike Fiedler einem hohem Sieg entgegen zu streben. Doch die NSV-Spielerin biss sich in der Folge an der Salzaerin regelrecht fest, gewann sogar zwei Bahnen und konnte auf der vierten Bahn den Rückstand noch deutlich verkürzen. Zwar 2:0 Punkte für Salza, aber nur 47 Holz Vorsprung. Da hatte man deutlich mehr erhofft. Denn im zweiten Paar galten die beiden NSV-Spielerinnen als Favoriten. Und NSV-Kapitän Tina Romhardt und Regina Hahn wurden dieser Rolle auch gleich gerecht, gewannen deutlich ihre erste Bahn gegen Heike Hase und Salzas Ersatzfrau Karina Boldt. Nur noch 19 Holz Vorsprung für Salza. Heike Hase musste dann auch Bahn Zwei abgeben. Dafür überraschte das Geschehen im anderen Duell. Karina Boldt mit einer starken Leistung, Regina Hahn mit einer ganz schwachen.
Salza hatte den Rückstand von der ersten Bahn fast vollständig wieder ausgeglichen. Und nach der dritten Bahn schien der Sieg dann auch schon fast in trockenen Tüchern. Heike Hase konnte der weiter stark spielenden Tina Romhardt zwar nicht das Wasser reichen, doch Karina Bodt gewann sensationell auch die dritte Bahn und führte nun deutlich. Weiter 31 Holz Vorsprung für Salza. Karina Boldt musste dann ihre letzte Bahn abgeben, hatte aber genügend Vorsprung zum Punktgewinn. Das Salzaer Drama aber nahm im anderen Duell ihren Lauf. Heike Hase konnte gegen Tina Romhardt in die Vollen noch mithalten, im Räumen ging gegen die nun wie entfesselt spielende NSV-Kapitänin gar nichts mehr, versagten völlig die Nerven.
Am Ende hatte Salza zwar drei der vier Einzelspiele gewonnen, doch die beiden weiteren Punkte gingen durch das am Ende knapp bessere Gesamtholzergebnis an den NSV, der damit doch überraschend einen Punkt von der Wertherhale entführte. Die NSV-Frauen verbesserten sich damit in der Endtabelle noch auf den guten fünften Platz, Salza beendet die Saison auf dem Bronzerang.
Landesliga Frauen 120 Wurf
on links Uwe Schmögner, Ersatzmann Roland Rahn, Rainer Wille, Reiner Hagemeier und Karl-Josef Geitze. Am Titelgewinn noch beteiligt Matthias Laßmann. (Foto: Uwe Tittel)
Von links Uwe Schmögner, Ersatzmann Roland Rahn, Rainer Wille, Reiner Hagemeier und Karl-Josef Geitze. Am Titelgewinn noch beteiligt Matthias Laßmann.
Das Spiel begann aus Nordhäuser Sicht mit Unruhe, denn Uwe Schmöger, diesmal mit eigener Anreise, war zu Beginn noch nicht da. Das kostete vor allem Kapitän Reiner Hagemeier einige Nerven und er fand erst nach dem endlich doch eingetroffenen Uwe Schmögner auf der zweiten Bahn zu gewohnter Leistung. Den zuvor vor allem im Räumen erlittenen Rückstand gegen Reinard Möller aber konnte er nicht mehr ganz wett machen.
Und da auch Kalle Gleitze trotz guten Räumens gegen seinen stark aufspielenden Gegner Jürgen Colditz, mit sehr guten 438 Holz bester Unterwirbacher, nicht ganz mithalten konnte, stand der NSV bei Halbzeit überraschend mit 19 Holz in der Kreide. Und die Gastgeber hielten auch im zweiten Paar zunächst ganz stark dagegen. Uwe Schmögner begann mit sehr guten 154 Vollen, Rainer Wille sogar mit ganz starken 169 Vollen (dabei allein neun glatte Neuner!). Dennoch weiter knapper Vorsprung für Unterwirbach, denn auch Bernd Tschernich und Hubert Biehl spielen jeder über 150 Holz. Im Räumen aber konnten die beiden Nordhäuser dem Spiel die erhoffte Wende geben. Raine Wille wechselte mit glänzenden 246 Holz, Uwe Schmögner mit 222 Holz die Bahn.
Schmögner brach auf der zweiten Bahn aber völlig ein. Nur noch 128 Volle und schwache 44 Räumer und Hubert Biehl nahm im mühelos noch 32 Holz ab. Zum Glück blieb Rainer Wille nervenstark, distanzierte seinen Widerpart mit noch einmal 148 Vollen und tollen 90 Räumern Wurf um Wurf weiter. Null Fehlwürfe am Ende und die überragende Tagesbestleistung von 484 Holz retteten dem NSV den Gesamtsieg und damit den Meistertitel. Rainer Wille beendete die Saison zudem mit deutlichem Vorsprung auf Platz Eins in der Toptenliste der Verbandsliga.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
Die Nordhäuser boten in Ohrdruf noch einmal ihre ganze Kampfkraft auf, um vieleicht doch das unmöglich Scheinende, einen Sieg, zu erringen und damit aus eigener Kraft den Klassenerhalt sicher zu stellen. Doch in die Vollen (1132:1197) ließ man zu viel stehen. Das wurde schon Ingo Koudele im ersten Paar zum Verhängnis. Auch Uwe Hempowicz verlor in die Vollen deutlich, konnte das aber mit großartigem Räumen, da war er mit 162 der Beste des Tages, mehr als ausgleichen.
Nur 14 Holz Rückstand nach dem ersten Paar. Im zweiten Durchgang holte sich auch Steffen Kratzien einen Einzelsieg. Aber Heinz Schulz obwohl mit guten 430 Holz bester Nordhäuser war gegen den Tagesbesten Uwe Henke (470) chancenlos. Nordhausen war zwar im Räumen mit 551:529 Holz diesmal das bessere Team, aber wie gesagt fehte es am Spiel in die Vollen. Aber es ist nach einer insgesamt zwar verlorksten Saison ja gerade noch einmal gut gegangen.
Landesliga Senioren 100 Wurf
Salza lag nach dem ersten Durchgang bei 1:1 Punkten nur knapp mit 12 Holz in Führung. Wolfgang Heinze hatte mit 153:111 einen ganz starken Beginn, konnte danach zwar nicht mehr dieses Niveau halten, gewann seinen Kampf aber dennoch überlegen. Weil Dieter Werner diesmal verhindert war musste Raner Krätzschel, obwohl noch nicht wieder ganz fit, ran. In die Vollen lief es noch ganz ordentlich. Im Räumen war er seinem Gegner aber ganz klar auf allen vier Bahnen unterlegen. Damit war für den zweiten Durchgang weiter für viel Spannung gesorgt. Hier knüpfte aber Karl-Heinz Meister nahtlos an seine letzten guten Spiele an, ließ seinem Kontrahenten drei Bahnen lang keine Chance. Die letzte schwache Bahn hatte keine Bedeutung mehr.
Mit seinem überlegenen Erfolg war der Salzaer Gesamtsieg unter Dach und Fach. Spannend war lediglich das andere Duell, in dem sich Salzas Kapitän Rainer Schubert mit dem Ilmenauer Rolf Girbardt einen großen Kampf um die Tagesbestleistung lieferte. Schubert gewann Bahn Eins und Drei, der Ilmenauer die beiden anderen, jeweils aber etwas deutlicher und holte damit den Punkt. Die besseren Gesamtholz aber brachten der TSG den Gesamtsieg.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
Autor: redLediglich das Finale in der Vereinsmeisterschaft der Senioren (2. April) und der Entscheidungskampf in der Kreismeisterschaft (am morgigen Dienstag in Sollstedt) stehen noch aus.
Die sechs in den Landesligen vertretenen Mannschaften aus dem Kreis Nordhausen können mit ihrem Abschneiden überwiegend sehr zufrieden sein An der Spitze die Senioren-Erste des Nordhäuser SV, die sich zum zweiten Mal in ihrer erst vierjährigen Zugehörigkeit zur höchsten Landesspielklasse den Landestitel sicherte. Bronzeplätze in der Landesliga holten die Frauen und die Senioren der TSG Salza. Gute Vierte wurden die am letzten Spietag spielfreien Männer der SG Bleicherode/Sollstedt. Die NSV-Frauen verbesserten sich in der Landesliga noch auf Platz Fünf. Und die Senioren-Zweite hat trotz einer abschließenden Niederlage den Kassenerhalt in der Landesliga gepackt.
Remis im Nordhäuser Lokalderby der Frauen
Derbys haben oftmals eigene Gesetze und die Spiele haben nicht selten einen überraschenden Ausgang. Das 3:3-Unentschieden am letzten Spieltag der Kegellandesliga im Nordhäuser Lokalderby zwischen den Frauen der TSG Salza und des Nordhäuser SV gehört sicherlich dazu, denn Gastgeber und Tabellendritter Salza war mit Heimvorteil klar favorisiert. Auch wenn mit Toni Herrmann eine wichtige Stammspielerin ersetzt werden musste und Kapitän Steffi Boenki durch eine Erkältung etwas geschwächt war. Dennoch schien Salza stark genug das weg stecken zu können. Etwas umgestellt, Ines Werner rückte ins erste Paar, sollte im ersten Durchgang gegen den NSV ein möglichst hoher Vorsprung heraus gespielt werden. Das gelang aber nur bedingt. Steffi Boenki hatte zwar wie erwartet mit ihrer Erkältung zu kämpfen, kam gegen die weiter weit ihrer Normalform hinterher laufenden Ex-Salzaerin Sonja Klaus dennoch zu einem ungefährdeten Vier-Bahnen-Sieg.Auch Ines Wener schien nach klarem Erfolg auf Bahn Eins gegen Heike Fiedler einem hohem Sieg entgegen zu streben. Doch die NSV-Spielerin biss sich in der Folge an der Salzaerin regelrecht fest, gewann sogar zwei Bahnen und konnte auf der vierten Bahn den Rückstand noch deutlich verkürzen. Zwar 2:0 Punkte für Salza, aber nur 47 Holz Vorsprung. Da hatte man deutlich mehr erhofft. Denn im zweiten Paar galten die beiden NSV-Spielerinnen als Favoriten. Und NSV-Kapitän Tina Romhardt und Regina Hahn wurden dieser Rolle auch gleich gerecht, gewannen deutlich ihre erste Bahn gegen Heike Hase und Salzas Ersatzfrau Karina Boldt. Nur noch 19 Holz Vorsprung für Salza. Heike Hase musste dann auch Bahn Zwei abgeben. Dafür überraschte das Geschehen im anderen Duell. Karina Boldt mit einer starken Leistung, Regina Hahn mit einer ganz schwachen.
Salza hatte den Rückstand von der ersten Bahn fast vollständig wieder ausgeglichen. Und nach der dritten Bahn schien der Sieg dann auch schon fast in trockenen Tüchern. Heike Hase konnte der weiter stark spielenden Tina Romhardt zwar nicht das Wasser reichen, doch Karina Bodt gewann sensationell auch die dritte Bahn und führte nun deutlich. Weiter 31 Holz Vorsprung für Salza. Karina Boldt musste dann ihre letzte Bahn abgeben, hatte aber genügend Vorsprung zum Punktgewinn. Das Salzaer Drama aber nahm im anderen Duell ihren Lauf. Heike Hase konnte gegen Tina Romhardt in die Vollen noch mithalten, im Räumen ging gegen die nun wie entfesselt spielende NSV-Kapitänin gar nichts mehr, versagten völlig die Nerven.
Am Ende hatte Salza zwar drei der vier Einzelspiele gewonnen, doch die beiden weiteren Punkte gingen durch das am Ende knapp bessere Gesamtholzergebnis an den NSV, der damit doch überraschend einen Punkt von der Wertherhale entführte. Die NSV-Frauen verbesserten sich damit in der Endtabelle noch auf den guten fünften Platz, Salza beendet die Saison auf dem Bronzerang.
Landesliga Frauen 120 Wurf
| TSG Salza – Nordhäuser SV | 3:3 | (1912:1928/8:8) |
| Steffi Boenki - Sonja Klaus | 1:0 | (512:473/4:0) |
| Ines Werner - Heike Fiedler | 1:0 | (500:492/2:2) |
| Heike Hase - Tina Romhardt | 0:1 | (477:553/0:4) |
| Karina Boldt - Regina Hahn | 1:0 | (423:410/2:2) |
NSV-Senioren zum zweiten Mal Landesmeister
Die 1. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV hat es geschafft, hat zum zweiten Mal den Thüringer Landesmeistertitel errungen. Der dazu notwendige Sieg im letzten Spiel der Verbandsliga 100 Wurf beim Tabellenfünften in Unterwirbach hing aber am sprichwörtlichen seidenen Faden, wurde letztlich vom überragenden Rainer Wille fast im Alleingang geschafft. Denn die drei anderen NSVer mussten sich gegen die über sich hinaus wachsenden und zum Saisonabschluss Saisonbestleistung spielenden Gastgeber samt über Niederlagen quittieren.
on links Uwe Schmögner, Ersatzmann Roland Rahn, Rainer Wille, Reiner Hagemeier und Karl-Josef Geitze. Am Titelgewinn noch beteiligt Matthias Laßmann. (Foto: Uwe Tittel)
Von links Uwe Schmögner, Ersatzmann Roland Rahn, Rainer Wille, Reiner Hagemeier und Karl-Josef Geitze. Am Titelgewinn noch beteiligt Matthias Laßmann.
Das Spiel begann aus Nordhäuser Sicht mit Unruhe, denn Uwe Schmöger, diesmal mit eigener Anreise, war zu Beginn noch nicht da. Das kostete vor allem Kapitän Reiner Hagemeier einige Nerven und er fand erst nach dem endlich doch eingetroffenen Uwe Schmögner auf der zweiten Bahn zu gewohnter Leistung. Den zuvor vor allem im Räumen erlittenen Rückstand gegen Reinard Möller aber konnte er nicht mehr ganz wett machen.
Und da auch Kalle Gleitze trotz guten Räumens gegen seinen stark aufspielenden Gegner Jürgen Colditz, mit sehr guten 438 Holz bester Unterwirbacher, nicht ganz mithalten konnte, stand der NSV bei Halbzeit überraschend mit 19 Holz in der Kreide. Und die Gastgeber hielten auch im zweiten Paar zunächst ganz stark dagegen. Uwe Schmögner begann mit sehr guten 154 Vollen, Rainer Wille sogar mit ganz starken 169 Vollen (dabei allein neun glatte Neuner!). Dennoch weiter knapper Vorsprung für Unterwirbach, denn auch Bernd Tschernich und Hubert Biehl spielen jeder über 150 Holz. Im Räumen aber konnten die beiden Nordhäuser dem Spiel die erhoffte Wende geben. Raine Wille wechselte mit glänzenden 246 Holz, Uwe Schmögner mit 222 Holz die Bahn.
Schmögner brach auf der zweiten Bahn aber völlig ein. Nur noch 128 Volle und schwache 44 Räumer und Hubert Biehl nahm im mühelos noch 32 Holz ab. Zum Glück blieb Rainer Wille nervenstark, distanzierte seinen Widerpart mit noch einmal 148 Vollen und tollen 90 Räumern Wurf um Wurf weiter. Null Fehlwürfe am Ende und die überragende Tagesbestleistung von 484 Holz retteten dem NSV den Gesamtsieg und damit den Meistertitel. Rainer Wille beendete die Saison zudem mit deutlichem Vorsprung auf Platz Eins in der Toptenliste der Verbandsliga.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
| SG Unterwirbach – Nordhäuser SV | 1712:1728 |
| Karl-Josef Gleitze | 428:438 |
| Reiner Hagemeier | 422:431 |
| Rainer Wille | 484:417 |
| Uwe Schmögner | 394:426 |
Trotz Niederlage Klassenerhalt geschafft
Hängende Köpfe bei der 2. Mannschaft des Nordhäuser SV. Eine ansprechende Leistung zwar im letzten Spiel bei der Zweiten des Ordrufer KSV, aber es reichte nicht zum Sieg. Und da tags zuvor Weißensee gegen Tiefenort gewonnen hatte schien damit der Abstieg aus der Landesliga besiegelt. Bis dann doch noch die Erlösung mit Veröffentlichung der Abschlusstabelle kam. Bei Punktgleichheit mit Tiefenort entschied die um fast 200 Holz bessere Auswärtsbilanz zu Gunsten der NSV-Zweiten, die als Achter die Klasse gehalten hat. Absteigen muss neben dem Tabellenetzten Waltershausen auch Tiefenort.Die Nordhäuser boten in Ohrdruf noch einmal ihre ganze Kampfkraft auf, um vieleicht doch das unmöglich Scheinende, einen Sieg, zu erringen und damit aus eigener Kraft den Klassenerhalt sicher zu stellen. Doch in die Vollen (1132:1197) ließ man zu viel stehen. Das wurde schon Ingo Koudele im ersten Paar zum Verhängnis. Auch Uwe Hempowicz verlor in die Vollen deutlich, konnte das aber mit großartigem Räumen, da war er mit 162 der Beste des Tages, mehr als ausgleichen.
Nur 14 Holz Rückstand nach dem ersten Paar. Im zweiten Durchgang holte sich auch Steffen Kratzien einen Einzelsieg. Aber Heinz Schulz obwohl mit guten 430 Holz bester Nordhäuser war gegen den Tagesbesten Uwe Henke (470) chancenlos. Nordhausen war zwar im Räumen mit 551:529 Holz diesmal das bessere Team, aber wie gesagt fehte es am Spiel in die Vollen. Aber es ist nach einer insgesamt zwar verlorksten Saison ja gerade noch einmal gut gegangen.
Landesliga Senioren 100 Wurf
| Ohrdrufer KSV II – Nordhäuser SV II | 1726:1683 |
| Ingo Koudele | 399:424 |
| Uwe Hempowicz | 438:427 |
| Steffen Kratzien | 416:405 |
| Heinz Schulz | 430:470 |
Harter Schlusskampf mit Bronze belohnt
Die Senioeren der TSG Salza haben nach ihrem Abstieg aus der Verbandsliga 120 Wurf eine Etage tiefer die Saison in der Landesliga trotz einiger personeller Probleme auf dem sehr guten 3. Platz nur vier Punkte hinter Staffelsieger SV Langula I beendet. Um diesem dritten Platz abzusichern musste im letzten Spiel aber noch einmal hart gekämpft werden, denn der Tabellenzweite Ilmenau I wollte sich mit einem Sieg die Minichance, selber noch Saffelsieger werden zu können, erhalten. In diesem Falle wäre Langua II sogar noch an Salza vorbei gezogen.Salza lag nach dem ersten Durchgang bei 1:1 Punkten nur knapp mit 12 Holz in Führung. Wolfgang Heinze hatte mit 153:111 einen ganz starken Beginn, konnte danach zwar nicht mehr dieses Niveau halten, gewann seinen Kampf aber dennoch überlegen. Weil Dieter Werner diesmal verhindert war musste Raner Krätzschel, obwohl noch nicht wieder ganz fit, ran. In die Vollen lief es noch ganz ordentlich. Im Räumen war er seinem Gegner aber ganz klar auf allen vier Bahnen unterlegen. Damit war für den zweiten Durchgang weiter für viel Spannung gesorgt. Hier knüpfte aber Karl-Heinz Meister nahtlos an seine letzten guten Spiele an, ließ seinem Kontrahenten drei Bahnen lang keine Chance. Die letzte schwache Bahn hatte keine Bedeutung mehr.
Mit seinem überlegenen Erfolg war der Salzaer Gesamtsieg unter Dach und Fach. Spannend war lediglich das andere Duell, in dem sich Salzas Kapitän Rainer Schubert mit dem Ilmenauer Rolf Girbardt einen großen Kampf um die Tagesbestleistung lieferte. Schubert gewann Bahn Eins und Drei, der Ilmenauer die beiden anderen, jeweils aber etwas deutlicher und holte damit den Punkt. Die besseren Gesamtholz aber brachten der TSG den Gesamtsieg.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
| TSG Salza – KSC 08 Ilmenau I | 4:2 | (1956:1901/8:8) |
| Wofgang Heinze | 1:0 | (500:439/3:1) |
| Rainer Krätzschel | 0:1 | (448:497/0:4) |
| Karl-Heinz Meister | 1:0 | (494:442/3:1) |
| Rainer Schubert | 0:1 | (514:523/2:2) |
