Kreisausschuss tagte
Erdfall, Flüchtlinge und jede Menge Geld
Montag, 29. Februar 2016, 16:53 Uhr
In Nordhausen kamen am Nachmittag die Mitglieder des Kreisausschusses zusammen. Im öffentlichen Teil der Sitzung ging es um richtig viel Geld und eine Änderung...
Zur Änderung vorab. Aufmerksame Leser der nnz können sich erinnern, dass der Kreisausschuss in regelmäßigen Abständen über Ausgaben der Verwaltung zu befinden hatte, die höher als 10.000 Euro lagen.
Das ist jetzt anders. Jetzt muss nur noch über 50.000 Euro beschlossen werden. Anders ist auch, dass jetzt Landrat Matthias Jendricke die Finanzen leitet und nicht mehr Jutta Krauth. Jetzt kann die Verwaltung leichter handeln, zum Beispiel und vor allem: beim Geldausgeben.
Doch jetzt wieder zur Chronologie der Sitzung. In der informierte der Landrat über die Situation des Erdfalls in Nordhausen. Jendricke konstatierte, dass Tiefenbohrungen sehr teuer seien. Allein eine Bohrung mit einem Kern würde bei einer Tiefe von rund 150 Meter etwa 200.000 Euro kosten. Ob es solche Bohrungen geben wird, ließ Jendricke offen, er selber würde davon abraten, weil es auch kein wissenschaftliches Interesse an den Ergebnissen gebe. Insgesamt werden die Schäden jetzt auf knapp 900.000 Euro geschätzt. Schlecht sehe es momentan mit der Suche nach einem Ausweichgrundstück aus, das annähernd den Ansprüchen genügt, die ein Betriebshof benötigt. Die nnz hatte darüber berichtet.
Danach ging es um das einzig Wahre, das Bare. Für die unterschiedlichsten Facetten der Arbeit für die heranwachsende Generation rund 300.000 Euro bewilligt. Profitieren wird davon die schulbezogene Jugendsozialarbeit und die Jugendsozialarbeit schlecht hin. Zuvor wurden noch Aufträge für neue Fenster und für ein Wärmeverbundsystem in der Flüchtlingsunterkunft in der Rathsfelder Straße ausgelöst.
Zu den Flüchtlingsunterkünften führte Landrat Jendricke aus, dass die Objekte in der Grimmelallee seitens des Landesverwaltungsamtes genehmigt werden. Grund sind nicht vorhandene Wohnungen auf dem freien Markt. Die Gerhart-Hauptmann-Straße ist erst einmal zurückgesetzt. Auch darüber hatte die nnz heute berichtet.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redZur Änderung vorab. Aufmerksame Leser der nnz können sich erinnern, dass der Kreisausschuss in regelmäßigen Abständen über Ausgaben der Verwaltung zu befinden hatte, die höher als 10.000 Euro lagen.
Das ist jetzt anders. Jetzt muss nur noch über 50.000 Euro beschlossen werden. Anders ist auch, dass jetzt Landrat Matthias Jendricke die Finanzen leitet und nicht mehr Jutta Krauth. Jetzt kann die Verwaltung leichter handeln, zum Beispiel und vor allem: beim Geldausgeben.
Doch jetzt wieder zur Chronologie der Sitzung. In der informierte der Landrat über die Situation des Erdfalls in Nordhausen. Jendricke konstatierte, dass Tiefenbohrungen sehr teuer seien. Allein eine Bohrung mit einem Kern würde bei einer Tiefe von rund 150 Meter etwa 200.000 Euro kosten. Ob es solche Bohrungen geben wird, ließ Jendricke offen, er selber würde davon abraten, weil es auch kein wissenschaftliches Interesse an den Ergebnissen gebe. Insgesamt werden die Schäden jetzt auf knapp 900.000 Euro geschätzt. Schlecht sehe es momentan mit der Suche nach einem Ausweichgrundstück aus, das annähernd den Ansprüchen genügt, die ein Betriebshof benötigt. Die nnz hatte darüber berichtet.
Danach ging es um das einzig Wahre, das Bare. Für die unterschiedlichsten Facetten der Arbeit für die heranwachsende Generation rund 300.000 Euro bewilligt. Profitieren wird davon die schulbezogene Jugendsozialarbeit und die Jugendsozialarbeit schlecht hin. Zuvor wurden noch Aufträge für neue Fenster und für ein Wärmeverbundsystem in der Flüchtlingsunterkunft in der Rathsfelder Straße ausgelöst.
Zu den Flüchtlingsunterkünften führte Landrat Jendricke aus, dass die Objekte in der Grimmelallee seitens des Landesverwaltungsamtes genehmigt werden. Grund sind nicht vorhandene Wohnungen auf dem freien Markt. Die Gerhart-Hauptmann-Straße ist erst einmal zurückgesetzt. Auch darüber hatte die nnz heute berichtet.
Peter-Stefan Greiner
