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Salzas Damen überragend, NSV chancenlos
Montag, 29. Februar 2016, 13:51 Uhr
Der drittletzte Spieltag in den Landesspielklassen war für die Kegelteams aus dem Kreis Nordhausen mit vier Siegen bei nur einer Niederlage ein sehr erfolgreicher. Den sicher wichtigsten Sieg landete die 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser in Weißensee, die damit dem Klassenerhalt in der Landesliga einen großen Schritt näher gekommen ist...
Schon zum dritten Mal in Folge siegreich waren die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt. Und mit einer weiteren überragenden Auswärtspartie warteten die Verbandsligasenioren des NSV in Wintersdorf auf. Ungefährdet in ihrem Heimspiel gegen Ilmenau die Frauen der TSG Salza. Nur die NSV-Frauen waren wie erwartet in Erfurt chancenlos.
Beide verpassten durch eine schwache letzte Bahn zwar den angestrebten Fünfhunderter, aber 2:0 und 131 mehr gefallene Kegel, da gab es für die Gäste nichts mehr zu holen. Im zweiten Paar schien dann Kerstin Siegfried wenigstens der Ehrenpunkt für Ilmenau zu gelingen. Denn nach starker erster Bahn brach Heike Hase mächtig ein, lag vor der letzten Bahn mit 1:2 und minus 21 Holz zurück. Sie kämpfte sich aber noch einmal zurück und überflügelte mit den letzen drei Würfen doch noch ihre Gegnerin. Das andere Duell im zweiten Paar sah eine durchweg überlegene Ines Werner, die schließlich als Einzige an diesem Tag auch die 500-Holz-Merke übertraf und mit Abstand die Tagesbeste war.
Landesliga Frauen 120 Wurf
Die folgende Steigerung mit zwei Bahnerfolgen reichte nicht mehr, um den Rückstand ausgleichen zu können. Ähnlich erging es Regina Hahn im zweiten Paar. Zu schlecht ihre erste Bahn. Danach konnte sie zwar nach Bahnen 2:1 in Führung gehen, doch die Erfurterin schlug zurück, holte sich knapp Bahn Vier und profitierte vom hohen Holzvorsprung aus der ersten Bahn. Etwas frustriert kam Kapitän Tina Romhardt von der Bahn. Zwar gelang ihr eine konstant gute Leistung, aber während bei ihr immer wieder Kegel wackelten aber letztlich stehen blieben fielen bei ihrer Gegnerin bei fast identischen Würfen immer noch ein zwei Kegel nach. Und das auf allen vier Bahnen.
Landesliga Frauen 120 Wurf
Der Kapitän haderte vor allem über sein deshalb weniger gutes Räumen. Schlechte Anwürfe und anschließend immer wieder die noch stehenden Kegel einzeln geholt. Er musste sich schließlich auch als Einziger Nordhäuser geschlagen geben. Lutz Schneider war um einen mehr gefallenen Kegel besser. Dennoch war insgesamt das Räumen der Schlüssel zum klaren NSV-Erfolg. Denn in die Vollen waren die Gastgeber sogar um zwei Zähler besser.
Hauptverantwortlich dafür ihr Bester Rüdiger Rudek mit ganz starken 315 Vollen. Mit 445 Holz war er insgesant bester Wintersdorfer. Aber 596:526 Räumer für Nordhausen war überragend. An der Spitze diesmal Karl-Josef Gleitze mit 167 Räumern und mit 457 Gesamtholz zugleich auch der Tagesbeste.
Im Kampf um den Landesmeistertitel bleibt es weiter spannend, denn auch Meiningen hat seine Hürde Wutha-Farnroda mit 1719:1699 übersprungen und ist weiter punktgleicher Zweiter.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
Und da zur gleichen Zeit Thamsbrück und Waltershausen trotz Heimvorteils ihre Spiele verloren und auf den beiden letzten Plätzen verharren rückt der Klassenerhalt für die NSV-Zweite immer näher. Es war ein harter Kampf, der erst im letzten Räumen entschieden wurde. Und wie bei der NSV-Ersten in der Verbandsliga hatte auch die Zweite im Räumen das entscheidende Plus. Zwar ein paar Fehlwürfe mehr als Weißensee, aber mit 492:471 dennoch deutlich mehr geräumt. In die Vollen ware beide Teams nahezu gleichauf. Praktisch gleichauf auch nach dem ersten Paar bei nur zwei Punkten Vorsprung für den NSV.
Reiner Gebhardt machte ein ganz starkes Spiel, war mit 422 Holz am Ende diesmal sogar bester Nordhäuser. Auch Uwe Hempowicz spielte wieder stark, musste sich aber dem Tagesbesten Volkmar Horn beugen. Eine Niederlage gab es dann im zweiten Paar auch für Kapitän Heinz Schulz, der im Räumen weit unter Form spielte. Auch Kaus Wilke hatte da viel Mühe, leistete sich zehn Fehlwürfe. Mit starkem Spiel in die Vollen hatte er aber seinen Gegner sicher im Griff und brachte den Sieg für,die Nordhäuser letztlich souverän ins Ziel.
Die Stärke der SG war die Ausgeglichenheit. Es gab keinen Ausreißer nach oben, aber auch keinen Ausfall nach unten. In allen drei Durchgängen hatten die Gastgeber die Nase vorn. Uwe Schäfer, diesmal gleich zu Beginn aufgeboten und diesmal bester SG-Spieler, sorgte mit einem deutlichen Sieg auch gleich für eine komfortable Führung. Sehr gut auch der noch 16järige Nachwuchsspieler Chainarong Letwilai in seinem ersten Spiel bei den Männern. Nach verhaltenem Beginn fand er immer besser ins Spiel, nahm seinem Gegner Mattias Märten sogar zwei Bahnen ab. Der Mihlaer bekam nur dank seiner Tagesbestleistung von 512 Holz den Punkt.
Im Mittelpaar dann schon die Vorentscheidung, denn beide Punkte gingen an die Gastgeber. Mario Czerwinski gewann ganz sicher. Daniel Schäfer dagegen lieferte sich mit Torsten Schuchardt einen ganz harten Fight. Der Mihlaer hatte am Ende sogar drei Holz mehr zu Buche stehen, doch Daniel Schäfer hatte drei Bahnen knapp für dich entschieden. Damit führte die SG vor dem letzten Durchgang mit 3:1 und 61 Holz. Hanjo Sinzel hatte diesmal keinen guten Tag erwischt, spielte nur auf der dritten Bahn gewohnt stark und musste den Gästen noch den zweiten Einzelsieg überlassen. Maik Jalowski aber ließ nichts mehr anbrennen, gewann seine ersten drei Bahnen und stockte den Holzvorsprung noch ein Stück auf.
Autor: redSchon zum dritten Mal in Folge siegreich waren die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt. Und mit einer weiteren überragenden Auswärtspartie warteten die Verbandsligasenioren des NSV in Wintersdorf auf. Ungefährdet in ihrem Heimspiel gegen Ilmenau die Frauen der TSG Salza. Nur die NSV-Frauen waren wie erwartet in Erfurt chancenlos.
Überlegene Salzaer Frauen
Wie immer ging es im Spiel zwischen den Frauen der TSG Salza und des KSC Ilmenau sehr freundschaftlich zu. Beide Teams und auch die Betreuer vestehen sich einfach gut. Wie immer hatten die Ilmenauereinnen aber auf der Salzaer Heimbahn an der Wertherhalle keine Chance. Im letzten Jahr hatte Salza im Spiel gegen Ilmenau Bahnrekord gespielt. Davon blieb man diesmal zwar ein gehöriges Stück entfernt, war den Gästen, die nur drei Bahnsiege verbuchen konnten, dennoch wieder in allen Belangen klar überlegen. Schon nach dem ersten Durchgang hatten Kapitän Steffi Boenki und Toni Herrmann für die TSG klare Fronten geschaffen.Beide verpassten durch eine schwache letzte Bahn zwar den angestrebten Fünfhunderter, aber 2:0 und 131 mehr gefallene Kegel, da gab es für die Gäste nichts mehr zu holen. Im zweiten Paar schien dann Kerstin Siegfried wenigstens der Ehrenpunkt für Ilmenau zu gelingen. Denn nach starker erster Bahn brach Heike Hase mächtig ein, lag vor der letzten Bahn mit 1:2 und minus 21 Holz zurück. Sie kämpfte sich aber noch einmal zurück und überflügelte mit den letzen drei Würfen doch noch ihre Gegnerin. Das andere Duell im zweiten Paar sah eine durchweg überlegene Ines Werner, die schließlich als Einzige an diesem Tag auch die 500-Holz-Merke übertraf und mit Abstand die Tagesbeste war.
Landesliga Frauen 120 Wurf
| TSG Salza – KSC 08 Ilmenau | 6:0 | (1998:1795/13:3) |
| Steffi Boenki | 1:0 | (498:423/4:0) |
| Toni Herrmann | 1:0 | (493:437/3:1) |
| Heike Hase | 1:0 | (480:476/2:2) |
| Ines Werner | 1:0 | (527:459/4:0) |
Beim ungeschlagenen Spitzenreiter chancenlos
Wie zu erwarten gab es für die Frauen des Nordhäuser SV beim weiter ungeschlagenen Tabellenführer in Erfurt nichts zu holen. Glatt mit 0:6 musste sich das NSV-Quartett geschlagen geben. Mit dem erreichten Mannschaftsergebnis war man dennoch nicht unzufrieden. Bis auf Nicole Hoffmann konnte man mit den Erfurterinnen ganz gut mithalten. Im ersten Paar brauchte Sonja Kaus leider eine zu lange Anlaufzeit, verlor auf den beiden ersten Bahnen zu viel Boden.Die folgende Steigerung mit zwei Bahnerfolgen reichte nicht mehr, um den Rückstand ausgleichen zu können. Ähnlich erging es Regina Hahn im zweiten Paar. Zu schlecht ihre erste Bahn. Danach konnte sie zwar nach Bahnen 2:1 in Führung gehen, doch die Erfurterin schlug zurück, holte sich knapp Bahn Vier und profitierte vom hohen Holzvorsprung aus der ersten Bahn. Etwas frustriert kam Kapitän Tina Romhardt von der Bahn. Zwar gelang ihr eine konstant gute Leistung, aber während bei ihr immer wieder Kegel wackelten aber letztlich stehen blieben fielen bei ihrer Gegnerin bei fast identischen Würfen immer noch ein zwei Kegel nach. Und das auf allen vier Bahnen.
Landesliga Frauen 120 Wurf
| SSV Erfurt Nord – Nordhäuser SV | 6:0 | (2084:1969/10:4) |
| Nicole Hoffmann | 0:1 | (447:509/0:4) |
| Sonja Klaus | 0:1 | (500:518/2:2) |
| Tina Romhardt | 0:1 | (510:528/0:4) |
| Regina Hahn | 0:1 | (512:529/2:2) |
NSV-Senioren wieder überragend
Mit 1710 Holz hatte Wintersdorf zu Saisonbeginn zu Hause schon einmal die Barriere von 1700 Mannschaftsholz übertroffen. Im Spiel gegen den Nordhäuser SV gelang nun sogar eine Steigerung dieser Saisonbestleistung auf 1718 Holz. Doch zu wenig gegen den Verbandsligaspitzenreiter, der seinerseits das bislang mit Abstand beste Ergebnis einer Gastmannschaft in Wintersdorf erzielte. Den bisherigen Bestwert hielt Gebesee mit 1735 Holz. Die Nordhäuser legten nun noch 51 Kegel mehr um, beeindruckten einmal mehr mit einer herausragenden Leistung. Dabei gab es in Wintersdorf durchaus auch ein paar Problemchen. Kapitän Reiner Hagemeier und Rainer Wille hatte einige Mühe mit den sehr glatten Kugeln.Der Kapitän haderte vor allem über sein deshalb weniger gutes Räumen. Schlechte Anwürfe und anschließend immer wieder die noch stehenden Kegel einzeln geholt. Er musste sich schließlich auch als Einziger Nordhäuser geschlagen geben. Lutz Schneider war um einen mehr gefallenen Kegel besser. Dennoch war insgesamt das Räumen der Schlüssel zum klaren NSV-Erfolg. Denn in die Vollen waren die Gastgeber sogar um zwei Zähler besser.
Hauptverantwortlich dafür ihr Bester Rüdiger Rudek mit ganz starken 315 Vollen. Mit 445 Holz war er insgesant bester Wintersdorfer. Aber 596:526 Räumer für Nordhausen war überragend. An der Spitze diesmal Karl-Josef Gleitze mit 167 Räumern und mit 457 Gesamtholz zugleich auch der Tagesbeste.
Im Kampf um den Landesmeistertitel bleibt es weiter spannend, denn auch Meiningen hat seine Hürde Wutha-Farnroda mit 1719:1699 übersprungen und ist weiter punktgleicher Zweiter.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
| ASV Wintersdorf – Nordhäuser SV | 1718:1786 |
| Karl-Josef Gleitze | 457:407 |
| Reiner Hagemeier | 431:432 |
| Rainer Wille | 452:445 |
| Uwe Schmögner | 446:434 |
Weiterer wichtiger Sieg im Kampf gegen den Abstieg
Es könnte am Saisonende – zwei Spieltage stehen noch aus – der wichtigste Sieg gewesen sein. Nach dem in der Landesliga überlebensnotwendigen Sieg zu Hause gegen Thamsbrück gewann die 2. Seniorenmannschaft des Nordhäuser SV nun auch beim noch mitabstiegsgefährdeten KSC Weißensee und verbesserte sich bei Punktgleichheit mit dem KSC auf Platz Sieben.Und da zur gleichen Zeit Thamsbrück und Waltershausen trotz Heimvorteils ihre Spiele verloren und auf den beiden letzten Plätzen verharren rückt der Klassenerhalt für die NSV-Zweite immer näher. Es war ein harter Kampf, der erst im letzten Räumen entschieden wurde. Und wie bei der NSV-Ersten in der Verbandsliga hatte auch die Zweite im Räumen das entscheidende Plus. Zwar ein paar Fehlwürfe mehr als Weißensee, aber mit 492:471 dennoch deutlich mehr geräumt. In die Vollen ware beide Teams nahezu gleichauf. Praktisch gleichauf auch nach dem ersten Paar bei nur zwei Punkten Vorsprung für den NSV.
Reiner Gebhardt machte ein ganz starkes Spiel, war mit 422 Holz am Ende diesmal sogar bester Nordhäuser. Auch Uwe Hempowicz spielte wieder stark, musste sich aber dem Tagesbesten Volkmar Horn beugen. Eine Niederlage gab es dann im zweiten Paar auch für Kapitän Heinz Schulz, der im Räumen weit unter Form spielte. Auch Kaus Wilke hatte da viel Mühe, leistete sich zehn Fehlwürfe. Mit starkem Spiel in die Vollen hatte er aber seinen Gegner sicher im Griff und brachte den Sieg für,die Nordhäuser letztlich souverän ins Ziel.
Landeliga Senioren 100 Wurf
| KSC 03 Weißensee – Nordhäuser SV II | 1618:1644 |
| Rainer Gebhardt | 422:405 |
| Uwe Hempowicz | 414:429 |
| Heinz Schulz | 392:401 |
| Klaus Wilke | 416:383 |
Der SG gelingt der dritte Sieg in Folge
Dritter Sieg in Folge für die Männer der SG Bleicherode/Sollstedt. Denn nun musste auch der Tabellenzweite der 1. Landesklasse, die 2. Mannschaft des SV Mihla, die Heimstärke der SG zur Kenntnis nehmen. Nur Tabellenführer Langula konnte bisher die Punkte entführen. Die SG konnte damit den 4. Tabellenplatz festigen, hat nun sogar noch die Chancen auf den Bronzerang.Die Stärke der SG war die Ausgeglichenheit. Es gab keinen Ausreißer nach oben, aber auch keinen Ausfall nach unten. In allen drei Durchgängen hatten die Gastgeber die Nase vorn. Uwe Schäfer, diesmal gleich zu Beginn aufgeboten und diesmal bester SG-Spieler, sorgte mit einem deutlichen Sieg auch gleich für eine komfortable Führung. Sehr gut auch der noch 16järige Nachwuchsspieler Chainarong Letwilai in seinem ersten Spiel bei den Männern. Nach verhaltenem Beginn fand er immer besser ins Spiel, nahm seinem Gegner Mattias Märten sogar zwei Bahnen ab. Der Mihlaer bekam nur dank seiner Tagesbestleistung von 512 Holz den Punkt.
Im Mittelpaar dann schon die Vorentscheidung, denn beide Punkte gingen an die Gastgeber. Mario Czerwinski gewann ganz sicher. Daniel Schäfer dagegen lieferte sich mit Torsten Schuchardt einen ganz harten Fight. Der Mihlaer hatte am Ende sogar drei Holz mehr zu Buche stehen, doch Daniel Schäfer hatte drei Bahnen knapp für dich entschieden. Damit führte die SG vor dem letzten Durchgang mit 3:1 und 61 Holz. Hanjo Sinzel hatte diesmal keinen guten Tag erwischt, spielte nur auf der dritten Bahn gewohnt stark und musste den Gästen noch den zweiten Einzelsieg überlassen. Maik Jalowski aber ließ nichts mehr anbrennen, gewann seine ersten drei Bahnen und stockte den Holzvorsprung noch ein Stück auf.
1. Landesklasse Männer 120 Wurf
| SG Bleicherode/Sollstedt – SV Miha II | 6:2 | (2910:2836/15:9) |
| Uwe Schäfer | 1:0 | (501:443/3:1) |
| Chainarong Letwilai | 0:1 | (489:512/2:2) |
| Mario Czerwinski | 1:0 | (488:459/3:1) |
| Daniel Schäfer | 1:0 | (491:494/3:1) |
| Hanjo Sinzel | 0:1 | (464:496/1:3) |
| Maik Jalowski | 1:0 | (477:432/3:1) |
