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Keine Entspannung auf Arbeitsmarkt

Donnerstag, 05. Juli 2001, 14:00 Uhr
Nordhausen (nnz). Im zurückliegenden Monat ist die Arbeitslosigkeit im Landkreis Nordhausen nur leicht zurückgegangen. Über die aktuellen Zahlen informiert Ihre nnz.

9.246 Frauen und Männer waren im Monat Juni im Landkreis Nordhausen ohne Job. Das waren lediglich 81 weniger als im Mai. Sie entsprechen einer Quote von 19,9 Prozent nach 20,1 Prozent im Mai. Damit konnte sich der leicht positive Trend der Monate April und Mai leider nicht fortsetzen. Aus dem Landkreis Nordhausen meldeten sich im zurückliegenden Monat 1.039 Menschen arbeitslos, die Hälfte ging vorher einer Beschäftigung nach.

Seit Jahresbeginn haben sich im Hauptamtsbezirk insgesamt 6.575 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, über 200 weniger als im ersten Halbjahr 2000. Gleichzeitig beendeten 7.077 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 1.150 weniger als Vergleichzeitraum des Vorjahres. Auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt konnten im Juni insgesamt 548 Stellen gewonnen werden, einen Monat zuvor lagen rund 270 Arbeitsmöglichkeiten mehr vor.

Zu diesen Zahlen des Arbeitsamtes passen letztlich auch die Konjunkturdaten, die nnz in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Landesamt und der IHK Erfurt veröffentlicht. Die Konjunktur ist schon seit längerer Zeit ins Stocken geraten, der Trend geht eher rückwärts, wie es vor einigen Tagen auch die Mitglieder des Verbandes der Wirtschaft konstatierten.

Eine beunruhigende Zahl zum Schluß: Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Juni wieder deutlich angestiegen. Im vergangenen Monat waren im Landkreis 1.095 Jugendliche unter 25 Jahren ohne Job, im Mai waren es „nur“ 992.

Hier die aktuellen Quoten für Nordthüringen:

Artern: 23,5 Prozent
Bad Langensalza: 15,8 Prozent
Heiligenstadt: 12,8 Prozent
Leinefelde: 15,8 Prozent
Mühlhausen: 14,8 Prozent
Nordhausen: 19,9 Prozent
Sondershausen: 20,9 Prozent
Autor: nnz

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