Schulsozialarbeit
Konflikte ohne Streit und Mobbing lösen
Montag, 22. Februar 2016, 16:14 Uhr
Seit dem 1.September 2013 wird die schulbezogene Jugendsozialarbeit an allen staatlichen Regelschulen des Landkreises Nordhausen erfolgreich umgesetzt. Einer der umsetzenden Träger ist der Horizont-Verein...
Konflikte lösen (Foto: privat)
Dieser hält aktuell vier Mitarbeiterinnen an folgenden Schulen vor: Franziska Köhler an der Staatlichen Regelschule Käthe Kollwitz in Nordhausen, Nicole Skora an der Staatlichen Regelschule Geschwister Scholl in Heringen sowie Jana Kleinewalter und Isabell Willim an der Stattlichen Regelschule Löwentor in Bleicherode.
Die schulbezogenen Jugendsozialarbeiterinnen sind an ihren Schulen etabliert und in den jeweiligen Schulkonzepten integriert. Beratung, Einzelfallhilfe, Case Management, Sozialpädagogische Gruppenarbeiten, Schulorientierte Gemeinwesenarbeit, Präventionsangebote, Berufsorientierung, Kooperation mit externen Partnern (u.a. Jugendamt, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Familienzentrum, Polizei) sind die Hauptbestandteile in der schulbezogenen Jugendsozialarbeit.
Erst kürzlich konnte erneut ein gelungener Projekttag in der Staatlichen Regelschule Geschwister Scholl in Heringen durchgeführt werden. Frau Skora entwickelte ein individuelles zugeschnittenes Projekt zu den Themen Mobbing und konstruktive Konfliktlösung, für die Schüler einer 8. Klasse. In sehr guter Zusammenarbeit mit Frau Hellmuth vom Familienzentrum sowie Frau Müller und Herrn Reichelt von der Polizei in Nordhausen war es möglich die Schüler an konstruktive Konfliktlösungen ohne Streit und ohne Mobbing heranzuführen.
Frau Müller und Herr Reichelt von der Polizei unterstützten diesen Projekttag intensiv durch die Vermittlung der aktuellen gesetzlichen Grundlagen und die dazugehörigen Kenntnisse der Strafmündigkeit sowie den rechtlichen Konsequenzen im Bereich Mobbing.
Für die 8. Klasse der Regelschule war der Besuch von Polizei und dem Familienzentrum Nordhausen deshalb interessant, da sich die meisten Schüler im Alter von 14 Jahren befinden. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass die Personen in der Lage sind, Folgen ihrer Handlungen soweit zu überblicken, dass sie bewusst anderen schaden können und daher für diese Handlungen die Verantwortung übernehmen müssen.
Die Projektrunde startete zunächst mit einer Vorstellungsrunde und endete mit einer symbolhaften Klassenaufstellung. Die Schüler sollten in der Diskussionsrunde beschreiben, wie sie seit der 5. Klasse zueinander in Beziehung stehen. Im Anschluss teilte sich die Klasse in 2 Gruppen auf. Die eine Gruppe erarbeitete mit Frau Hellmuth und Frau Skora vom Familienzentrum Nordhausen Kommunikationstechniken in Konfliktsituationen. Die andere Gruppe erhielt durch Frau Müller und Herrn Reichelt der Polizei gesetzliche Grundlagen und Aufklärungen zur Bedeutung der Strafmündigkeit und deren Konsequenzen.
Das Projekt verfolgt das Ziel, die Jugendlichen im Verhalten in Mobbingsituationen zu sensibilisieren, sowie das Verhalten in Konfliktsituationen zu reflektieren und zu hinterfragen.
Die Schulbezogene Jugendsozialarbeit wird vom Landkreis Nordhausen und dem Freistaat Thüringen, Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, gefördert.
Autor: red
Konflikte lösen (Foto: privat)
Dieser hält aktuell vier Mitarbeiterinnen an folgenden Schulen vor: Franziska Köhler an der Staatlichen Regelschule Käthe Kollwitz in Nordhausen, Nicole Skora an der Staatlichen Regelschule Geschwister Scholl in Heringen sowie Jana Kleinewalter und Isabell Willim an der Stattlichen Regelschule Löwentor in Bleicherode.
Die schulbezogenen Jugendsozialarbeiterinnen sind an ihren Schulen etabliert und in den jeweiligen Schulkonzepten integriert. Beratung, Einzelfallhilfe, Case Management, Sozialpädagogische Gruppenarbeiten, Schulorientierte Gemeinwesenarbeit, Präventionsangebote, Berufsorientierung, Kooperation mit externen Partnern (u.a. Jugendamt, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Familienzentrum, Polizei) sind die Hauptbestandteile in der schulbezogenen Jugendsozialarbeit.
Erst kürzlich konnte erneut ein gelungener Projekttag in der Staatlichen Regelschule Geschwister Scholl in Heringen durchgeführt werden. Frau Skora entwickelte ein individuelles zugeschnittenes Projekt zu den Themen Mobbing und konstruktive Konfliktlösung, für die Schüler einer 8. Klasse. In sehr guter Zusammenarbeit mit Frau Hellmuth vom Familienzentrum sowie Frau Müller und Herrn Reichelt von der Polizei in Nordhausen war es möglich die Schüler an konstruktive Konfliktlösungen ohne Streit und ohne Mobbing heranzuführen.
Frau Müller und Herr Reichelt von der Polizei unterstützten diesen Projekttag intensiv durch die Vermittlung der aktuellen gesetzlichen Grundlagen und die dazugehörigen Kenntnisse der Strafmündigkeit sowie den rechtlichen Konsequenzen im Bereich Mobbing.
Für die 8. Klasse der Regelschule war der Besuch von Polizei und dem Familienzentrum Nordhausen deshalb interessant, da sich die meisten Schüler im Alter von 14 Jahren befinden. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass die Personen in der Lage sind, Folgen ihrer Handlungen soweit zu überblicken, dass sie bewusst anderen schaden können und daher für diese Handlungen die Verantwortung übernehmen müssen.
Die Projektrunde startete zunächst mit einer Vorstellungsrunde und endete mit einer symbolhaften Klassenaufstellung. Die Schüler sollten in der Diskussionsrunde beschreiben, wie sie seit der 5. Klasse zueinander in Beziehung stehen. Im Anschluss teilte sich die Klasse in 2 Gruppen auf. Die eine Gruppe erarbeitete mit Frau Hellmuth und Frau Skora vom Familienzentrum Nordhausen Kommunikationstechniken in Konfliktsituationen. Die andere Gruppe erhielt durch Frau Müller und Herrn Reichelt der Polizei gesetzliche Grundlagen und Aufklärungen zur Bedeutung der Strafmündigkeit und deren Konsequenzen.
Das Projekt verfolgt das Ziel, die Jugendlichen im Verhalten in Mobbingsituationen zu sensibilisieren, sowie das Verhalten in Konfliktsituationen zu reflektieren und zu hinterfragen.
Die Schulbezogene Jugendsozialarbeit wird vom Landkreis Nordhausen und dem Freistaat Thüringen, Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, gefördert.




