Erfolgreiche Bilanz
Mehr Marktanteile gewinnen
Mittwoch, 09. März 2016, 12:49 Uhr
Das Jahr 2015 sei für die Commerzbank ein erfolgreiches gewesen, sagte Filialdirektor Andrew Brotrück am Vormittag bei einem Pressegespräch. Das liegt nicht nur an 430 neuen Kunden, die im vergangenen Jahr gewonnen werden konnten...
Brotrück (Foto: nnz)
Andrew Brotrück in der Commerzbank in Nordhausen
Die habe man den anderen Banken in der Nordhäuser Region weggenommen. Gründe dafür sieht Brotrück unter anderem in der Qualität der Beratung. Dreimal habe man eine überaus positive Bewertung in einem unabhängigen Test von Focus Money erhalten. Weiterhin seien es die Angebote, die man den Kunden vorhalte.
Insbesondere sei die Kundenkreditvergabe verschlankt worden. So könne man einen Konsumentenkredit bis zu 25.000 Euro Zuhause auf der Couch mit drei Klicks abschließen. Ähnlich flexibel sind die Berater bei der Vergabe von Baukrediten, hier können die Mitarbeiter auf 250 Angebote anderer Banken und Anbieter zurückgreifen. Insgesamt stieg das Neugeschäftsvolumen auf rund zehn Millionen Euro.
Als zweites Argument, sagt Brotrück, könne die Nordhäuser Filiale ein sehr gutes Anlagegeschäft vorhalten. Ohne Wertpapiere lässt sich derzeit und in den kommenden zwei Jahren vermutlich keine Vermögenssteigerung erzielen. Das Anlagevolumen kletterte in Nordhausen um 15 Prozent auf 141 Millionen Euro.
Bleibt ein drittes Argument. Die Gebühren. Die Commerzbank hat das kostenlose Girokonto, viele anderen Banken am Nordhäuser Markt haben sich neue Gebührenmodelle einfallen lassen müssen. Da kommt schon ein wenig Frust in der Banker-Landschaft auf, denn immerhin gehören noch 15 Prozent der Commerzbank dem Staat.
Zurück zu den Commerzbank-Zahlen vor Ort. Die zwölf Mitarbeiter in der Bahnhofstraße betreuen 12.000 Privat- und Geschäftskunden. Für die wagt Andrew Brotrück auch einen Ausblick, der eine immer größere digitale Komponente beinhaltet. Wie andere Kreditinstitute gibt es Apps, gibt es Online-Zugänge und man ist am Online-Bezahldienst Paydirect beteiligt.
Viele klingt für viele Menschen in der Region wie Zukunftsmusik, die Andrew Brotrück ist sich sicher, dass die Bank in zehn Jahren völlig anders aussehen wird. Ein Spruch, den Filialdirektor einst von seinem Direktor vernommen hatte.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Brotrück (Foto: nnz)
Andrew Brotrück in der Commerzbank in Nordhausen
Die habe man den anderen Banken in der Nordhäuser Region weggenommen. Gründe dafür sieht Brotrück unter anderem in der Qualität der Beratung. Dreimal habe man eine überaus positive Bewertung in einem unabhängigen Test von Focus Money erhalten. Weiterhin seien es die Angebote, die man den Kunden vorhalte.
Insbesondere sei die Kundenkreditvergabe verschlankt worden. So könne man einen Konsumentenkredit bis zu 25.000 Euro Zuhause auf der Couch mit drei Klicks abschließen. Ähnlich flexibel sind die Berater bei der Vergabe von Baukrediten, hier können die Mitarbeiter auf 250 Angebote anderer Banken und Anbieter zurückgreifen. Insgesamt stieg das Neugeschäftsvolumen auf rund zehn Millionen Euro.
Als zweites Argument, sagt Brotrück, könne die Nordhäuser Filiale ein sehr gutes Anlagegeschäft vorhalten. Ohne Wertpapiere lässt sich derzeit und in den kommenden zwei Jahren vermutlich keine Vermögenssteigerung erzielen. Das Anlagevolumen kletterte in Nordhausen um 15 Prozent auf 141 Millionen Euro.
Bleibt ein drittes Argument. Die Gebühren. Die Commerzbank hat das kostenlose Girokonto, viele anderen Banken am Nordhäuser Markt haben sich neue Gebührenmodelle einfallen lassen müssen. Da kommt schon ein wenig Frust in der Banker-Landschaft auf, denn immerhin gehören noch 15 Prozent der Commerzbank dem Staat.
Zurück zu den Commerzbank-Zahlen vor Ort. Die zwölf Mitarbeiter in der Bahnhofstraße betreuen 12.000 Privat- und Geschäftskunden. Für die wagt Andrew Brotrück auch einen Ausblick, der eine immer größere digitale Komponente beinhaltet. Wie andere Kreditinstitute gibt es Apps, gibt es Online-Zugänge und man ist am Online-Bezahldienst Paydirect beteiligt.
Viele klingt für viele Menschen in der Region wie Zukunftsmusik, die Andrew Brotrück ist sich sicher, dass die Bank in zehn Jahren völlig anders aussehen wird. Ein Spruch, den Filialdirektor einst von seinem Direktor vernommen hatte.
Peter-Stefan Greiner
