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LINKE: "Wir wollen unseren Beigeordneten"

Mittwoch, 16. März 2016, 08:30 Uhr
Es war ein herrliches Theater, das es gestern im Nordhäuser Kreistag zu erleben gab. Was wurden da nicht alles an Argumenten herangeführt, um den LINKEN zu einem gut dotierten Posten zu verhelfen. Das inspirierte auch nnz-Karikaturist Martin Höfer...


Drei große Fraktionen im Kreistag: CDU, SPD und LINKE. Die SPD stellt per Volkswahl den Landrat, die CDU ist mit Stefan Nüßle versorgt. Also muss ein Job für einen Linken oder eine Linke her. Koste es, was es wolle. In diesem Fall mehr als 100.000 Euro, wenn alle anfallenden Personalkosten zusammengerechnet werden.

Zwischen diesen drei Großen herrscht Burgfrieden und Egon Primas ist es sowieso egal, ob 100.000 Euro mehr oder weniger an Personalkosten zu Buche schlagen. Schließlich ist es unser aller Geld, was da ausgegeben wird. Und dann das Argument, dass, wenn es keinen zweiten Beigeordneten gebe, schließlich noch ein Jurist eingestellt werden müsse.

Gehts noch?

Da muss man sich fragen, wer bei den besitzansprechenden Linken in diesem Landkreis oder in der Kreistagsfraktion eine juristische Ausbildung vorzuweisen hat? Die Antwort bleibt man schuldig. Also wird es wohl ein Import sein. Irgendwo in diesem Land gibt es garantiert eine Frau oder einen Mann, der versorgt werden muss. Ob nun mit oder ohne Staatsexamen der Juristerei - das spielt dann genauso wenig eine Rolle wie die Höhe der Personalkosten.
Peter-Stefan Greiner

Auf dem Weg nach oben (Foto: Martin Höfer) Auf dem Weg nach oben (Foto: Martin Höfer)
Autor: red

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