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Thüringer Betriebe in bundesweiter Kampagne aktiv

„Unternehmen integrieren Flüchtlinge“

Freitag, 18. März 2016, 16:40 Uhr
Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration von Flüchtlingen ist das Ziel der deutschlandweiten Initiative „Unternehmen integrieren Flüchtlinge“. Als Teil einer bundesweiten Kampagne unterstützt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt das neue Netzwerk, um die schnelle und erfolgreiche Einbindung ausländischer Mitbürger voranzutreiben...


„Viele Unternehmen wollen ihren Beitrag zur Integration von Flüchtlingen leisten oder engagieren sich bereits. Sprachbarrieren und häufig nicht bekannte Qualifikationen sind dabei große Herausforderungen. Mit unserer Initiative wollen wir aufzeigen, wie Unternehmen diese bewältigen können, insbesondere wie sie mit Flüchtlingen in Kontakt kommen und welche Möglichkeiten es gibt, Praktika, Ausbildung oder Beschäftigung anzubieten“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Gerald Grusser.

Hierzu wurde eine bundesweite Plattform geschaffen, die Unternehmen zusammenbringt, den Erfahrungsaustausch organisiert und die Betriebe bei ihrem Engagement unterstützt und begleitet. „Bundesweit sind bereits über 300 Unternehmen in dem Netzwerk tätig, aus Thüringen die RSB Rationelle Stahlbearbeitung GmbH und Co. KG aus Merkers, das Vermessungsbüro Thomas Müller aus Heilbad Heiligenstadt, das Zentrum für Familie und Alleinerziehende e.V. aus Jena, die HBS Elektrobau GmbH aus Oettersdorf sowie die ERFURT Bildungszentrum gGmbH“, informiert der IHK-Chef.

Das Netzwerk biete Firmen, die sich für die Integration von Flüchtlingen engagieren wollen, zahlreiche Hinweise zu rechtlichen Themen, regionalen Eingliederungsinitiativen und allen Fragen rund um das ehrenamtliche Engagement. Zudem würden wertvolle Tipps aus der betrieblichen Praxis zur erfolgreichen und nachhaltigen Eingliederung von Asylsuchenden in Ausbildung und Beschäftigung vermittelt.
„Zu diesem Zweck sollen bundesweit Veranstaltungen stattfinden, bei denen die Betriebe ihre Aktivitäten vorstellen und ihr Wissen einbringen können“, so Grusser.

Interessierte Betriebe haben die Möglichkeit unter www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de dem Netzwerk beizutreten bzw. sich hierüber zu informieren.
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