Ein Blick in die Statistik
Thüringer Großhandel mit Umsatzverlusten
Donnerstag, 10. März 2016, 10:48 Uhr
Der Thüringer Großhandel musste im Jahr 2015 deutliche Umsatzverluste in Kauf nehmen. Real (preisbereinigt) lag der erwirtschaftete Umsatz der Thüringer Großhandelsunternehmen (ohne Kfz-Handel) nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik um 3,5 Prozent niedriger als 2014...
Auch nominal (zu jeweiligen Preisen) konnte das Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht werden (- 5,1 Prozent). Die Beschäftigung im Thüringer Großhandel lag im Jahr 2015 auf dem Niveau des Vorjahres.
Bundesweit erreichte der deutsche Großhandel nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2015 nur eine geringfügige Umsatzsteigerung (+ 0,1 Prozent), nominal konnte das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden (- 1,2 Prozent).
Nahezu alle Wirtschaftsgruppen des Thüringer Großhandels waren von Umsatzverlusten betroffen. Positive Ausnahme bildete der Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern (real: + 4,2 Prozent, nominal: + 5,7 Prozent). Hier konnte insbesondere der Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten (real: + 12,9 Prozent, nominal 13,3 Prozent) und der Großhandel mit Papier, Pappe, Schreib- und Bürobedarf (real: + 19,6 Prozent, nominal: + 22,1 Prozent) deutlich zulegen.
Im Gegensatz dazu musste der Thüringer Großhandel mit Sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör im Jahr 2015 erhebliche Umsatzeinbußen in Kauf nehmen (real: - 15,2 Prozent, nominal: - 14,1 Prozent). Auch die umsatzstärkste Wirtschaftsgruppe, der Sonstige Großhandel, musste deutliche Verluste verbuchen (real: - 6,0 Prozent, nominal -10,8 Prozent), Dennoch gab es, wie in anderen Wirtschaftsgruppen auch, positive Ausnahmen. So konnte beispielsweise der Großhandel mit Tapeten und Bodenbeläge (ohne Teppiche) mit einer realen Umsatzsteigerung von 10,9 Prozent (nominal: 12,9 Prozent) aufwarten, so der Präsident des Thüringer Landesamt für Statistik, Günter
Krombholz, weiter.
Auf eine positive Umsatzentwicklung im Jahr 2015 kann auch der Bereich der Handelsvermittlung (u. a. Tätigkeiten von Handelsvertretern, Handelsmaklern und anderen Großhändlern, die im Namen und auf Rechnung anderer Handel betreiben) zurückblicken (real: + 5,7 Prozent, nominal: + 7,1 Prozent). Die Handelsvermittlung spielt allerdings mit einem Anteil von 1,2 Prozent am Gesamtumsatz eine im Vergleich zum Großhandel eher untergeordnete Rolle.
Autor: redAuch nominal (zu jeweiligen Preisen) konnte das Ergebnis des Vorjahres nicht erreicht werden (- 5,1 Prozent). Die Beschäftigung im Thüringer Großhandel lag im Jahr 2015 auf dem Niveau des Vorjahres.
Bundesweit erreichte der deutsche Großhandel nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2015 nur eine geringfügige Umsatzsteigerung (+ 0,1 Prozent), nominal konnte das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden (- 1,2 Prozent).
Nahezu alle Wirtschaftsgruppen des Thüringer Großhandels waren von Umsatzverlusten betroffen. Positive Ausnahme bildete der Großhandel mit Gebrauchs- und Verbrauchsgütern (real: + 4,2 Prozent, nominal: + 5,7 Prozent). Hier konnte insbesondere der Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten (real: + 12,9 Prozent, nominal 13,3 Prozent) und der Großhandel mit Papier, Pappe, Schreib- und Bürobedarf (real: + 19,6 Prozent, nominal: + 22,1 Prozent) deutlich zulegen.
Im Gegensatz dazu musste der Thüringer Großhandel mit Sonstigen Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör im Jahr 2015 erhebliche Umsatzeinbußen in Kauf nehmen (real: - 15,2 Prozent, nominal: - 14,1 Prozent). Auch die umsatzstärkste Wirtschaftsgruppe, der Sonstige Großhandel, musste deutliche Verluste verbuchen (real: - 6,0 Prozent, nominal -10,8 Prozent), Dennoch gab es, wie in anderen Wirtschaftsgruppen auch, positive Ausnahmen. So konnte beispielsweise der Großhandel mit Tapeten und Bodenbeläge (ohne Teppiche) mit einer realen Umsatzsteigerung von 10,9 Prozent (nominal: 12,9 Prozent) aufwarten, so der Präsident des Thüringer Landesamt für Statistik, Günter
Krombholz, weiter.
Auf eine positive Umsatzentwicklung im Jahr 2015 kann auch der Bereich der Handelsvermittlung (u. a. Tätigkeiten von Handelsvertretern, Handelsmaklern und anderen Großhändlern, die im Namen und auf Rechnung anderer Handel betreiben) zurückblicken (real: + 5,7 Prozent, nominal: + 7,1 Prozent). Die Handelsvermittlung spielt allerdings mit einem Anteil von 1,2 Prozent am Gesamtumsatz eine im Vergleich zum Großhandel eher untergeordnete Rolle.

