nnz-Sportergebnisdienst: Kegeln
Überflieger und Abstiegskandidaten
Montag, 08. Februar 2016, 15:42 Uhr
Da war was durcheinander gekommen:
in der Kegelvorschau wurden irrtümlich die Spiele der beiden Seniorenmannschaften des Nordhäuser SV als verschoben gemeldet. Grund sei das Spiel um die Seniorenvereinsmeisterschaft am gleichen Wochenende. Es ist aber genau andersherum. Was sich also tatsächlich am Kegelwochenende zugetragen hat, weiß wie immer Uwe Tittel...
Die eigentlich für den Sonntag vorgesehene Partie der Auswahl des Nordhäuser Kreisverbandes beim Kreisverband Saale-Holzland wurde wegen der Doppelbelastung auf kommendes Wochenende verlegt. Die Punktspiele der Senioren dagegen wurden wie geplant ausgetragen. Und es gab wieder eine herausragende Auswärtsleistung der 1. NSV-Mannschaft. Siegreich auch die Salzaer Oldies. Nur für die NSV-Zweite gab es wieder nichts zu holen.
Mit überragenden 1758 Mannschaftspunkten, dem absolut besten Ergebnis einer Gastmannschaft, und Siegen in allen vier Einzeln unterstrichen sie erneut ihre derzeitige Ausnahmestellung. Bei zwar weiterhin Punktgleichheit mit Meiningen (1718:1665-Erfolg bei Oberroßla-Oßmannstedt) spricht die um weit mehr als 600 Holz bessere Auswärtsbilanz ganz klar für den NSV. Gotha als Tabellendritten scheint zum Saisonende hin die Luft auszugehen. Die Mannschaft unterlag knapp in Vieselbach, hat nun bei nur noch vier ausstehenden Spielen schon vier Punkte Rückstand.
Die Nordhäuser waren den Schleizern in allen Belangen klar überlegen. 1192:1141 Volle, 566:465 Räumer bei nur 12 Fehlwürfen gegenüber 30 beim Gastgeber. Klare Fronten schon nach dem ersten Paar, in dem nur Kalle Gleitze mit seinem Gegner etwas Mühe hatte, Kapitän Reiner Hagemeier (mit 305 Holz bester Spieler in die Vollen) aber schon für mehr als eine Vorentscheidung sorgte. Im zweiten Paar dann ein interner NSV-Kampf um die Tagesbestleistung zwischen Rainer Wille und Uwe Schmögner. Beide markierten im Räumen mit je 149 Holz den Spitzenwert. In die Vollen hatte Uwe Schmögner mit 303:301 aber ganz knapp die Nase vorn und war damit der Tagesbeste. Im Schatten der beiden Nordhäuser gelang Dieter Haubold für die Gastgeber durch ein ebenfalls starkes Räumen (141 Holz) auch noch ein gutes Ergebnis ohne jedoch eine Siegchance zu haben.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
SG Bergland Schleiz-Oschitz – Nordhäuser SV 1606:1758
Karl-Josef Gleitze 412:403
Reiner Hagemeier 444:373
Rainer Wille 450:404
Uwe Schmögner 452:426
Mit bereits 86 Punkten Rückstand war für das zweite Paar praktisch nichts mehr zu machen. Da gab es auch noch die Glanzvorstellung von Rastenbergs Ronald Habermann. 328 Volle und mit 469 Holz eine grandiose Tagesbestleistung. Kaus Wilke, mit seinen 390 Holz immerhin zweitbester Nordhäuser, konnte da nur mit dem Kopf schütteln. Für ein kleines Erfolgserlebnis der Gäste, wenn auch ohne großen Wert, sorgte aber wenigstens Heinz Schulz. Sein Kontrahent Wilfried Rösler war zwar mit 151 Holz bester Räumer des Tages, doch mit gutem Spiel in die Vollen hatte sich der NSV-Kapitän einen genügenden Vorsprung für einen knappen Einzelsieg gesichert. Die Nordhäuser sind nun erstmals nach dem zweiten Spieltag wieder auf einen Abstiegsplatz abgerutscht, da der bis dahin punktgleiche Tabellenneunte Thamsbrück gewann und auch der Tabellenletzte Waltershausen siegreich war und nach Punkten mit Nordhausen gleichzog.
Landesliga Senioren 100 Wurf
SG Union Rastenberg – Nordhäuser SV II 1708:1550
Ingo Koudele 362:403
Uwe Hempowicz 372:417
Heinz Schulz 426:419
Klaus Wilke 390:469
Rainer Krätzschels Energieleistung sichert Salzaer Sieg (Foto: Uwe Tittel)
Kapitän Rainer Schubert konnte wegen einer Fußverletzung nicht spielen und Dieter Werner war nach einer anstregenden Nachtschicht nicht wirklich fit. Er hatte dann auch gegen den gewissermaßen ranghöchsten Thüringer Sportler, den Präsidenten des Landessportbundes Peter Gösel, einen ganz schweren Stand. Ungewohnt viele Fehlwürfe ließen ihn die ersten drei Bahnen knapp verlieren. Am Ende hatte er zwar mit 475:471 das etwas bessere Holzergebnis, aber der Punkt gehörte seinem Gegner. Dass es dennoch für Salza ganz gut aussah nach der ersten Runde war dem über alle vier Bahnen recht ordentlichen Spiel von Wolfgang Heinze bei der gleichzeitig durchgängigen Schwäche seines Gegners zu verdanken.
1:1 aber klare Holzführung mit 82 Punkten für die TSG. Und es wurde gleich noch besser, denn sowohl Karl-Heinz Meister (128:115) als auch der ganz stark startende Rainer Krätzschel (148:120) gewannen ihre erste Bahn überlegen. Um die zweite dann aber mit 116:137 und 98:134 ebenso deutlich zu verlieren. War das die befürchtete Wende im Spiel? Karl-Heinz Meister musste trotz großen Kampfes auch die nächsten Bahnen wenn auch nur knapp abgeben. Zum Glück hatte Rainer Krätzschel aber genügend Energie, um sofort wieder zurück zu schlagen. Mit 144:103 zog er seinem Gegner auch offensichtlich den Zahn. Selbst eine knappe Niederlage auf der letzte Bahn hätte nun noch zum Punkt gereicht. Er gewann aber auch die noch deutlich. Bei geteilten Einzelsiegen hatte Salza so am Ende in der Gesamtholzzahl das spielentscheidende klare Übergewicht.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
TSG Salza – TSV Motor Gispersleben III 4:2 (1981:1870/9:7)
Dieter Werner 0:1 (475:471/1:3)
Wolfgang Heinze 1:0 (503:425/4:0)
Karl-Heinz Meister 0:1 (485:505/2:2)
Rainer Krätzschel 1:0 (518:469/3:1)
Autor: redin der Kegelvorschau wurden irrtümlich die Spiele der beiden Seniorenmannschaften des Nordhäuser SV als verschoben gemeldet. Grund sei das Spiel um die Seniorenvereinsmeisterschaft am gleichen Wochenende. Es ist aber genau andersherum. Was sich also tatsächlich am Kegelwochenende zugetragen hat, weiß wie immer Uwe Tittel...
Die eigentlich für den Sonntag vorgesehene Partie der Auswahl des Nordhäuser Kreisverbandes beim Kreisverband Saale-Holzland wurde wegen der Doppelbelastung auf kommendes Wochenende verlegt. Die Punktspiele der Senioren dagegen wurden wie geplant ausgetragen. Und es gab wieder eine herausragende Auswärtsleistung der 1. NSV-Mannschaft. Siegreich auch die Salzaer Oldies. Nur für die NSV-Zweite gab es wieder nichts zu holen.
NSV-Verbandsligasenioren wieder überragend
Die Bahn in Bad Lobenstein, wo die Kegelsenioren der SG Bergland Schleiz-Oschitz ihre Heimspiele austragen, wird allgemein als schwere Bahn angesehen. Hohe Ergebnisse sind selten. Erst zweimal, von Oberroßla (1725) und zuletzt Unterwirbach (1718), wurde dort die Marke von 1700 Mannschatspunkten übertroffen. Doch nun erwiesen sich die Nordhäuser auch in Bad Lobenstein einmal mehr als die Auswärtsgiganten der Verbandsligasaison.Mit überragenden 1758 Mannschaftspunkten, dem absolut besten Ergebnis einer Gastmannschaft, und Siegen in allen vier Einzeln unterstrichen sie erneut ihre derzeitige Ausnahmestellung. Bei zwar weiterhin Punktgleichheit mit Meiningen (1718:1665-Erfolg bei Oberroßla-Oßmannstedt) spricht die um weit mehr als 600 Holz bessere Auswärtsbilanz ganz klar für den NSV. Gotha als Tabellendritten scheint zum Saisonende hin die Luft auszugehen. Die Mannschaft unterlag knapp in Vieselbach, hat nun bei nur noch vier ausstehenden Spielen schon vier Punkte Rückstand.
Die Nordhäuser waren den Schleizern in allen Belangen klar überlegen. 1192:1141 Volle, 566:465 Räumer bei nur 12 Fehlwürfen gegenüber 30 beim Gastgeber. Klare Fronten schon nach dem ersten Paar, in dem nur Kalle Gleitze mit seinem Gegner etwas Mühe hatte, Kapitän Reiner Hagemeier (mit 305 Holz bester Spieler in die Vollen) aber schon für mehr als eine Vorentscheidung sorgte. Im zweiten Paar dann ein interner NSV-Kampf um die Tagesbestleistung zwischen Rainer Wille und Uwe Schmögner. Beide markierten im Räumen mit je 149 Holz den Spitzenwert. In die Vollen hatte Uwe Schmögner mit 303:301 aber ganz knapp die Nase vorn und war damit der Tagesbeste. Im Schatten der beiden Nordhäuser gelang Dieter Haubold für die Gastgeber durch ein ebenfalls starkes Räumen (141 Holz) auch noch ein gutes Ergebnis ohne jedoch eine Siegchance zu haben.
Verbandsliga Senioren 100 Wurf
SG Bergland Schleiz-Oschitz – Nordhäuser SV 1606:1758
Karl-Josef Gleitze 412:403
Reiner Hagemeier 444:373
Rainer Wille 450:404
Uwe Schmögner 452:426
NSV-Zweite jetzt auf einem Abstiegsplatz
In Rastenberg hängen die Trauben hoch, das ist bekannt. Die dortige Bahn scheint den bisherigen Ergebnissen nach auch nicht leicht zu bespielen zu sein. Für Gäste jedenfalls gab es da überhaupt noch nichts zu holen. Und auch die Nordhäuser NSV-Zweite konnte daran nichts ändern, war chanchenlos. Die Gastgeber übertrafen dazu erstmals in dieser Saison zu Hause die 1700-Holz-Barriere und sind weiter hinter Sömmerda punktgleicher Tabellenzweiter. Entschieden war die Partie bereits nach dem ersten Durchgang. Die beiden Nordhäuser zeigten vor allem im Räumen zu große Schwächen.Mit bereits 86 Punkten Rückstand war für das zweite Paar praktisch nichts mehr zu machen. Da gab es auch noch die Glanzvorstellung von Rastenbergs Ronald Habermann. 328 Volle und mit 469 Holz eine grandiose Tagesbestleistung. Kaus Wilke, mit seinen 390 Holz immerhin zweitbester Nordhäuser, konnte da nur mit dem Kopf schütteln. Für ein kleines Erfolgserlebnis der Gäste, wenn auch ohne großen Wert, sorgte aber wenigstens Heinz Schulz. Sein Kontrahent Wilfried Rösler war zwar mit 151 Holz bester Räumer des Tages, doch mit gutem Spiel in die Vollen hatte sich der NSV-Kapitän einen genügenden Vorsprung für einen knappen Einzelsieg gesichert. Die Nordhäuser sind nun erstmals nach dem zweiten Spieltag wieder auf einen Abstiegsplatz abgerutscht, da der bis dahin punktgleiche Tabellenneunte Thamsbrück gewann und auch der Tabellenletzte Waltershausen siegreich war und nach Punkten mit Nordhausen gleichzog.
Landesliga Senioren 100 Wurf
SG Union Rastenberg – Nordhäuser SV II 1708:1550
Ingo Koudele 362:403
Uwe Hempowicz 372:417
Heinz Schulz 426:419
Klaus Wilke 390:469
Rainer Krätzschels Energieleistung sichert Salzaer Sieg
Salzas Senioren haben den dritten Tabellenplatz in der Landesliga mit einem Heimsieg über Gispersleben III verteidigt. 1981:1870 Holz hört sich dabei auch sehr deutlich an. Doch so klar war es bei Weitem nicht, denn es war ein hates Stück Arbeit.
Rainer Krätzschels Energieleistung sichert Salzaer Sieg (Foto: Uwe Tittel)
Kapitän Rainer Schubert konnte wegen einer Fußverletzung nicht spielen und Dieter Werner war nach einer anstregenden Nachtschicht nicht wirklich fit. Er hatte dann auch gegen den gewissermaßen ranghöchsten Thüringer Sportler, den Präsidenten des Landessportbundes Peter Gösel, einen ganz schweren Stand. Ungewohnt viele Fehlwürfe ließen ihn die ersten drei Bahnen knapp verlieren. Am Ende hatte er zwar mit 475:471 das etwas bessere Holzergebnis, aber der Punkt gehörte seinem Gegner. Dass es dennoch für Salza ganz gut aussah nach der ersten Runde war dem über alle vier Bahnen recht ordentlichen Spiel von Wolfgang Heinze bei der gleichzeitig durchgängigen Schwäche seines Gegners zu verdanken. 1:1 aber klare Holzführung mit 82 Punkten für die TSG. Und es wurde gleich noch besser, denn sowohl Karl-Heinz Meister (128:115) als auch der ganz stark startende Rainer Krätzschel (148:120) gewannen ihre erste Bahn überlegen. Um die zweite dann aber mit 116:137 und 98:134 ebenso deutlich zu verlieren. War das die befürchtete Wende im Spiel? Karl-Heinz Meister musste trotz großen Kampfes auch die nächsten Bahnen wenn auch nur knapp abgeben. Zum Glück hatte Rainer Krätzschel aber genügend Energie, um sofort wieder zurück zu schlagen. Mit 144:103 zog er seinem Gegner auch offensichtlich den Zahn. Selbst eine knappe Niederlage auf der letzte Bahn hätte nun noch zum Punkt gereicht. Er gewann aber auch die noch deutlich. Bei geteilten Einzelsiegen hatte Salza so am Ende in der Gesamtholzzahl das spielentscheidende klare Übergewicht.
Uwe Tittel
Landesliga Senioren 120 Wurf
TSG Salza – TSV Motor Gispersleben III 4:2 (1981:1870/9:7)
Dieter Werner 0:1 (475:471/1:3)
Wolfgang Heinze 1:0 (503:425/4:0)
Karl-Heinz Meister 0:1 (485:505/2:2)
Rainer Krätzschel 1:0 (518:469/3:1)
