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Kosten von Geldanlagen:

Ganz einfach mehr rausholen

Dienstag, 16. Februar 2016, 06:54 Uhr
Ob Fonds, Zinsanlagen oder Versicherungen: Bei allen Finanzprodukten zehren Kosten an der Rendite. Oft sind sie gut versteckt. Die Experten von Finanztest zeigen, wie Anleger ohne große Mühen Kosten vermeiden und so wesentlich mehr Ertrag einfahren können. Die detaillierten Ergebnisse sind in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest veröffentlicht...

Grafik (Foto: Stiftung Warentest) Grafik (Foto: Stiftung Warentest)
Die Kosten für aktiv gemanagte Fonds sind besonders hoch

Viele Anleger unterschätzen, wie viel Geld sie langfristig in regelmäßige Kosten statt in ihr Vermögen investieren. Ein Direktvergleich anhand einer 10.000-Euro-Fondsanlage zeigt: Kosten von 1,9 statt 0,4 Prozent jährlich können nach 30 Jahren eine Einbuße von etwa 10.500 Euro bedeuten. Ein einmaliger Ausgabeaufschlag beim Kauf in Höhe von 5 Prozent des Anlagebetrags hingegen mindert die Endsumme nur um 1.400 Euro.

Die Experten der Stiftung Warentest raten generell, laufende Kosten einer Geldanlage zu prüfen und zu senken. Auch wer beim Neukauf langfristiger Anlagen genau hinschaut, spart oft mehrere Hundert Euro pro Jahr.

Bereits bei der Auswahl der richtigen Fonds lassen sich laufende Kosten stark eindämmen. Ebenso kann man mit einem kostenlosen Wertpapierdepot sparen. Finanztest zeigt, wie es geht und nennt Banken und Onlinebroker, bei denen keine Depotgebühren fällig werden.

Die Experten geben Tipps, wie man auch bei Renten- und Lebensversicherungen Kosten reduziert; bei Tagesgeld und Festgeld empfehlen die Tester ausschließlich Angebote ohne Kontogebühren. Von Geschlossenen Fonds hingegen raten die Experten ab.

Der ausführliche Artikel Kosten von Geldanlagen mit hilfreichen Tipps und Checklisten erscheint in der März-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (ab 17.02.2016 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/kosten-geldanlage abrufbar.
Autor: red

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