Neues aus dem NUV
"Verliebt" in VW und Audi
Mittwoch, 09. März 2016, 12:35 Uhr
Seit dem 1. September des vergangenen Jahres haben Michael und Sascha Albertsmeyer die Repräsentanz und den Verkauf der Marken Audi und Volkswagen in Nordhausen übernommen. Sie treten damit die Nachfolge der Firma Will an...
In Nordhausen Fuß gefasst (Foto: NUV)
Von links: Lutz Schneider (Verkaufsleiter Audi), Michael Albertsmeyer, Sascha Albertsmeyer und Peter Benkenstein (Verkaufsleiter VW Nutzfahrzeuge)
Die beiden Brüder sind sozusagen mit Autos aller Art, Motoren und Getrieben groß geworden. Die Eltern betrieben zu DDR-Zeiten unter anderem eine Trabant-Werkstatt in Worbis. Natürlich galt die berufliche Liebe des Elternhauses der Rennpappe, noch verliebter aber waren die Albertsmeyers in Volkswagen und Audi.
Die politische Wende ermöglichte der Familie dann diesen Traum zu verwirklichen. Bereits im Frühjahr 1990 bekamen sie einen der ersten Händler-Verträge für VW und Audi in Thüringen, zwei Jahre später wurde das erste neugebaute Autohaus in Worbis eröffnet. Es folgten ein Neubau in Leinefelde sowie nun die Expansion nach Nordhausen.
Wir haben am Nordhäuser Standort alle Mitarbeiter übernommen. Es waren damals 43, jetzt liegen wir bei 50 Beschäftigten, insgesamt – im Eichsfeld und in Nordhausen – sind es 135, erzählt Michael Albertsmeyer, der ältere der beiden Brüder. In Nordhausen, das sie auch ob seiner Größe als Herausforderung des unternehmerischen Handelns betrachten, seien sie gut aufgenommen worden. Nun liegt es an ihrem Geschick, an ihrer Strategie die Marktanteile zurückzugewinnen, die ihr Vorgänger in den vergangenen Jahren verloren hatte.
Mit dem Beitritt zum Nordhäuser Unternehmerverband (NUV) wollen wir uns in der Wirtschaft der Region vernetzen, wollen uns einbringen, sagte Sascha Albertsmeyer und verweist auf Erfahrungen, die sie im Wirtschaftsforum Eichsfeld gesammelt haben. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des NUV wollen wir als Unternehmer unsere Gedanken und Probleme besser an die Politik herantragen. Letztlich geht es doch allen Akteuren in der Region um deren Unterstützung, sind sich Sascha und Michael Albertsmeyer einig und verweisen im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des NUV, Niels Neu, auf die Tatsache, dass unternehmerische Aktivitäten in Richtung kommunaler oder Landespolitik nicht an Kreisgrenzen enden müssen.
Autor: red
In Nordhausen Fuß gefasst (Foto: NUV)
Von links: Lutz Schneider (Verkaufsleiter Audi), Michael Albertsmeyer, Sascha Albertsmeyer und Peter Benkenstein (Verkaufsleiter VW Nutzfahrzeuge)
Die beiden Brüder sind sozusagen mit Autos aller Art, Motoren und Getrieben groß geworden. Die Eltern betrieben zu DDR-Zeiten unter anderem eine Trabant-Werkstatt in Worbis. Natürlich galt die berufliche Liebe des Elternhauses der Rennpappe, noch verliebter aber waren die Albertsmeyers in Volkswagen und Audi.
Die politische Wende ermöglichte der Familie dann diesen Traum zu verwirklichen. Bereits im Frühjahr 1990 bekamen sie einen der ersten Händler-Verträge für VW und Audi in Thüringen, zwei Jahre später wurde das erste neugebaute Autohaus in Worbis eröffnet. Es folgten ein Neubau in Leinefelde sowie nun die Expansion nach Nordhausen.
Wir haben am Nordhäuser Standort alle Mitarbeiter übernommen. Es waren damals 43, jetzt liegen wir bei 50 Beschäftigten, insgesamt – im Eichsfeld und in Nordhausen – sind es 135, erzählt Michael Albertsmeyer, der ältere der beiden Brüder. In Nordhausen, das sie auch ob seiner Größe als Herausforderung des unternehmerischen Handelns betrachten, seien sie gut aufgenommen worden. Nun liegt es an ihrem Geschick, an ihrer Strategie die Marktanteile zurückzugewinnen, die ihr Vorgänger in den vergangenen Jahren verloren hatte.
Mit dem Beitritt zum Nordhäuser Unternehmerverband (NUV) wollen wir uns in der Wirtschaft der Region vernetzen, wollen uns einbringen, sagte Sascha Albertsmeyer und verweist auf Erfahrungen, die sie im Wirtschaftsforum Eichsfeld gesammelt haben. Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des NUV wollen wir als Unternehmer unsere Gedanken und Probleme besser an die Politik herantragen. Letztlich geht es doch allen Akteuren in der Region um deren Unterstützung, sind sich Sascha und Michael Albertsmeyer einig und verweisen im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des NUV, Niels Neu, auf die Tatsache, dass unternehmerische Aktivitäten in Richtung kommunaler oder Landespolitik nicht an Kreisgrenzen enden müssen.
