Hat Sülzhayn oder hat es nicht?
Donnerstag, 05. Juli 2001, 15:15 Uhr
Sülzhayn (nnz). In dieser Woche kam der Landesfachausschuß für Kur- und Bäderwesen zu einer weiteren Beratung zusammen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem eine Empfehlung. nnz hat nachgefragt.
Der Vorgang der Prädikatisierung zum Kurort ist eine äußerst geheimnisvolle Sache. Alle Mitglieder des Ausschusses wurden zum strengsten Stillschweigen verpflichtet. Und doch sickern immer wieder Kleinigkeiten durch. So zum Beispiel aus der Ellricher Stadtverwaltung. Dort gibt man sich siegessicher, will auch aus Kreisen der Kurexperten des Freistaates erste Signale in Richtung Prädikat vernommen haben.
Ein wenig anders klingen die Informationen aus dem Wirtschaftsministerium in Erfurt. Wie nnz erfuhr, würde es eine Entscheidung zum künftigen Status von Sülzhayn erst nach der Sommerpause geben. Das Ministerium habe noch in einem Punkt Nachfragebedarf in Sülzhayn. Dies sei jedoch nicht allzu schwerwiegend. Doch bevor hier nicht restlos aufgeklärt sei, könne auch keine Entscheidung getroffen werden, hieß es aus Erfurt.
Bewegung ist unterdessen um die Immobilie der ehemaligen Reha-Klinik am Haidberg gekommen. Hier sollen inzwischen ernste Gespräche zwischen dem neuen Besitzer des Gebäudes und einem Unternehmen aus Bremen geben. Die Investorengruppe ist für die Sülzhayner keine unbekannte Größe. Im November stellten sich Vertreter der Senior Service und Consult GmbH im Südharzort vor. Im Mittelpunkt des Betreiberkonzeptes stehen ältere und zum Teil auch behinderte Menschen, die mitten im Südharz ein immer noch aktives und zufriedenen Leben führen könnten. Ein Projekt, das bei den Sülzhaynern auf reges Interesse stieß. Mehr zur Investorengruppe aus Bremen finden Sie im Archiv der nnz.
Autor: nnzDer Vorgang der Prädikatisierung zum Kurort ist eine äußerst geheimnisvolle Sache. Alle Mitglieder des Ausschusses wurden zum strengsten Stillschweigen verpflichtet. Und doch sickern immer wieder Kleinigkeiten durch. So zum Beispiel aus der Ellricher Stadtverwaltung. Dort gibt man sich siegessicher, will auch aus Kreisen der Kurexperten des Freistaates erste Signale in Richtung Prädikat vernommen haben.
Ein wenig anders klingen die Informationen aus dem Wirtschaftsministerium in Erfurt. Wie nnz erfuhr, würde es eine Entscheidung zum künftigen Status von Sülzhayn erst nach der Sommerpause geben. Das Ministerium habe noch in einem Punkt Nachfragebedarf in Sülzhayn. Dies sei jedoch nicht allzu schwerwiegend. Doch bevor hier nicht restlos aufgeklärt sei, könne auch keine Entscheidung getroffen werden, hieß es aus Erfurt.
Bewegung ist unterdessen um die Immobilie der ehemaligen Reha-Klinik am Haidberg gekommen. Hier sollen inzwischen ernste Gespräche zwischen dem neuen Besitzer des Gebäudes und einem Unternehmen aus Bremen geben. Die Investorengruppe ist für die Sülzhayner keine unbekannte Größe. Im November stellten sich Vertreter der Senior Service und Consult GmbH im Südharzort vor. Im Mittelpunkt des Betreiberkonzeptes stehen ältere und zum Teil auch behinderte Menschen, die mitten im Südharz ein immer noch aktives und zufriedenen Leben führen könnten. Ein Projekt, das bei den Sülzhaynern auf reges Interesse stieß. Mehr zur Investorengruppe aus Bremen finden Sie im Archiv der nnz.
